Der Kampf ums nackte Überleben – Venezuela im real existierenden Sozialismus

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Zitat von derstandard.at:

Venezuela ist nach 17 Jahren Sozialismus im Mangel angekommen. Die Venezolaner kämpfen mit Güterknappheit und Hyperinflation, mit Strom-und Wassersperren.

[…]

Der inzwischen verstorbene Präsident Hugo Chávez rechtfertigte es, den Habenden etwas wegzunehmen, mit dem Argument, dass der Staat besser und gerechter umverteilen könne. Sein Nachfolger Nicolás Maduro, ehemaliger Gewerkschafter der Busfahrer, sieht es genauso.

Kommentar von crash-news.com:

Wieder einmal befindet sich ein Land in seinem finalen Zusammenbruch, welches zuvor das sozialistische Experiment durchführte. Venezuela ist nicht die erste Nation, deren Bürger nun hautnah erleben müssen, dass die „alle sind gleich“- und „der Staat ist der beste Umverteiler“-Ideologie tatsächlich nicht funktioniert. Zwar sollte längst bekannt sein, wohin Sozialismus führt, aber die Anzahl der Unbelehrbaren scheint trotzdem zu wachsen.

Nicht allein der ehemalige und der amtierende Präsident des südamerikanischen Landes, auch viele Westeuropäer sind von der Überlegenheit der marxistischen Irrlehre überzeugt und als unverbesserliche linke Anhänger vollkommen lernresistent gegenüber dem Massenenteignungs- und Ländervernichtungssystem von Marx und Engels.

Jedes Mal, wenn der nächste Kandidat die Grätsche macht, heißt es großmäulig, schuld hätte entweder der Kapitalismus, das sozialistische Ideal sei weit verfehlt worden oder aber das System sei an der Unfähigkeit der politischen „Elite“ gescheitert. Die Liste an Ausreden ist lang, auf ein Selbsteingeständnis braucht hingegen niemand zu hoffen. Die schlichten linken Gehirne sehen diesen Vorgang prinzipbedingt nicht vor.

Dabei ist das aktuelle Geschehen in Venezuela typisch für den üblichen Untergang eines jeden sozialistischen Landes:

  • Die allumfassende Reglementierung fast sämtlicher Belange durch den Staat führt bis zur Festlegung von Preisen, insbesondere bei Lebensmitteln und Energie.
  • Ähnliches gilt für die Versorgung mit Strom und Wasser. Diese sind aufgrund der Knappheit irgendwann lediglich noch stundenweise und nur nach Zuteilung verfügbar.
  • Gleichzeitig herrscht trotz dieser zentralistischen Steuerung ein immer größerer Mangel an Produkten des täglichen Bedarfs, was allmählich zu einer ernsthaften Versorgungsproblematik der Bevölkerung führt.
  • Der Regierung geht das Geld aus, um die Staatsschulden zu bedienen, die riesige Menge staatlicher Institutionen und Mitarbeiter pünktlich oder überhaupt zu bezahlen und es fehlen Devisen für den Import elementarer Güter.
  • Als allererstes mangelt es dem Staat an Geld für Investitionen, später ist dann nicht einmal genug davon da, um die vorhandene Infrastruktur zu betreiben geschweige denn instandzusetzen.
  • Die Korruption der Behördenmitarbeiter und der Polizei nimmt besorgniserregende Ausmaße an.
  • Mit hoher Geschwindigkeit verliert die Landeswährung an Wert, die Inflation fängt an zu galoppieren und endet mit einer verheerenden Hyperinflation.
  • Damit einhergehend müssen die Bürger irgendwann ihr gesamtes Einkommen ausschließlich für die Beschaffung von Lebensmitteln aufwenden, für mehr reicht es nicht.
  • Viele geben ihre Arbeitsverhältnisse auf, weil das Einkommen sie nicht mehr annähernd ernährt. Sie verkaufen deshalb vorhandene Gegenstände auf dem Schwarzmarkt oder bieten dort selbst produzierte Güter und Dienstleistungen an.
  • In Venezuela können sich mittlerweile 60% der Menschen lediglich noch zwei statt drei Mahlzeiten täglich leisten.
  • Not macht erfinderisch, sodass nicht bloß der Schwarzmarkt blüht, sondern die Leute kreativ werden müssen, um Geld zu sparen, Produkte selbst herzustellen und ihr Überleben auf jede nur erdenkliche Weise zu sichern versuchen.
  • Zeitgleich steigt infolgedessen auch die Kriminalität.

