Unruhe nach überraschendem Brexit: Viel Lärm um nichts oder der große Knall?

crash-news.com

Zitat von www.n-tv.de:

Der Sieg der Brexit-Befürworter im EU-Referendum lässt den deutschen Aktienmarkt zum Wochenschluss beben und beschert ihm bereits zum Start den größten Kurssturz seit 2008.

[…]

Ein Händler glaubt ebenfalls an eine längere Phase der Unsicherheit an den Märkten. Der Brexit werde nicht an einem einzigen Tag abgewickelt werden.

Kommentar von crash-news.com:

Von irgendwelchen historischen Tiefstwerten ist der DAX zwar meilenweit entfernt, dennoch ist sein Absturz um rund 1.000 Punkte bzw. zehn Prozent bemerkenswert. Auch der japanische Nikkei steht stark im Minus, büßte acht Prozent ein, ebenso färbten sich weitere Börsen in Asien rot. War das der Startschuss für den finalen Crash oder wird sich binnen weniger Tage wieder alles beruhigen?

Keiner hatte so richtig damit gerechnet, aber nun ist er wirklich beschlossen: Der Brexit ist da. Hier haben die üblichen Macht-Jongleure hinter den Kulissen offenbar geschlampt, denn kaum jemand hätte dieses Ergebnis real erwartet. Sogar in Österreich waren die Berufssozialisten schließlich in der Lage, die Bundespräsidentenwahl zu ihren Gunsten zu fälschen. Entweder hatten die verantwortlichen Briten Angst vor Entdeckung ihrer Manipulationen oder sie haben schlicht die Kontrolle verloren.

Mancher meint hingegen, das Referendum sei durchaus gefälscht worden, allerdings hätten die Brexit-Verhinderer nicht stark genug eingegriffen, sodass der tatsächliche Volkswille von über 70% Zustimmung für den Brexit lediglich auf 52% gedrückt werden konnte. Knapp vorbei ist freilich auch daneben.

Ob es sich jetzt um ein unverfälschtes oder ein irgendwie entgleistes Manöver handelt, die Weichen sind ab sofort gestellt. Zwar könnte das britische Parlament, welches überwiegend den Verbleib des Landes in der EUdSSR wünscht, den Willen der Bürger frech ignorieren und den Austritt noch verhindern, das überlegen diese sich aber ganz genau, denn eine spätere Wiederwahl dürfte den Parlamentariern dann garantiert verweigert werden.

Also bleiben nun die Fragen, was geschieht einerseits mit den Märkten sowie dem Finanzsystem und andererseits mit der EU, da sich demnächst womöglich auch die Franzosen, Dänen und Holländer mit eigenen Referenden anschließen könnten. Glücklicherweise sind Volksabstimmungen in unserer eigenen Bananenrepublik trotz ausdrücklicher Erwähnung im Grundgesetz tabu und über unser Schicksal entscheiden allein unsere sogenannten Volksvertreter. In Berlin herrscht deshalb weiterhin Gelassenheit.

Als “dunklen Tag für die Europäische Union” bezeichnen ihn die Eurokraten in Brüssel, während der heutige Tag für die meisten der 500 Millionen EU-Europäer als kleiner Lichtblick erscheinen dürfte, da es anscheinend gelang, der amtierenden Hochverräterkaste einen spürbaren Schlag zu versetzen.

Allerdings ist es noch zu früh, Korken knallen zu lassen. Bis der Brexit Realität wird – und in welcher Form überhaupt -, könnten die im EU-Vertrag vorgesehenen zwei Jahre wohl sicherlich voll ausgeschöpft und womöglich gar verlängert werden. Zudem ist der gesamte Prozess Verhandlungssache und wenn die britische Politik bestimmte Themenkomplexe mit der Eurokratur gar nicht bespricht, bleibt in diesen Bereichen im schlimmsten Fall alles beim Alten.

Angeblich werde sich Brüssel mit nur wenig Entgegenkommen bei Verhandlungen bezüglich des Zugang zum EU-Binnenmarkt und anderen Fragen für diesen Entscheid zu rächen versuchen. Auf der anderen Seite ist es unwahrscheinlich, dass sich die Eurokraten noch lange in einer solch komfortablen Lage befinden werden, da schon ein einziges weiteres Referendum bzw. dessen Ankündigung in einem anderen Mitgliedsstaat das korrupte Zentralbüro in richtig ernste Schwierigkeiten und eine Glaubwürdigkeitskrise stürzen dürfte.

Was zum jetzigen Zeitpunkt unklar ist, betrifft die Verwerfungen auf den Finanzmärkten, welche sich durch den Austritt der Briten im Hintergrund jetzt entwickeln. Die nur mit Mühe und Not beruhigte und durch die laufende islamische Masseninvasion nach Europa aus den Schlagzeilen verbannte Finanzkrise könnte durch die aktuell wankenden Märkte und diverse Derivate-Trigger plötzlich wieder zum Tagesthema werden oder sogar einen Domino-Effekt auslösen.

Letzteres halten viele “Experten” und Beobachter allerdings für unwahrscheinlich. Andererseits ist es äußerst übermütig, zu behaupten, über einen derartigen Gesamtüberblick zu verfügen, welcher ein solches Urteil erlaubt, denn nicht einmal die Spieler im globalen Finanzsystem selbst kennen die genauen gegenseitigen Verflechtungen der mächtigsten Kreditinstitute untereinander, um verlässlich einschätzen zu können, ob und an welcher Stelle der entscheidende Riss entsteht oder nicht.

Insofern bleibt es trotz überraschender Zustimmung zum Brexit spannend, wie lange das praktisch klinisch tote Finanzsystem noch überlebt und welche politischen Konsequenzen drohen. Sollte es im Hintergrund beginnen zu beben, müssen wir mit plötzlichen Gegenmaßnahmen rechnen, beispielsweise einer Eskalation der laufenden Kriegstreibereien.

Eines sei allen Systemkritikern aber unbenommen: Beglückwünschen wir die Briten, von denen über die Hälfte der Bürger in der Lage sind, den EU-Moloch als solchen zu erkennen und sich trotz diverser Drohungen und Panikmache für den Austritt entschieden haben. Es lässt hoffen, dass auch hierzulande genügend Leute gegen das Böse und das herrschende Unrecht aufstehen, wenn die Zeit dafür gekommen ist.

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2 Kommentare

  1. man kann nun so langsam sehen, wie die „Fratze“ der EU fällt. Somit hat Herr Schulz folgendes zu sagen gehabt: „The British have violated the rules. It is not the EU philosophy that the crowd can decide is fade.“ So, Herr Schulz ist der Meinung die Briten haben die Regeln verletzt. Es ist nicht die EU Philosophie, dass das Publikum/Volk über sein Schicksal entscheiden kann. Ich finde es schon langsam liederlich, erst Russland und nun Großbritannien zu bashen.

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