Wann übernimmt die Türkei die deutschen Regierungsgeschäfte? Ab sofort

Rainer Sturm / pixelio.de

Zitat von www.spiegel.de:

In die Türkei durfte er nicht einreisen, jetzt ist er zurück in Kairo: Der TV-Fernsehkorrespondent Volker Schwenck hat laut ARD den Tag im Abschieberaum des Istanbuler Flughafens verbracht.

[…]

„Wir verfolgen das und sehen das mit gewisser Sorge“, sagte Angela Merkel.

[…]

Der Deutsche Journalisten-Verband (DJV) nannte das Einreiseverbot eine „Schikane“. Der DJV teilte mit, nun räche sich „das Entgegenkommen von Bundeskanzlerin Merkel im Fall Böhmermann gegenüber dem türkischen Präsidenten Erdogan“.

Kommentar von crash-news.com:

Satirische Äußerungen über deutsche Prominente? Gerne. Verunglimpfung und Verleumdung unerwünschter, bürgerfreundlicher Parteien? Selbstverständlich. Ein Schmähgedicht über den türkischen Präsidenten Erdoğan? Wehe! Diese Art von Majestätsbeleidigung wird schwerstens geahndet. Bislang steht zwar nicht die Todesstrafe auf dieses Vergehen, aber das dürfte nicht mehr allzu lange dauern.

Dem türkischen Sultan und selbsternannten Welt-Islamführer nicht seine vollste Unterwürfigkeit zu zollen, sondern ihn stattdessen in aller Öffentlich als das zu bezeichnen, was er ist, ein widerwärtiger islamischer Diktator nämlich, zählt seit Neuestem zu den ganz schweren Straftaten, über welche sogar unsere Noch-Kanzlerin entscheiden muss.

„Noch“-Kanzlerin deshalb, weil sie zweifellos am Ende ihrer Karriere angelangt zu sein scheint, denn ihr Nachfolger zeigt uns gerade, wer in der deutschen Bananenrepublik tatsächlich das Sagen hat. Einen derartig offenmütigen Kniefall, wie im Fall Böhmermann durch die fragwürdige Rechtsbeugung der ranghöchsten Frau im Lande, gab es schon lange nicht mehr.

Ja, Angela Merkel hat wirklich allen Grund, das Geschehen mit Sorge zu betrachten. Denn ganz offensichtlich hat sie nicht mehr ihre bisherige Rolle des Chef-Ermächtigers inne, sondern diese zweifelhafte Position jetzt an ihren Kollegen in Ankara abgetreten. Anscheinend ist ihre Kanzlerschaft doch nicht gänzlich alternativlos.

Mit wem wir es bei diesem gefährlichen Wichtigtuer aus Anatolien zu tun haben, beweist indes eine Reisewarnung des Auswärtigen Amtes bezüglich der Türkei:

Landesweit ist weiter mit politischen Spannungen sowie gewaltsamen Auseinandersetzungen und terroristischen Anschlägen zu rechnen.

[…]

Es wird dringend davon abgeraten, in der Öffentlichkeit politische Äußerungen gegen den türkischen Staat zu machen bzw. Sympathie mit terroristischen Organisationen zu bekunden.

Nachdem jetzt der Journalist des deutschen Staatsfernsehens bei seiner Einreise in die Türkei festgehalten und praktisch wieder zurückgeschickt wurde, dürfte selbst dem dümmsten Ignoranten klar geworden sein, mit wem wir es hier zu tun haben. Das ist allerdings erst der Anfang.

Dank der unterwürfigen Haltung der in Wahrheit doch nicht alternativlosen Kanzlerin gegenüber Erdoğan in Sachen „Flüchtlings“-Erpressung sowie ihrer neuerlichen Unterwerfung wegen der „Majestätsbeleidigung“, scheint der Despot dort unten nun regelrecht vor Machtgeilheit durchzudrehen. Er sieht offenbar den richtigen Zeitpunkt gekommen, sich den Deutschen als Nachfolger Merkels präsentieren zu wollen.

Dazu muss natürlich zu allererst eine typisch türkische Machtdemonstration nach dem Motto „guckst du misch an?“ herhalten und davon durfte der ARD-Staatsjournalist mal einige Stunden lang schnuppern. Einfach so mir nichts dir nichts in die Türkei einreisen zu wollen, ohne zuvor den Oberchef zu fragen? Ja geht’s noch?

Zunächst einmal muss die vollständige Visafreiheit für Türken bei der Einreise in die EU realisiert sein. Treffen dann die versprochenen „Flüchtlings“-Umtauschs-Milliarden pünktlich auf dem Sultankonto ein und zeigt sich die deutsche Noch-Kanzlerin weiterhin wie gehabt demütig, am besten in Burka, darf vielleicht auch wieder ein solcher Pressemensch in die heilige Türkei einreisen – selbstverständlich ist ihm die Berichterstattung dabei nur unter strengsten Auflagen und nach erfolgter Zensur erlaubt.

Zu guter Letzt bereitet sich Erdoğan dann auf die offizielle Übernahme der Regierungsgeschäfte in Deutschland vor. Bis dahin muss die Islamisierung allerdings noch einige Fortschritte machen. Wozu hat der Diktator schließlich den IS stark gemacht und massiv mitgeholfen, islamische „Missionare“ in Millionenzahl nach Europa zu schicken?

Ob all das wohl genügt, um dem dämlichen deutschen Schlafmichel deutlich zu machen, mit wem er es einerseits bei seiner „Mutti“ Merkel und andererseits mit dem Islam zu tun hat? Wahrscheinlich lässt sich der gehirngewaschene Durchschnittsbürger davon nicht beeindrucken und fliegt wie gehabt in seinen längst gebuchten Türkeiurlaub. Ist doch so schön dort unten und alles so herzlich und freundlich.

Wer mag das alles fassen, was hier vor sich geht? Wenn dieses unglaubliche Geschehen in derselben Geschwindigkeit wie derzeit fortgesetzt wird, handelt es sich bei einer Urlaubsreise von Düsseldorf nach Ankara bereits im kommenden Jahr lediglich noch um einen Inlandsflug. Gute Nacht, Deutschland.

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