Billige Schönfärberei im Auftrag der Regierung: „Migranten schaffen Arbeitsplätze“

RainerSturm / pixelio.de

Zitat von www.zeit.de:

Unternehmer mit ausländischen Wurzeln stellen einer Studie der Bertelsmann-Stiftung zufolge immer mehr Menschen ein. So ist zwischen 2005 und 2014 die Zahl der Arbeitsplätze, die durch Selbstständige mit Migrationshintergrund entstanden, um mehr als ein Drittel von 947.000 auf 1,3 Millionen Stellen gestiegen.

[…]

Bildung sei hier der entscheidende Schlüssel, wie der Blick in die Bundesländer zeige. Je besser ausgebildet die selbstständigen Zuwanderer in einem Land sind, desto höher sei häufig die Selbstständigenquote.

Kommentar von crash-news.com:

Fast kein Tag vergeht mehr in unserer Bananenrepublik an dem nicht irgendein „Flüchtling“ tausende von Euros findet und selbstverständlich abgibt, irgendeine einzelne, vorbildliche Erfolgskarriere eines Migranten durch die Medien gepeitscht oder uns die grenzenlose Zuwanderung auf andere Weise schöngerechnet wird. Jetzt behauptet eine regierungsnahe Stiftung, „Unternehmer mit ausländischen Wurzeln sind wichtig für die Wirtschaft“.

Es gibt sie tatsächlich, die erfolgreichen Türken, Inder, Chinesen, Italiener und andere Einwanderer in Deutschland, welche es trotz der abartigen hiesigen Bürokratie geschafft haben, ein eigenes Unternehmen aufzubauen. Diese Aussage ist essentiell, um den derzeit steil ansteigenden Missmut in der autochthonen Bevölkerung gegen die Massenimmigration etwas abzukühlen.

Die genannten Zahlen lesen sich durchaus gut. Der Leser erkennt, nicht nur bringen uns die Fremden ihre Arbeitskraft als Arbeiter und Angestellte, sondern sie schaffen sogar zusätzliche Arbeitsplätze, indem sie eigene Unternehmen gründen. Daraus lässt sich für jeden ganz leicht ableiten: Wir brauchen Einwanderung unbedingt, da dies unsere Wirtschaft stärkt und den allgemeinen Wohlstand erhöht.

Bei näherer Betrachtung allerdings zeigt sich, was hinter der üblichen Propaganda aus dem Hause Bertelsmann – im Auftrag der ihm nahestehenden Bundesregierung – tatsächlich steckt. Es ist mehr oder weniger eine Luftnummer, was freilich nicht wirklich verwundert.

Obwohl behauptet wird, der Anteil der Unternehmer mit „Migrationshintergrund“ im für diese Klientel klassischen Handel- oder Gastgewerbe sei um zehn Prozent zurückgegangen, macht eben dieser Bereich nach wie vor den allergrößten Brocken aus. Über ein Viertel dieser Selbstständigen arbeitet genau in dieser Branche und das ist auch das, was gemeinhin unseren Eindruck und unser Straßenbild prägt.

An zweiter Stelle stehen mit ebenfalls über 25% die „öffentlichen und privaten Dienstleistungen“, danach mit rund 16% das Grundstücks- und Wohnungswesen und mit 15% das Baugewerbe sowie die restlichen Hauptbranchen, in denen die Zahlen nur sehr gering sind. Mehr Details enthüllt die Studie nicht, vermutlich um das ansonsten so schöne Bild des „ach so sehr multikulturell bereicherten Deutschlands“ nicht unnötig einzutrüben und die Propaganda abzuschwächen.

Um es mit anderen Worten zu sagen: Ja, Einwanderer engagieren sind bei uns auch als Unternehmer, die Schwerpunkte liegen aber wie gehabt im Bereich Dönerladen, Pizzeria, Reinigungsfirma, Autohandel, Vermietung und Bau. Insgesamt gab es im Jahr 2014 709.000 Personen mit „Migrationshintergrund“, welche bei uns selbstständig tätig waren, davon übrigens in 2015 434.000 als Einzelunternehmer bzw. Soloselbstständige, landläufig zum großen Teil als „Fachleute für Import-Export“ bekannt.

