Sieger beim Kopf an Kopf Wettrennen um die strengste Diktatur: Berlin oder Ankara?

Rainer Sturm / pixelio.de

Zitat von www.blick.ch:

Während deutsche Zeitungen eine Publikation verweigerten, hat die NZZ heute prominent ein Inserat veröffentlicht, das Kanzlerin Merkel als Betrügerin betitelt.

[…]

Bis auf die Hannoversche Zeitung haben alle grossen Zeitungen in Deutschland den Abdruck des Inserates verweigert», schreibt Konrad. Aus diesem Grund habe sich die Vereinigung dazu entschlossen, das Inserat in der NZZ erscheinen zu lassen. Schliesslich sei bekannt, «dass die NZZ auch in Deutschland gut gelesen und beachtet wird».

Kommentar von crash-news.com:

Dank der täglichen Wiederholung der immer gleichen Floskeln, glaubt die Mehrheit der Bundesbürger nach wie vor an unsere sogenannte „Demokratie“. Medien und Politik hierzulande werden nicht müde, unsere „Freiheiten“ zu loben und Regierungen der nicht so „modernen“ Welt zu kritisieren und ihnen Verletzungen der Menschenrechte oder mangelnde Pressefreiheit vorzuwerfen.

Obwohl Berlin und Brüssel auf Befehl Washingtons schon seit Jahren an einem zügigen EU-Beitritt der Türkei arbeiten, hat sich dieser bösartige Plan bislang glücklicherweise immer wieder verzögert. Grund dafür sind die zahllosen Menschenrechtsverletzungen der islamischen Diktatur am Bosporus.

Während hierzulande jeder sagen und schreiben darf, was er will, geht der Despot Recep Tayyip Erdogan mit Tränengas und Inhaftierungen gegen unliebsame Kritiker vor. Von solchen Zuständen sind wir zum Glück Lichtjahre entfernt. Offiziell zumindest.

Es gibt allerdings ein paar klitzekleine Ausnahmen, wie ein Journalist oder auch schon ein einfacher Bürger an die Grenzen unserer vielbeschworenen „Demokratie“ gerät. Wenig förderlich für die eigene Karriere und den geschäftlichen Erfolg ist beispielsweise das Publizieren von regierungs- oder gesellschaftskritischen Büchern. Zwar werden Ausreißer nicht mehr öffentlich verbrannt, dafür jedoch medienwirksam ihre Existenz vernichtet.

Der erfolgreiche Autor Akif Pirinçci wurde vor wenigen Monaten nach der Veröffentlichung eines missliebigen Buchs einfach mal eben aus diversen großen Buchhandelsplattformen ausgesperrt. Pirinçcis Hinrichtung ist aber nur ein Beispiel, denn demnächst steht vermutlich ein Satire-Moderator des deutschen Staatsfernsehens vor Gericht, weil er den türkischen Diktator persönlich beleidigt haben soll.

Zugegeben, mit Tränengas ist unsere Regierung noch nicht auf solche Leute losgegangen. Sowas macht sie bloß, wenn sie gegen den Willen der Bürger irgendwelche absurden Milliardenprojekte wie etwa unterirdische Bahnhöfe durchdrücken will, weil die verantwortlichen Politiker ansonsten die bereits bezahlten Schmiergelder den Bestechern aus der Wirtschaft zurückzahlen müssten.

Es wäre tatsächlich nicht angemessen, die Türkei mit der BRD in einen Topf zu werfen. Schließlich leugnen alle unsere sogenannten „Volksvertreter“ in Berlin offiziell eine Islamisierung unseres Landes, obwohl sie durchaus zugeben, der Islam gehöre zu Deutschland. Der türkische Parlamentschef hingegen forderte gerade erst ganz offen eine religiös ausgerichtete Verfassung für sein Land.

Das kommt natürlich nicht wirklich überraschend und es wäre eigentlich nur konsequent, das osmanische Reich final in einen islamischen Staat zu verwandeln. Immerhin erhält die gleichnamige Terrorvereinigung ihre größte finanzielle und logistische Unterstützung bekanntlich durch Ankara.

Wir können uns daher glücklich schätzen, dass unsere Politik die Religionsfreiheit bei uns so betont – zumindest, solange sich niemand gegen die „Religion des Friedens“ äußert. Genauso froh sollten wir über die große Pressefreiheit in Deutschland sein, denn jeder darf hier schreiben und inserieren, was er möchte – solange es nicht gegen die alternativlose Kanzlerin gerichtet ist oder gar positiv für die AfD ausfällt.

Böse Zungen behaupten immer wieder, hierzulande hätten wir es mit einer politisch gesteuerten Mediengleichschaltung zu tun. Doch das ist vollkommen absurd. Wenn dem so wäre, müsste es der AfD ja beispielsweise unmöglich sein, eine Anzeige in sämtlichen großen Zeitungen zu schalten, welche Angela Merkel öffentlich kritisiert. Nun, in wenigen zufälligen Ausnahmefällen soll das wohl schon vorgekommen sein.

Ein Land, in welchem es nicht erlaubt oder schlicht nicht möglich ist, genau das zu tun, nämlich in demokratischer Weise und auf eigene Kosten Kritik am Handeln der Regierung zu äußern, darf sich nicht mehr eine „Demokratie“ nennen. Und darüber hinaus darf diese Regierung auch ganz sicher kein anderes Land mehr wegen deren angeblicher Menschenrechtsverletzungen oder Beschränkungen der Pressefreiheit rügen.

Leider sieht die Realität bei uns heute so aus: Kritische Autoren werden mundtot gemacht, kritische Satiriker vor Gericht gezerrt und kritische Parteien das Publikations- und Rederecht entzogen. Mancher nachdenkliche Mensch fragt sich jetzt: Worin besteht eigentlich noch der Unterschied zwischen Deutschland und der Türkei? Ach ja, im Klima.

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