Der Anfang vom Ende oder “jetzt erst recht”? Eine Volksabstimmung erschüttert Europa

Stephanie Hofschlaeger / pixelio.de

Zitat von www.handelsblatt.com:

Die Briten haben es vorgemacht: Sie haben sich per Volksentscheid dafür entschieden, die EU zu verlassen. Eine exklusive Umfrage zeigt: Die Mehrheit der Deutschen geht nicht davon aus, dass es weitere Nachahmer gibt.

[…]

Auch nach dem Votum der Briten würde eine große Mehrheit von 82 Prozent der Bundesbürger für einen Verbleib der Deutschlands in der Europäischen Union stimmen.

Kommentar von crash-news.com:

Auf die Frage des als linksaußen bekannten Forsa-Instituts, ob es in der BRD ebenso ein Referendum über den EU-Austritt geben sollte, antworteten angeblich 71% der Befragten mit Nein. Wozu sich mit solch wichtigen Themen selbst befassen, wo wir doch dafür gewählte “Experten” im Bundestag sitzen haben. So bleibt dem Einzelnen mehr Zeit fürs Fußballschauen und weitere lebensnotwendige Dinge. Währenddessen stürzt die EU in den Abgrund.

Das Unerwartete ist eingetroffen: Großbritannien will kein Teil der Brüsseler Zentraldiktatur mehr sein. Etliche weitere Länder denken nun ebenfalls über einen Austritt oder zumindest eine Volksabstimmung nach, etwa Frankreich, Holland, Dänemark, Ungarn, Polen, Tschechien sowie das Baltikum. Vielen Menschen gehen die Allmachtsphantastereien von Juncker, Schulz und Co nämlich schon lange gegen den Strich.

Die Meinung der Deutschen ist bezüglich eines Plebiszits zur Austrittsfrage allerdings stark gespalten. Während sich Bürger im Westen unserer Bananenrepublik in der Umfrage zu 74% gegen eine solche Abstimmung aussprachen, waren es in Ostdeutschland lediglich 51%. Hier zeigt sich wieder einmal das feine Gespür für politisches Unrecht, welches den Ossis bis heute nicht abhanden kam.

Ähnlich eindeutig fielen die Antworten hinsichtlich einer solchen theoretischen Abstimmung aus: 85% der Wessis würden angeblich für den Verbleib in der EUdSSR stimmen, im Osten wären es mit 64% deutlich weniger. Ziemlich klar ist auch die Stimmung innerhalb von Parteizugehörigkeiten, denn Anhänger der linksgrünen Einheitspartei von CDUCSUSPDGRÜNELINKEFDP stünden zwischen 80 und 94% hinter der Eurokratur, während dies bei AfD-Sympathisanten nur auf 34% zutrifft.

Abgesehen von der Fragwürdigkeit solcher an DDR-Zeiten erinnernden Umfrageergebnisse müssen sich die Deutschen glücklicherweise gar nicht selbst mit dieser elementaren Frage ihrer eigenen Freiheit befassen. Hierfür sind unsere sogenannten Volksvertreter zuständig und die nicken bekanntlich alles ab, was die alternativlose Kanzlerin gemäß ihrem Auftrag aus Washington als einzig legitime politische Richtung vorgibt.

Neben der aktuellen lächerlichen und durchschaubaren Propaganda und den offenkundigen Durchhalteparolen geben sich insbesondere die Eurokraten selbst als schlechte Verlierer. Auf der einen Seite möchten sie die Briten plötzlich so schnell wie möglich loswerden und sie finanziell nochmal so richtig bluten lassen, ähnlich einem echten Scheidungsdrama. Auf der anderen Seite wollen die Verantwortlichen für diese Entwicklung nicht einsehen, was die tatsächlichen Ursachen und die damit verbundenen natürlichen Konsequenzen wären.

Irgendetwas scheint ja wohl offensichtlich falsch zu laufen in Brüssel, wenn sich halb England für den Austritt entschied und ein halbes Dutzend weiterer Länder dasselbe mehr oder weniger konkret überlegen. Doch anstatt sich und sein überflüssiges bürokratisches Monster einmal selbstkritisch zu hinterfragen, veranstaltet der Moloch bloß eine erbärmliche Trotzkampagne nach dem Motto “jetzt erst recht!”.

So hat der nicht gewählte EU-Präsident Juncker bereits verlauten lassen, dass die rund 1.000 britischen EU-Beamten ihren Job trotzdem behalten können. Darüber hinaus will er schnellstmöglich die Währungsunion ausweiten und die Eurozone auf die restliche EU überstülpen. Auch andere EU-Fanatiker haben soeben betont, “noch enger” zusammenwachsen zu wollen und endlich eine Fiskalunion und weitere zentralistische Elemente des Sozialismus zu vollenden.

