Sozialistische Umverteilung: 888 Milliarden Euro – Rekordhoch bei den Sozialausgaben

Tim Reckmann / pixelio.de

Zitat von www.deutschlandfunk.de:

Nach Medien-Informationen belaufen sich die Kosten für Sozialausgaben für 2015 auf mehr als 888 Milliarden Euro. Am meisten wurde demnach für Rente und Krankenversicherung ausgegeben.

[…]

Seit Jahrzehnten klettern die Kosten für das Sozialbudget. Dabei sollte es eigentlich andersherum sein, sagte Martin Beznoska vom Institut der Deutschen Wirtschaft (IW) der Nachrichtenagentur Reuters. Denn die Wirtschaft brumme, immer wieder werde von einer Rekordbeschäftigung gesprochen.

Kommentar von crash-news.com:

888,2 Milliarden Euro wurden in 2015 für Soziales aufgewendet, besagen Zahlen aus dem Bundessozialministerium. Bereits im vergangenen Jahr verkündeten die Behörden einen historischen Höchststand, der nun schon wieder deutlich übertroffen wurde. Das ist jedoch kein Wunder, wird schließlich alles und jeder, der irgendwie nach dem Staat ruft, bereitwillig mit dem Geld anderer Leute beworfen.

Bei einer Sozialleistungsquote von rund 30% steckt unsere Regierung damit fast jeden dritten Euro des Bruttoinlandsprodukts in den gigantischen sozialistischen Futtertrog, aus welchem sich in erster Linie diejenigen bedienen, welche die amtierende Politik gewählt haben. Soziale Verantwortung und Gerechtigkeit sagen die einen dazu, illegaler Stimmenkauf die anderen.

Eigentlich, so eine „Expertin“ des Instituts der Deutschen Wirtschaft, müssten die Kosten des Sozialbudgets in Anbetracht der „Rekordbeschäftigung“ sinken. Warum das jedoch nicht der Fall ist, lässt sich leicht erklären.

Neben einer ebenso historischen Staats- und Steuerquote, wegen welcher immer mehr Menschen einen Zweit- oder Drittjob annehmen müssen – ganz zu schweigen davon, dass Alleinverdienerfamilien heute praktisch die absolute Ausnahme geworden sind -, hängt es natürlich auch stark von der Frage ab, wofür die Gelder ausgegeben werden.

Es handelt sich bei diesen Milliardenzahlungen nämlich nicht etwa um Investitionen in die Zukunft, sondern um das genaue Gegenteil. Alleine fast 53 Milliarden Euro pro Jahr müssen die Steuerzahler nur dafür aufbringen, um die pensionierten Beamten standesgemäß durchzufüttern. Im Vergleich dazu sind die 282 Milliarden Euro Renten für den Pöbel schon fast günstig.

Darüber hinaus haben Millionen von Leuten keine Arbeit, wollen aber ebenfalls von etwas leben. Dabei muss allerdings unterschieden werden zwischen denjenigen, welche mitunter nach jahrzehntelanger Tätigkeit in die Arbeitslosigkeit rutschten und denjenigen, für die Hartz IV ein „Beruf“ darstellt. Und außerdem möchten ein paar Millionen inkompatibler Dauergäste hier ebenso angemessen untergebracht und leben können – ganz ohne Arbeit und Arbeitsverpflichtung selbstverständlich.

Dass diese große Gruppe von Menschen vollkommen gleich behandelt wird, ganz egal, welche Leistung sie in diesem Land vollbracht haben oder auch nicht, ist eine ganz andere Problematik. Doch gemein ist ihnen allen eines: Sie sind Nutznießer derjenigen, die noch Arbeit haben und vom Staat erfolgreich ausgepresst werden.

Die angebliche Rekordbeschäftigung nützt zudem herzlich wenig, die Sozialausgaben zu senken, wenn diesen Berufstätigen zunächst ein Großteil ihres Einkommens gestohlen und anschließend in Form von diversen Leistungen wieder ausbezahlt wird – abzüglich einer horrenden Bearbeitungsgebühr für den gigantischen Staatsapparat, welcher übrigens genauso historisch einmalig ist und gleichfalls zur Rekordbeschäftigung zählt, jedoch keinerlei wirtschaftliche Produktivität zum Bruttoinlandsprodukt beiträgt.

Wundern müssen wir uns deshalb nicht, warum die Kosten für Soziales immer weiter steigen, sondern es verwundert, weshalb sich die Menschen diesen Irrsinn weiterhin mehrheitlich tatenlos gefallen lassen. Der Grund könnte darin liegen, dass diejenigen, welche davon profitieren, sicherlich nicht auf die Barrikaden gehen werden und die anderen, die das viele Geld zur Umverteilung erwirtschaften müssen, gar keine Zeit haben, sich gegen die Abzocke zu wehren.

Außerdem verstehen viele auch gar nicht, wie sie über den Tisch gezogen werden. Das staatliche Stimmenkaufsystem ist derart perfide und umfassend, im Endeffekt fällt für jeden irgendwo ein zumindest kleines Stückchen vom großen Kuchen ab. Leider lassen sich viele Arbeitenden davon blenden, beispielsweise 100 Euro an Kinder-, Elterngeld oder irgendwelchen anderen Zuwendungen vom Staat „geschenkt“ zu bekommen, obwohl sie für dieses Almosen zuvor von derselben Krake das Fünffache an Steuern und Abgaben abgezogen bekamen.

In einer unendlichen Welt mit unendlichem Wachstum wäre es vielleicht sogar möglich, den Status quo zu erhalten. Allerdings geht hier auf diesem Planeten lediglich die Gier der Machthaber und deren Bereitschaft zum Lügen und Betrügen gegen Unendlich.

Stattdessen wächst der „Sozial“-Staat jetzt immer schneller als die Wirtschaft und frisst alles wie ein gefährlicher Parasit von innen heraus auf. Um das Ende von diesen traurigen Lied zu sehen, bedarf es keines wissenschaftlichen Studiums.

Jeder mit gesundem Menschenverstand weiß, dieses Land, dieses System der Umverteilung hat fertig. Sozialismus funktionierte weder in der Vergangenheit noch funktioniert er heute und wird es auch in Zukunft nicht, da Umverteilung ohne echte Leistung nun einmal nicht möglich ist. Das werden sogar die unbelehrbaren Sozialisten in Amt und Würden samt ihren linken Wählern eines nahen Tages erkennen – und zwar auf höchst unsanfte Weise.

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Ein Kommentar

  1. Der IWF hat ein Konzept vorgelegt, dass Schulden-Schnitte für überschuldete Staaten in Zukunft kompromissloser und effektiver durchgeführt werden. In Europa wären die Betroffenen Halter von Lebensversicherungen, Anlagefonds und andere Formen der Alterssicherung: Denn in einem neuen IWF-Papier wird sehr detailgenau beschrieben, wie man den privaten Sektor, der in Staatsanleihen investiert hat, enteignen kann. Nun meldet sich der IWF mit einem neuen, weitreichenden Vorschlag zu Wort, wie die exorbitanten Staatsschulden abgebaut werden könnten. In dem nun vorliegenden Papier hat der Internationale Währungsfonds jene Anleger im Blick, deren finanziellen Reserven in irgendeiner Form in Fonds mit Staatsanleihen angelegt sind. Das sind ziemlich viele, auch wenn es die meisten Betroffenen nicht wissen: Welcher Arzt, Anwalt oder Journalist kann schon sagen, wo seine Berufsvorsorge seine Beiträge angelegt hat? Welcher Anleger kann wirklich beurteilen, was in seinen Fonds versteckt ist?

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