„Wir sind das Volk“? Die moderne Demokratie ist schon längst eine Diktatur

Carl-Ernst Stahnke / pixelio.de

Zitat von www.faz.net:

Zum Geburtstag des Grundgesetzes hat Bundespräsident Gauck die Demokratie als beste Staatsform bezeichnet, die es gibt. Gleichzeitig wandte er sich gegen jene, die mit dem Schlachtruf „Wir sind das Volk“ die Verfassung aushöhlen wollen.

[…]

„Diese Pluralität gilt es auszuhalten, dieser Pluralität gilt es sogar verstärkt Rechnung zu tragen – durch Toleranz gegenüber verschiedenen Haltungen und durch Respekt gegenüber dem Anderen, auch dem Fremden“, sagte Gauck und fügte hinzu: „Das gilt besonders, seitdem Deutschland ein Einwanderungsland geworden ist.“

Kommentar von crash-news.com:

Die Luft hoch oben im Elfenbeinturm ist naturgemäß ziemlich dünn, da funktionieren mancherorts die grauen Zellen dann leider nicht mehr wie gewohnt, wenngleich gewisse Äußerungen durchaus wie gewohnt ausfallen. Ist es bloß krankhafte Schizophrenie oder doch elitäre Abgehobenheit, selbst die angenehmen Seiten der sogenannten „Demokratie“ voll auszukosten, den anderen aber ihr „Wir sind das Volk!“ vollständig abzusprechen?

Zum „Tag des Grundgesetzes“, also dem Beginn der jahrzehntelangen Knechtschaft eines ganzen Volkes unter die Knute der amerikanischen Siegermacht, setzte Bundespräsident Joachim Gauck dem grassierenden Irrsinn wieder einmal die nächste Krone auf und versetzte mit seiner unfassbaren Heuchelei Millionen von Deutschen in pure Fassungslosigkeit – zusätzlich zur herrschenden Verfassungslosigkeit.

Pluralität gelte es angeblich auszuhalten, sofern es sich um die vorsätzlich durch die Regierung vorangetriebene Unterwanderung unseres Landes mit Millionen von nicht integrationswilligen Sozialhilfeempfängern handelt. Diesen Fremden solle Respekt entgegengebracht werden, weil die BRD ein Einwanderungsland sei, so der Bundespräsident.

Interessant ist seine dahinter liegende Doppelmoral – egal, ob sie nun aus einer mangelhaften Sauerstoffversorgung des Gehirns oder einfach nur aus gelebter politischer Abgehobenheit resultiert. Denn der geforderte Respekt scheint seiner Ansicht nach lediglich eine sehr schmale Einbahnstraße zu sein.

Sobald dieselbe Achtung nämlich genauso von den Invasoren eingefordert werden soll, gehen bei den Gutmenschen sofort sämtliche dunkelroten Lampen an. Schließlich hat sich allein der historisch schlechte und böse Deutsche an seine zahllosen Gäste und nicht etwa diese an unser Land, unsere Kultur, unsere Werte, unsere Religion und unsere Gesellschaft anzupassen.

So funktioniert nunmal „Demokratie“ laut Gauck und er fordert die Bundesbürger dazu auf, diese „Pluralität auszuhalten“. Auch sei Demokratie nicht bequem, sondern anstrengend – das erleben mündige Bürger fast jeden Tag. Dennoch berge sie aber die Chance, „eine neue Regierung zu wählen“. Wie bitte?

Leider meint der Mann damit nicht wirklich, was er sagt. Die Zerstörungspolitik der aktuellen Machtmischpoke in Berlin missfällt inzwischen einem erheblichen Teil der Deutschen und immer mehr von ihnen zeigen das ganz offen. Nicht zuletzt offenbart sich die Unzufriedenheit gerade in einem veränderten Wählerverhalten und es zeichnet sich tatsächlich schon bald die Wahl einer neuen Regierung ab.

Doch so hat der Herr Bundespräsident das selbstverständlich nicht gemeint. Toleranz und Pluralität sind klar zu bejahen, allerdings bloß solange sie den Herrschenden in den Kram passt und nicht deren Allmacht und ihr Handeln angreift. Sie enden nämlich genau dort, wo jemand mit der gegenwärtigen Hochverratspolitik nicht einverstanden ist und angeblich zu „Hass und Gewalt“ aufstachelt, indem beispielsweise eine Alternative die Wählerstimme bekommt.

Worte zu verdrehen und deren Bedeutung auf den Kopf zu stellen ist eines der wichtigsten Instrumente dieser selbsternannten „Elite“. So wurden in Gaucks Rede etwa aus unzufriedenen Steuerzahlern „Verfassungsfeinde“ gezaubert und mit Menschen, die lediglich gegenseitigen Respekt einfordern, fehlt ihm eine „gemeinsame Gesprächsgrundlage“.

