Sozialparadies will Steuerzahler noch länger abkassieren: Rente erst ab 70

Lupo / pixelio.de

Zitat von www.mdr.de:

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble hat angesichts der Alterung der Gesellschaft einen späteren Rentenbeginn in Deutschland gefordert. Er sprach sich dafür aus, die Lebensarbeitszeit und die durchschnittliche Lebenserwartung in einen „fast automatischen Zusammenhang in der Rentenformel zu bringen“.

[…]

Die Junge Union schlägt eine schrittweise Anhebung des Renteneintrittsalters von 67 auf 70 Jahre ab 2030 vor. Sie argumentiert mit dem sinkenden Rentenniveau. Immer weniger Rentner könnten von der gesetzlichen Rente leben.

Kommentar von crash-news.com:

Wer im Nobelrestaurant üppig speist, den erwartet am Ende natürlich eine entsprechende Rechnung. Das gilt genauso für den heutigen Sozialstaat. Um Millionen von Arbeitslosen, Rentnern und ausländischen Dauergästen ein angenehmes Leben zu ermöglichen und damit deren Stimmen zu kaufen, greifen unsere sogenannten Volksvertreter immer tiefer in die Taschen der arbeitenden Bevölkerung.

Der Präsident des Bundesrechnungshofs bezeichnete die 111 Milliarden Euro, die derzeit vom Bund zur Altersversorgung jährlich aufgewandt werden müssen, als „gewaltige Hausnummer“. Recht hat er, denn in Relation zu den 317 Milliarden Euro Gesamthaushalt ist das durchaus eine enorme Summe.

Aber es kommt noch schlimmer: Auf rund 171 Milliarden Euro erhöht sich der Betrag, wenn zu den Rentenzahlungen außerdem die übrigen Sozialausgaben dazuaddiert werden. Das entspricht unglaublichen 54% der zur Verfügung stehenden Einnahmen des Berliner Abzockerkabinetts.

Damit dieser gierige Moloch und seine unzähligen sozialistischen Schergen nicht verhungern, wird kontinuierlich an der Ausweitung der staatlichen Krake gearbeitet. So holt sich Vater Staat beispielsweise einfach einen Teil der jetzt kommenden Rentenerhöhung wieder durch Steuern auf diese Renten zurück.

Ein absurdes und dennoch sehr effizientes Modell, weil dabei auch gleich noch tausende von zusätzlichen, gut situierten und gesicherten Arbeitsplätzen in den Finanzämtern entstehen bzw. erhalten werden können. Aus finanztechnischer Sicht klingt das schon fast nach einem Perpetuum Mobile.

Doch dem ist selbstverständlich nicht so. Ohne die täglichen Mühen und den Schweiß der vielen schwer arbeitenden Menschen im Lande wäre dieser sozialistische Irrsinn längst kollabiert. Das Geld, was Schäuble und Co mit beiden Händen zum Fenster hinauswerfen, muss schließlich irgendwo herkommen. Es fällt trotz der Helikopterpläne der EZB nicht einfach vom Himmel.

Da die „demokratischen“ Versprechungen der Regierung nicht nur vor den Wahlen, sondern genauso danach für einen stetig wachsenden Finanzbedarf des unersättlichen Molochs sorgen, muss im gleichen Maß für Nachschub gesorgt werden. Die Politdarsteller versuchen diese zusätzlichen Geldforderungen natürlich möglichst nicht in Zusammenhang mit dem Offensichtlichen zu bringen, da die Bürger sonst womöglich anfangen könnten zu rebellieren.

So fordert der in Finanzangelegenheiten hin und wieder ziemlich vergessliche Bundesfinanzminister jetzt, den Rentenbeginn an die Lebenserwartung zu koppeln, sprich, je länger die Steuerzahler leben, desto länger sollen sie gefälligst Steuern zahlen. Die mathematische Formal dazu und die mutmaßliche Lebenserwartung bestimmen dabei freilich ebenfalls irgendwer in seiner Riege.