Doch selbst in Anbetracht des Offensichtlichen beendet die dortige Regierung ihr zerstörerisches Experiment keinesfalls, da dies einem Schuldeingeständnis gleichkäme. Wir kennen dasselbe ja bereits aus Berlin und Brüssel. Stattdessen wird noch mehr reguliert, kontrolliert und verboten, bis schlussendlich ein echter Polizeistaat entsteht, der ohne massive Intervention von Polizei und Militär ruckzuck im Bürgerkrieg enden würde.

Das Schlimmste für die Menschen ist der Wertverlust ihrer Währung. Je weiter die Kaufkraft sinkt und je geringer das allgemeine Warenangebot wird, desto schneller steigen die Preise. Der verzweifelten Junta bleibt dann nichts anderes übrig, als zusätzlich immer mehr Geld zu drucken, was die Situation weiter drastisch verschärft und eine Spirale in Gang setzt mit der die Währung unausweichlich dem Untergang geweiht ist.

Wer hier nicht rechtzeitig dafür gesorgt hat, sein Vermögen vor der allumfassenden staatlichen Enteignung in Sicherheit zu bringen, steht binnen kurzer Zeit vollkommen mittellos da. In einer solch verheerenden Lage zählen ausschließlich reale Werte wie beispielsweise Lebensmittel, Treibstoff und seltene Importgüter sowie natürlich Gold und Silber.

Auch wenn viele es nicht wahrhaben wollen: Europa befindet sich auf demselben Weg wie Venezuela, wie hinken lediglich in der Zeit ein klein wenig hinterher. Der Sozialismus hat unseren Kontinent längst fest im Griff und dessen Effekte sind bereits an vielen Stellen sichtbar. Ob wir tatsächlich wie die Südamerikaner enden werden ist aber nicht sicher, da uns zuvor noch zusätzlich akute Gefahr durch einen baldigen islamischen Bürgerkrieg droht. Rette sich, wer kann.

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Ein Kommentar

  1. Diesem Artikel kann ich nicht wirklich kommentieren, weil für mich nichts weiter übrigbleibt, als dem Seitenbetreiber in allem 100% recht zu geben!-Ein Sozialismus wird irgendwann unausweichlich alles kaputt machen und endet schließlich unausweichlich in einem Polizeistaat und in der absoluten Pleite. Wehe den Schafsnasen, die glauben ein Staat könne ja in Wirklichkeit nicht pleitegehen und es brauche nur die Reste Taste gedrückt zu werden!!!
    Die Widerlegung sehe ich in der dann hoffnungslos zerstörten Infrastruktur zusammen mit der zerstörten positiven Volkskultur: Den Christlichen Werten, dem Willen und Vermögen was zu erneuern und zu schaffen! Das Verharren, einer wird’s schon richten, wir brauchen nur den oder die Richtige zu wählen wird dann die Runde machen und wieder kommt jemand der es noch besser machen wird ,— das Volk weiter in den Abgrund zu führen, sofern das überhaupt noch möglich sein wird! Wenn dann nichts mehr geht, werden diese Gestalten durch Entwicklungshilfe finanziert, Großinvestoren und Globale Player kommen um das Land planmäßig auszubeuten und oder ein Krieg wird initialisiert um die Zustände zu „bereinigen“!
    Sozialismus in all seinen Nuancen( Kommunismus, Nationalsozialismus, Bolschewismus, Maoismus usw.) ist für mich die geistige Massenvernichtungswaffe schlechthin, ein Volk und eine Gesellschaft auszurotten oder zumindest in das Niveau der Jungsteinzeit zurückzuschleudern!
    Ich empfehle das Video hier, das absolut politisch inkorrekt die Realität schildert: Wo würdet ihr stehen ohne die weiße Menschheit:
    https://www.youtube.com/watch?...8kjg0UTQpI
    Herzliche Grüße:
    Martin

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