Den Ruf „Wir sind das Volk!“ lehnte der gelernte DDR-Bürger gleich zur Gänze ab, denn dieser werde angeblich von manchen Leuten „missbraucht“. Wahrscheinlich meint er damit denselben Missbrauch, den er und seine Clique mit dem Begriff „Demokratie“ anstellen.

Sein Verständnis von Demokratie hat jedenfalls mit dem ursprünglichen Gedanken rein gar nichts mehr zu tun. Das Wort bedeutet ursprünglich „Herrschaft des Staatsvolks“ und soll das Volk als eigentlichen Souverän betonen. In der Realität könnte die BRD aber kaum weiter hiervon entfernt sein, da jedwede Abweichung vom politisch korrekten Diktat heutzutage ausnahmslos als Bedrohung bezeichnet wird.

Demokratie steht heute dafür, nur noch das denken, sagen und tun zu dürfen, was von Seiten der Politik – welche sich eigentlich als demokratische Volksvertretung verstehen sollte – erlaubt und gewünscht ist. Diese Form von „Demokratie“ nennt sich üblicherweise Diktatur, insbesondere dann, wenn alle Andersdenkenden in irgendeiner Art und Weise durch die angeblichen „Demokraten“ verfolgt werden.

Zwar landen die „bösen Querulanten“ nicht mehr zwingend im Gefängnis, sie werden aber stattdessen mit mindestens genauso effektiven Mitteln mundtot gemacht und oftmals zu dauerhaftem Schweigen gebracht: Mediale Vernichtung mittels dreister Lügen, politisch motivierte Kündigungen, Ausgrenzungen aus allen möglichen Bereichen der Gesellschaft und schlussendlich die Zerstörung des persönlichen finanziellen Fundaments sind die wesentlichen Elemente dieser schönen neuen Demokratie-Diktatur.

Eines müssen wir den Gaunern in Amt und Würden aber lassen: Sie werkeln fast durchgängig in aller Öffentlichkeit und Offenheit an ihrem Sklavenstaat. Jeder kann mit eigenen Augen ihre Verlogenheit, Doppelmoral und Heuchelei praktisch täglich in allen Facetten und in sämtlichen ihrer Äußerungen sowie ihrem Verhalten erkennen. Dieses Unrecht trotzdem zu übersehen zeugt entweder von purer Dummheit, krankhafter Gleichgültigkeit oder einer nutznießenden Mittäterschaft.

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3 Kommentare

  1. Es ist in der Tat atemberaubend, wie von Politiker- und Medienseite die Bedeutung von Wörtern umgedichtet wird. Aus der Sicht eines unbeteiligten Beobachters, ist die Bananenrepublik Deutschland von kollektivem Wahnsinn befallen.

    Der Satz „Gleichzeitig wandte er sich gegen jene, die mit dem Schlachtruf „Wir sind das Volk“ die Verfassung aushöhlen wollen“ ergibt für einen normal denkenden Menschen überhaupt keinen Sinn. Wie soll in einer Volksherrschaft (Demo-kratie) der Ruf des Volkes „wir sind das Volk“ die Herrschaft des Volkes „aushöhlen“? Das ist so absurd und lächerlich, dass sich auf diese Art nicht einmal der Insasse einer Irrenanstalt äußern würde.

    Da ich BRD-Politiker zwar für gefährliche Psychopathen jedoch nicht für dumm im herkömlichen Sinne halte, muss das Ganze eine andere Bedeutung haben. Natürlich weiß auch Gauck, dass das BRD-Grundgesetz keine staatsrechtliche Verfassung darstellt. Dieses Herumreiten von Politikern auf der angeblichen Verfassung hat mich schon lange stutzig gemacht. Im Deutschen hat der Begriff „Verfassung“ jedoch mehrere Bedeutungen. Unter anderem kann die Verfassung eines Staates auch dessen Zustand bedeuten. Jeder kennt den Satz: Ich bin heute in keiner guten Verfassung. Der gegenwärtige Zustand (die Verfassung) der BRD ist natürlich für Leute wie Gauck erstrebenswert. Aus diesem Grund ist er ja herbeigeführt worden. Aus Gaucks Sicht höhlt natürlich der Ausspruch „wir sind das Volk und wir wollen das alles nicht“ den gegenwärtigen Zustand der BRD aus und muss deshalb mit allen Mitteln bekämpft werden.

  2. Deshalb ist es von lebenswichtiger Bedeutung für den Staat, seine gesamte Macht für die Unterdrückung abweichender Meinungen einzusetzen. Die Wahrheit ist der Todfeind der Lüge, und daher ist die Wahrheit der größte Feind des Staates.“

    -Joseph Goebbels, Reichsminister

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