Die Jungsozialisten der CDU, auch Junge Union genannt, spielen hierbei brav mit. Sie fordern ebenso die Anhebung des Renteneintrittsalters. Ab 2030 soll die Schwelle schrittweise von 67 auf 70 Jahre angehoben werden. Doch niemand müsste deshalb in Panik verfallen, die 70 werde erst im Jahr 2100 erreicht.

Das wird den Kohl allerdings kaum fett machen, denn die richtig großen Herausforderungen sind nicht allein die Demographie und die Lebenserwartung in 80 Jahren, sondern die Folgen der derzeitigen Politik, die unser Land in eine Art Weltsozialamt verwandelt, in welchem jeder, ganz egal ob fleißig oder faul, Fachmann oder Analphabet, Pazifist oder Terrorist, willkommen geheißen und auf Kosten der Allgemeinheit vollumfänglich versorgt wird.

Jeder mag sich überlegen, wie lange ein Staat wohl funktionieren und am Leben bleiben kann, der bereits mehr als die Hälfte aller seiner Ausgaben für Soziales aufwenden muss. Hiervon werden weder Straßen repariert, geschweige denn gebaut noch unser Nachwuchs zu konkurrenzlosen Ingenieur-Koryphäen ausgebildet oder gar die grassierende Kriminalität eingedämmt, wegen derer sich heute praktisch keine Frauen mehr alleine aus dem Hause begeben können.

Wer glaubt, das ginge trotzdem alles immer so weiter, der hat sicherlich übersehen, dass bisher jedes sozialistische System auf diesem Planeten irgendwann zusammengebrochen ist, weil ihm das Geld ausging oder es die Kontrolle über die Bürger verlor. Bald ist es auch bei uns soweit. Dann wird es alles geben, bloß keine Rente mehr – ach ja, die CDU dürfte danach ebenfalls Geschichte sein, genauso wie all die anderen linken Parteien.

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2 Kommentare

  1. Rote Heuchler und Briefkastenfirmen
    Wieso braucht die SPD eine Briefkastenfirma in der Steueroase Hongkong ? Die SPD hat ein solches Off-Shore-Unternehmen am 19.11.2014 in der Steueroase Hongkong gegründet. Die Gesellschaft ist im Company-Register von Hongkong unter der Nummer 2170731 eingetragen. Direktoren sind Jens Berendsen und Matthias Linnekugel. Beide sind auch Geschäftsführer der ddvg (Deutsche Druck- und Verlagsgesellschaft mbH), die der SPD zu 100 Prozent gehört. Die von der SPD in Hongkong gegründete Gesellschaft trägt den Namen „Cavete Global Limited“. Das Wort „cavete“ bedeutet aus dem Lateinischen übersetzt „Hütet Euch“. Sich Hüten vor was? Vor Steuern, vor Offenlegung, vor Kontrolle? Damit ist auch die Eingangsfrage beantwortet, wozu die SPD eine solche Firma benötigt. In Matthäus, 23, 25 steht: „Weh euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, ihr Heuchler, die ihr die Becher und Schüsseln außen reinigt, innen aber sind sie voller Raub und Gier!“ Oder ist es nur die Soziale Gerechtigkeit nach SPD, immerhin ist es ja die Partei der Arbeit oder vielleicht doch nur eine Vereinigung von Heuchlern. Nochmal: Die Cavet Global Limited gehört zu 100% der SPD. Dies ist zu finden in ihrem Rechenschaftsbericht, im Kleingedruckten. Man wird fündig in der nicht alphabetisch geordneten Aufstellung. Da eine Briefkastenfirma wohl keine Steuern bezahlt kann mehr gespendet werden. Für 1 Euro Spende gibt es 0,45 Euro staatlichen Zuschuss. So sieht soziale Gerechtigkeit der roten Heuchler aus.

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