Bürger zum Geldsparen zwingen? Nächste Stufe des Glühbirnen-Verbots in Kraft

PeterA / pixelio.de

Zitat von www.sueddeutsche.de:

[…] zum 1. September verschwinden sogenannte 230-Volt-Halogenlampen mit Reflektor vom Markt. So will es die EU, weil die alten Lampen zu viel Strom fressen.

[…]

Europas Haushalte sollen durch moderne Technik Strom sparen und so helfen, die Klimaschutzziele der EU zu erreichen, so der Plan. Und nebenher sollen auch noch die Kosten für die Verbraucher sinken.

Kommentar von crash-news.com:

Die klassische Glühbirne ist tot. Zumindest in Europa, dort ist sie jetzt praktisch gänzlich verboten. Bis auf eine letzte Gnadenfrist für “nicht gerichtete” Halogenlampen müssen die Verbraucher final auf Leuchtstoff- oder LED-Lampen ausweichen, die zwar Strom sparen, aber entweder hochgiftig, teuer, kurzlebig oder alles zugleich sind. Doch das Jammern hilft nichts, denn wer Ökofaschismus verbindlich bestellt, bekommt ihn auch geliefert.

Neben 230-Volt-Halogenlampen mit Reflektor sind ab dem 1. September 2016 ebenfalls die bislang noch erhältlichen stoßfesten Glühbirnen nicht mehr zum Verkauf freigegeben. Diese besonders robusten Birnen nutzten eine kleine Lücke im EU-Diktat aus, welche nun geschlossen wird. Um an die althergebrachten Leuchtmittel zu gelangen, schafft künftig vielleicht ein Ausflug nach Großbritannien Abhilfe, welches sich neulich aus den Klauen der Brüsseler Demokratur befreien konnte.

Sicher ist das allerdings nicht, denn sogar die eigentlich freie Schweiz hatte 2009 zeitgleich mit der EU begonnen, dem Glühfaden den Garaus zu machen. Mittels “Ökodesign-Richtlinie” haben die hohen Herrschaften im Elfenbeinturm der EU-Kommission damals beschlossen, die Welt bzw. das Klima zu retten, indem die bösen, weil “zuviel” Strom verbrauchenden Glühlampen ganz dringend verboten werden müssten.

Von freier Marktwirtschaft sowie selbstgelenkter technologischer Entwicklung halten diese Kommunisten bekanntlich herzlich wenig, vor allem müsste der gigantische Bürokratieapparat des europäischen Politbüros um seine Existenzberechtigung bangen, würde er sich nicht ständig mit irgendwelchen neuen, total absurden Verordnungen und Gängeleien wie jetzt die Grillrost- und Topflappen-Richtlinien befassen und dabei Milliarden nicht allein zur Planung, sondern auch zur Umsetzung und Kontrolle dieser unnötigen Verbote verschleudern.

Ganze 8% des Gesamtstromverbrauchs der Privathaushalte entfallen auf Beleuchtung. Mit dem Umstieg auf Energiesparlampen sollen bis zu 80% davon eingespart werden. Doch unterm Strich wird bei diesem Bevormundungs- und Verbotszirkus nicht viel herauskommen, am allerwenigsten für den Götzen “Umwelt”.

Schon heute brennen nämlich in vielen Haushalten keine oder kaum noch Glühbirnen, sodass selbst bei einer tatsächlichen Einsparung von vier Fünfteln des Stroms bei Umstellung der verbliebenen alten Leuchtmittel kaum ein Effekt in der Gesamtbetrachtung mehr zu erwarten ist. Dazu kommt, dass die Versprechungen der Hersteller bei Weitem überzogen oder schlichtweg gelogen sind.

