Großinvestor warnt: „Tag der Abrechnung“ naht – Steht der Crash kurz bevor?

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Zitat von www.handelsblatt.com:

Starinvestoren verlieren offenbar das Vertrauen in eine Fortsetzung der inzwischen mehr als siebenjährigen Hausse an der Wall Street – und wappnen sich zunehmend gegen fallende Aktienkurse.

[…]

So warnte Icahn vergangenen Freitag auf dem US-Fernsehsender CNBC vor einem nahenden „Tag der Abrechnung“ für den amerikanischen Aktienmarkt, falls die amerikanische Bundesregierung die Wirtschaft nicht mit Ausgabenerhöhungen stimuliere.

Kommentar von crash-news.com:

Sogenannte Börsen-„Experten“ gibt es wie Sand am Meer. Die Masse der Anleger vertraut ihren Prognosen oft blind, obwohl sich regelmäßig das genaue Gegenteil ihrer Behauptungen herausstellt. Selten bis nie sahen sie schwerwiegende Einbrüche und Verwerfungen im Voraus kommen. Gibt es überhaupt verlässliche Signale aus diesem Bereich? Ja, solche gibt es, aber sie sind nur indirekt zu erkennen.

In Zeiten von Null-Zins, wirtschaftlicher Stagnation und ständig auf Hochtouren rotierenden Geld-Druckerpressen suchen viele Sparer nach Wegen, um ihr Vermögen gewinnbringend oder zumindest sicher anzulegen. Das Maß aller Dinge scheint laut vielen selbsternannten „Profis“ sowie dem Mainstream allein der Aktienmarkt zu sein.

Das treibt heute viele an die entsprechenden Handelszentren. An den Börsen tummeln sich deshalb im Wesentlich drei Typen von Anlegern:

  1. Otto Normal-Sparer, der persönlich oder über Fonds Handelsteilnehmer ist und lediglich im kleinen Rahmen von den Aufs und Abs zu profitieren versucht.
  2. Institutionelle Anleger, welche von überschaubarer Größe bis hin zu Milliardensummen Gelder Dritter verschieben.
  3. Sogenannte Investor-Legenden, die nicht bloß ihre gigantischen Vermögen verwalten, sondern selbst aktiv die Märkte zu ihren Gunsten zu beeinflussen wissen.

Gruppe Eins hat sicher hier und da auch mal einen guten Riecher, mehr aber sicherlich nicht. Bei der zweiten Gruppe tummeln sich die zahllosen „Experten“, gemäß welchen alles fast immer nur weiter aufwärts gehen soll und die sehr gerne über Kritiker und Schwarzmaler lästern.

Die dritte, sehr kleine Gruppe hingegen unterscheidet sich grundsätzlich von den anderen, da sie nicht allein als schlichte Börsenteilnehmer agieren, sondern dem eigenen „Glück“ mit bestimmten Methoden auf die Sprünge zu helfen wissen.

Zu ihnen gehört beispielsweise George Soros, mehrfacher Milliardär und großer Unsympathieträger. Wo er mitspielt, wanken Regierungen, stürzen Nationen in den finanziellen Abgrund und fließt sogar bisweilen Blut. Freilich ist es kaum möglich, ihn hierfür jeweils persönlich verantwortlich zu machen, obwohl viele Beobachter ihn wiederholt als Drahtzieher entlarvt haben.

Bei diesem bekannten Gauner sind deshalb die von ihm getroffenen Entscheidungen bezüglich seiner Investments markante Anzeichen für bevorstehende Ereignisse, da er erwiesenermaßen nicht allein passiver Marktteilnehmer ist, sondern hinter den Kulissen eben aktiv mitmischt, auch gerne auf politischer Ebene.

Auf diese Weise lassen sich natürlich durchaus relevante wirtschaftliche Verwerfungen „vorhersehen“ oder besser gesagt inszenieren, um anschließend durch die zuvor rechtzeitig in Stellung gebrachten Maßnahmen umfangreich abzukassieren. Wenn Soros daher seine US-Aktien plötzlich um mehr als ein Drittel reduziert und gleichzeitig seine Wetten auf fallende Kurse verdoppelt, sind das klare Ansagen.

Selbstverständlich posaunt der alte Mann diese Dinge nicht laut hinaus, doch Dank der Veröffentlichungsverpflichtungen seines Unternehmens, welches mittlerweile einzig und allein sein persönliches Vermögen verwaltet, kommen diese Pläne eben zumindest alle drei Monate kurz zum Vorschein.

Eine Investorenlegende allein macht freilich noch keinen Crash, aber auch der 80-jährige Milliardär Carl Icahn hat umfangreiche Wetten auf einen Börsenabsturz aufgestellt, die weit über das übliche Absicherungsszenario hinausgehen.

Außerdem hat Icahn erst vor wenigen Tagen im US-Fernsehen vor einem nahenden „Tag der Abrechnung“ gewarnt, welcher dem amerikanischen Aktienmarkt blühen werde, sollte Washington die Wirtschaft nicht mit weiterem massiven Geldsegen künstlich ankurbeln.

Kritische Beobachter wissen schon lange, dass es in den USA weder eine echte Vollbeschäftigung noch ein messbares Wirtschaftswachstum gibt. Das einzige, was mit enormer Geschwindigkeit wächst, sind die zugehörigen Lügen der Regierung sowie der dortige Schuldenberg, aus dem sich über kurz oder lang zwangsläufig eine gigantische Lawine lösen und das ganze Land unter sich begraben wird.

Die steil ansteigende Entwicklung der Shortpositionierungen von Soros als auch von Icahn demonstrieren somit sehr eindrücklich, womit diese Herren in naher Zukunft rechnen: Mit einem massiven Crash. Anscheinend gehen sie dabei jedoch noch nicht vom gleichzeitigen Ende des globalen Finanzsystems aus, da ihre Wetten ansonsten sinnlos wären.

Für den normalen Anleger, Sparer und Bürger macht das allerdings keinen wirklichen Unterschied. Wer sein Vermögen allein in Aktien und sonstigen Papieren investiert hat, sollte sich nicht wundern, wenn dieses demnächst praktisch über Nacht auf einen Bruchteil seines Wertes schrumpft oder sich gar gänzlich in Rauch auflöst. Gewarnt wurde schließlich lange und oft genug davor.

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Ein Kommentar

  1. Eine Währungsunion, in der jedes Mitglied, nicht nur bei er Schuldenaufnahme, macht was es will, ist kein Modell mit Zukunft, sondern ein sicherer Weg in den Kollaps. Ein bereits geringer Zinsanstieg am langen Ende wird genau zu diesem hier beschriebenen Ergebnis führen und damit die Eurokrise 2.0 („Evolution“), gut sichtbar für alle, unvermeidbar auslösen.

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