Sicher, das ist immer noch besser als Millionen von Menschen aufgrund fehlender Ausbildung, Kompetenz oder einfach wegen ihrer Faulheit mit durchfüttern zu müssen. Dummerweise machen diese engagierten Selbstständigen lediglich einen kleinen Bruchteil davon aus, denn der Großteil der Einwanderer lebt tatsächlich auf Kosten der Allgemeinheit und kann, darf oder will hier nicht für seinen eigenen Unterhalt aufkommen.

Die Studie enthält zudem, wie zu erwarten war, selbstverständlich keine Details zur Nationalität der als Unternehmer erfolgreichen Migranten. So wird unterschwellig suggeriert, über alle Herkunftsnationen hinweg hätten wir es gleichermaßen mit derselben Quote von fleißigen und fähigen Leuten zu tun, die unsere Wirtschaft produktiv unterstützen und bereichern.

Sicherlich existieren diese Zahlen und die Studienautoren kennen sie, aber aus irgendeinem bestimmten Grund wollten die Bertelsmänner sie nicht in ihrem Papier veröffentlicht wissen. Vielleicht steckt dahinter die Angst, das mühsam konstruierte Bild von den fleißigen und fähigen Ausländern, die unserem Land Fortschritt und Wohlstand bringen, könnte einen etwas zu einseitigen Farbton im multikulturellen Deutschland zeigen.

Um Klartext zu reden: Selbst im Mainstream wird gelegentlich dargelegt, wie die Verteilung der Sozialhilfe erhaltenden „Migranten“ im Land aussieht. Nicht nur zeigen diese Zahlen, dass der Anteil der Hartz-4-Empfänger unter den Ausländern bzw. denjenigen mit ausländischen Wurzeln im Schnitt mehr als doppelt so hoch ist im Vergleich zu den Autochthonen, sondern dass insbesondere die aus muslimischen Ländern stammenden Einwanderer die Stütze-Statistik ganz klar anführen und zwar sogar bis zum zehnfachen Anteil der Deutschen.

Die schöne bunte Studie bringt uns also keine wirklich neue Botschaft, sie zeigt bloß alten Wein in neuen Schläuchen zu reinen Propagandazwecken. Um es mit den Worten der gleichgeschalteten Lügenpresse auszudrücken: Ja, es gibt diese wirtschaftliche Bereicherung, aber es darf nicht pauschalisiert werden, denn es handelt sich lediglich um wenige Einzelfälle.

Doch die große Hoffnung der Propagandisten und ihrer Freunde in der Regierung ist offenbar: Wenn der deutsche Michel nur oft genug hört und vorgerechnet bekommt, wie wichtig, wie bereichernd und wie bedeutsam die Masseneinwanderung für ihn und sein Land sei, wird er hoffentlich weiter am Bahnhof stehen, klatschen und mit Teddybären um sich schmeißen. Diese Rechnung dürfte allerdings langsam in die Hose gehen.

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2 Kommentare

  1. Türkisch, offizielle Amtssprache der EU
    Türkisch ist Amtssprache der Europäischen Union geworden. Türkisch ist nun die 25. Amtssprache der Europäischen Union. Das wird bedeuten, dass alle öffentlichen EU-Berichte und Unterlagen nun ins Türkische übersetzt werden müssen. Im Europäischen Parlament wurde der Bericht mit 375 Stimmen für, 133 gegen und 87 Enthaltungen angenommen. http://onlineturkish.eu/tuerki...prache-eu/

  2. Der deutsche Michel ist nicht mehr ganz so blöd und naiv.
    Die Systempresse hat ihm schon lange nichts mehr zu sagen, es belustigt ihn vielleicht zu lesen, wie und womit sie ihn wieder mal einzulullen versuchen.
    Er informiert sich mittlerweile anderweitig.

    Aber hoffentlich zieht er auch die richtige Konsequenz daraus und hilft dabei, Merkel in Wüste zu schicken.

    Wir brauchen keine Döner-Buden sondern Hightech und Innovation.

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