Nicht nur der eigentliche Stromverbrauch stimmt oft nicht mit dem Aufdruck auf der Verpackung überein, ebenso die Leuchtstärke steht, insbesondere bei LED-Lampen, bisweilen nicht ansatzweise im Verhältnis zu Energieverbrauch, Preis und auch der Lebensdauer. Letztere ist selbstverständlich genausowenig glaubwürdig, das kennen wir ja schon seit vielen Jahrzehnten von den Glühbirnen:

Ein heimliches Kartell sah vor, die Glühfäden nur etwa 1.000 Stunden lang brennen zu lassen, damit der Absatz der Leuchtmittel künstlich hochgehalten wurde, obwohl technisch sogar ein Vielfaches der Lebensdauer möglich gewesen wäre. Wer glaubt, das seit heute mit Leuchtstoff- und LED-Lampen anders, glaubt sicher auch, dass Zitronenfalter Zitronen falten und Volksvertreter das Volk vertreten.

Darüber hinaus wird in der Berechnung der Eurokraten anscheinend bewusst unterschlagen, wie lächerlich gering der Energieverbrauch durch Beleuchtung in Privathaushalten gegenüber den Mengen an Strom ausfällt, der in der Wirtschaft und speziell der Industrie durch die Zähler fließt.

Selbst wenn die EU-Diktatur den Einsatz von sämtlichen Lampen im privaten Umfeld gänzlich verbieten würde – dieser Gedanke ist dem volksfernen Tyrannenverein wahrscheinlich gar nicht so fern, wie manche glauben -, würde sich das unter dem Strich im Gesamtenergieverbrauch fast nicht bemerkbar machen.

Es geht insofern also im Wesentlichen lediglich um die gewaltsame Durchsetzung einer ökofaschistischen Ideologie zur vermeintlichen “Rettung der Welt” vor der erfundenen “Klimaerwärmung“, und darum, die Bürger Europas auf eine sozialistische Diktatur vorzubereiten. Elementar dafür ist zum einen der Aufbau eines Schuldkomplexes in Form des angeblich “menschengemachten Klimawandels” durch CO2 und zum anderen die systematische Entmündigung freier Menschen.

Letzteres offenbart sich unter anderem darin, dass sich die EU und irgendwelche selbsternannten “Umweltschützer” dazu auserkoren sehen, die Bürger zu ihrem Glück der Strom- und damit Kosteneinsparung zwingen und erziehen zu müssen. Was etwa der Bund für Umwelt und Naturschutz vom Intellekt des Durchschnittseuropäers hält zeigt sich in dessen Beschwerde über die Gnadenfrist der “nicht gerichteten” Halogenlampen.

Sind also weder die Konsumenten noch die Hersteller in der Lage, selbst nachzurechnen und gegebenenfalls auf eine für sie günstigere Variante eigenverantwortlich umzustellen? Offensichtlich nicht, zumindest scheint das nicht gewollt zu sein. Sozialistische Planwirtschaft sieht eigenverantwortliches Handeln schlichtweg nicht vor.

Wer dagegen einmal ehrlich bilanziert, welcher Energieaufwand zur Herstellung der “modernen” Leuchtmittel benötigt wurde und welche Unmengen an Elektroschrott und hochgiftigen Abfällen durch die Umrüstung von Milliarden Lampen in Europa allein schon in den letzten sieben Jahren anfielen und diesen Müllberg mit der zugehörigen Stromeinsparung vergleicht, kann bloß noch mit dem Kopf schütteln.

Das ist kein Umweltschutz, das ist kranke Ideologie. Aber die Wähler haben den Sozialismus bestellt und deshalb bekommen sie ihn auch geliefert. Daher darf er jetzt nicht meckern, sondern hat brav Danke zu sagen.

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Ein Kommentar

  1. “So will es die EU”, eine Bande von professionellen Politkriminellen am Gängelband des internationalen Großkapitals mit NWO-Bestrebungen. Nur, ohne landes- und volksverräterische Treiben der nationalen professionellen Politkriminellen gäbe es die EU gar nicht.

    Es geht nicht ums Stromsparen sondern darum die “Bürger” zu Sklaven der Klimareligion zu machen, sie nach allen Regeln der Kunst zu maßregeln und auszurauben, während der Klimazirkus jeden Tag hirnrissiger wird, und die Preise für Energie bald durch die Decke gehen werden.

    FUCK THE EU!

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