Ungarn wagt echte Demokratie: Bürger sollen über Flüchtlingsquote abstimmen

Rainer Sturm / pixelio.de

Zitat von www.zeit.de:

Gegen den Willen Ungarns hatten sich die EU-Staaten auf die europaweite Verteilung von Flüchtlingen geeinigt. Jetzt lässt Orbán das Volk darüber entscheiden.

[…]

Ungarn gibt alljährlich ein paar Hundert Flüchtlingen Asyl. Wirtschaftsmigranten werden abgelehnt. […] Die Regierung in Budapest ließ vergangenen Herbst entlang der Grenze zu Kroatien und Serbien Zäune bauen, die EU-Quote für Flüchtlinge hatte Orbán von Anfang an abgelehnt.

Kommentar von crash-news.com:

Während die BRD im Zentrum Europas von Millionen illegaler Wirtschaftsmigranten geflutet wird, welche nur über zig sichere Drittländer zu uns kommen und mitnichten formal den Anforderungen echter Asylanten entsprechen, streiten die restlichen Europäer über die Umverteilung von ein paar tausend Menschen. Doch selbst das nehmen manche nicht hin, sondern lassen sogar die eigenen Bürger darüber abstimmen.

Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán stand von Anfang an in der Kritik der Eurokraten und der gleichgeschaltenen Sozialistenpresse in Deutschland, da er wiederholt „unpopuläre“ Entscheidungen traf – unpopulär allerdings weniger bei seinen eigenen Landleuten, sondern vielmehr in Brüssel. EU-Chef Juncker bezeichnete ihn beim EU-Gipfel in Riga, offensichtlich unter starkem Alkoholeinfluss stehend, gar als Diktator.

Aber spätestens seit auch in Polen die neue Regierung dem Linksdrall ein Ende setzte – und seither selbstverständlich von deutschen Medien und Politikvertretern mit Hass überschüttet wird – ist klar, dass Osteuropa mittlerweile erstaunlicherweise mehr von Demokratie zu verstehen scheint, als der selbstgefällige, arrogante und dekadente Westen.

Für die meisten Deutschen ist es daher höchst erstaunlich oder unverständlich, wie sehr sich Orbán selbst gegen die Aufnahme von nur 2.100 „Flüchtlingen“ zur Wehr setzt, welche dem Land gemäß der von der EU-Diktatur beschlossenen Umverteilung zugewiesen werden sollen. Ungarn ist dabei nicht wirklich abgeschottet, es gewährt immerhin jedes Jahr mehreren Hundert Menschen aus aller Welt Asyl, sofern es sich um tatsächlich Verfolgte und nicht um Wirtschaftsmigranten handelt.

Eine bestimmte Gruppe von Einwanderern ist in der ungarischen Republik allerdings vollständig unwillkommen: Muslime. Diese Linie dürfte sicherlich einer der wesentlichen Gründe für Orbáns Popularität sein, denn jeder klar denkende Mensch in Europa weiß, was mit Ländern wie Großbritannien, Frankreich und insbesondere Schweden deswegen inzwischen geschehen ist. In Deutschland zeichnet sich ebenfalls ab, dass die bisher heimliche Islamisierung allmählich zur offiziellen Agenda der Politik gemacht wird. Die verheerenden Folgen lassen sich nicht mehr länger verbergen.

Viktor Orbán ist vermutlich nicht viel weniger machthungrig als die Polithanseln in unserer Bananenrepublik, in Brüssel oder sonstwo, aber er hat gewiss auch eine starke patriotische Ader in sich, die ihn auf ehrliche Weise mit seinen Landsleuten verbindet. Ebenso hat der Mann Mut, denn sich wegen dieser lächerlichen Zuweisungsquote von 2.100 aus 160.000 „Flüchtlingen“, welche EU-weit neu verteilt werden sollen, mit den Eurokraten anzulegen, ist beispielhaft.

Immerhin entsprechen diese 160.000 gerade einmal dem Kontingent an illegalen Zuwanderern, welches Ende 2015 jeweils innerhalb von knapp 14 Tagen in die BRD einreiste. Ungarn jedoch will nicht einmal insgesamt so viele von diesen Leuten aufnehmen, wie bereits in rund vier Stunden zu uns hereinspazieren.

Darüber hinaus straft der Ungar unsere angeblichen Volldemokraten im Parlament und den gleichgeschalteten Medien Lügen, da diese ihn in ihrer Scheinheiligkeit erst vor wenigen Monaten der Verletzung demokratischer Grundprinzipien bezichtigten und ihm vorwarfen, seine Politik sei nicht mit christlich-sozialen Werten vereinbar. Wenn hier jemand nach solchen Maßstäben handelt und sein Land, seine Bürger und die christlich-abendländische Kultur schützt sowie die Demokratie wahrt, dann ist es Viktor Orbán.

Zurecht betont der ungarische Ministerpräsident, diejenigen betreiben Machtmissbrauch, welche irgendwelche Quoten festlegen, ohne die eigenen Bürger überhaupt zu befragen. Natürlich ist klar, warum insbesondere die Menschen in der BRD diesbezüglich kein Mitspracherecht bekommen, denn sonst wären die Grenzen bereits lange dicht. Doch genau das entspräche eben echter Demokratie und nicht diese geheuchelte Veranstaltung, wie wir sie gerade erleben.

Stattdessen wird hierzulande jede Widerrede im Keim erstickt, sämtliche angeblichen Querulanten mundtot gemacht, ihnen mit Entlassung oder Gefängnis gedroht und die Rede- und Meinungsfreiheit mit Füßen getreten in Anbiederung an einen kaum mehr zu ertragenden politisch korrekten Irrsinn und in vorauseilender Unterwerfung unter die „Religion des Friedens“.

Es ist erschreckend, wie sich binnen weniger Jahrzehnte die Situation quasi umgekehrt hat: Der sozialistische, unter einer brutalen Diktatur stehende Ostblock befreite sich effektiv aus seiner marxistischen Unterdrückung, während der einst so freie Westen im selben Zeitraum zu einer reinen Gesinnungsdiktatur verkommen ist, welche inzwischen kurz vor der finalen Übernahme durch den Islam steht, was im Endeffekt zu noch viel schlimmeren Zuständen als im Sowjetreich führen wird.

Wer hätte gedacht, dass 27 Jahre nach dem Fall der Mauer, als im Sommer 1989 die ersten DDR-Bürger über die ungarisch-österreichische Grenze in den Westen flohen, einige Menschen anfangen darüber nachzudenken, nach Polen, Ungarn oder in andere ehemalige Ostblockstaaten auszuwandern?

Eines ist sicher: Wird diese faschistische Entwicklung der Politik in der BRD und der EU nicht schnell gestoppt, könnte schon bald der umgekehrte Fall von damals eintreten und die Flucht aus dem offenkundig zur Zerstörung freigegebenen Deutschland in Richtung Osten der einzige Weg zurück in die Freiheit werden. Nunja, wenigstens vorübergehend.

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