Eigentlich wäre bei diesen unfähigen Politclowns nach der britischen Volksabstimmung etwas mehr Demut, Selbstkritik und jede Menge Rücktritte angesagt. Diktaturen zeigen sich allerdings üblicherweise nur recht selten selbstkritisch. Erst recht erkennen sie die Zeichen der Zeit nicht, obwohl das Menetekel für alle anderen längst überdeutlich an der Wand steht und das Ende der Eurokratur andeutet.

Das wird zudem durch die Aussagen von Finanzinvestor George Soros bestätigt. Dieser sieht infolge der Entscheidung “schwere Zeiten auf die Europäische Union zukommen”. Seiner Ansicht nach ist die Auflösung der EU jetzt “praktisch irreversibel”.

Wer Soros lediglich als reinen Spekulanten ansieht und gleichzeitig seinen Erfolg in dieser Hinsicht betrachtet, wird seine Worte sicherlich nicht als unbedeutend abtun. Doch der Mann ist weit mehr als einfach nur ein megareicher Investor mit einem glücklichen Händchen: Er ist ein Insider und weiß daher über die Dinge Bescheid, welche hinter den Kulissen geplant wurden und kann sich dahingehend auch monetär stets richtig positionieren.

Ob das Ja zum Brexit nun als unerwartetes Ereignis oder als Zeichen von Kontrollverlust der herrschenden “Elite” gedeutet werden kann oder nicht, lässt sich schwer einschätzen. Selbst wenn dies der Fall wäre, hätten die heimtückischen Drahtzieher aber höchstwahrscheinlich einen Plan B in der Tasche – im Gegensatz zur gesamten EU-Führungsriege, die seit dem britischen Votum, wie in jeder Krise üblich, bloß wild, panisch und persönlich beleidigt durcheinanderreden.

Vielleicht verfolgen diese selbsternannten “Weltbeherrscher” das Ziel, die EU mit weiteren, ähnlich schweren Schlägen in ihren Grundfesten zu erschüttern, um ganz Europa in ein völliges Chaos zu stürzen, in wirtschaftlicher, finanztechnischer und gesellschaftlicher Hinsicht. Liegt der Kontinent dann sprichwörtlich am Boden, werden die Menschen sicher schnell freiwillig um ihre Rettung flehen.

Je nachdem, wie schrecklich die Lage sein wird, schluckt die Bevölkerung anschließend jede noch so dicke Kröte, selbst jene, die sie heute in Form der EU-Diktatur gerade mehrheitlich ablehnt. Ob es in diese Richtung geht, werden wir schon bald erleben, etwa wenn die Märkte weiter abstürzen oder zumindest starken Schwankungen unterworfen sind, so wie Soros es bereits konkret ankündigte.

Während es in den letzten Jahren seit dem Crash von 2008 relativ ruhig war, dürfte jetzt wieder die Zeit größerer Verwerfungen beginnen, womöglich bis hin zum finalen Zusammenbruch. Der Brexit war und ist in jedem Fall ein relevantes Signal und kein bloßes Zufallsereignis. Bleiben Sie daher sehr aufmerksam und wachsam.

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3 Kommentare

  1. Ich denke, England, bzw. GB spielte und spielt in der EU schon immer eine Sonderrolle und hat auch immer noch einen Fuß in der EU!
    Die Hinweise, dass die Britischen Delegationen in Brüssel bleiben(und weiterhin von uns bezahlt werden müssen!)spricht eine deutliche Sprache.
    Wie war das nochmal mit dem Zitat von Dwigth Eisenhower: “In der Politik geschieht nichts durch Zufall. Wenn etwas geschah, kann man sich sicher sein, dass es so geplant war.”
    Man sollte dabei besonders die City of London nicht vergessen, denn sie steckt wahrscheinlich hinter allem was so auf der Welt geschieht und scheint auch die oberste Instanz auf dem Finanzsektor zu sein. Man sollte auch nicht vergessen, dass GB einer der Westalliierten ist und zusammen mit dem großen Bruder aus Übersee die Fäden zieht! Wir haben denn auch noch immer keinen Friedensvertrag mit den Alliierten, noch nichtmals einen Waffenstillstand. Es ist eine sogenannte Waffenruhe, mit anderen Worten herrscht bis zum heutigen Tage immer noch Kriegszustand mit denen und irgendwelche Anstrengungen diesen Zustand zu beenden sind nirgends zu erkennen. Weder bei den Politikern, den Medien, den sogenannten Friedensnobelpreisträgern, den Kirchen und anderen Nicht Regierungsorganisationen. Um es zu bündeln auf einen Punkt zu bringen, keine der offiziellen und inoffiziellen Organisationen spricht dieses Thema an.
    Deshalb glaube ich, dass ganz im Gegensatz zu Österreich die Wahlen genau das wiedergaben, was die Elite wollte!
    Ich denke, in Frankreich wird bei der Abstimmung auch ein EU Austritt beschlossen, aber hinter den Kulissen bleibt alles beim Alten. Die schönen gutbezahlten Schwätzer Posten der Tyrannen bleiben erhalten-vorerst!

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