Westliche Kriegstreiber lassen nicht locker: „Wahrscheinlich“ ist Putin der Bösewicht

Gabi Eder / pixelio.de

Zitat von www.nzz.ch:

Der Kreml-Kritiker Alexander Litwinenko wurde wahrscheinlich mit Zustimmung des russischen Präsidenten Wladimir Putin ermordet. Den Giftmord habe wahrscheinlich der russische Geheimdienst FSB in Auftrag gegeben, schrieb der britische Richter Robert Owen […].

[…]

Die Tat sei «wahrscheinlich gutgeheissen worden» vom damaligen FSB-Chef Nikolai Patruschew «und auch von Präsident Putin», schreibt Owen.

Kommentar von crash-news.com:

„Wahrscheinlich“ steht hinter dem Tod des Überläufers Alexander Walterowitsch Litwinenko sein früherer Arbeitgeber, der FSB, behauptet ein britischer Richter in seinem Abschlussbericht des Falles. Pünktlich zu den „Friedens“-Verhandlungen in Syrien kommt damit eine wilde Behauptung auf den Tisch, die „wahrscheinlich“ einen ganz anderen Hintergrund besitzt, als es auf den ersten Blick erscheint.

Richter Robert Owen kommt in seinem Papier zu dem Schluss, Wladimir Putin höchstpersönlich stecke „wahrscheinlich“ hinter der Vergiftung des „Kreml-Kritikers“ Litwinenko, welcher interessanterweise kurz zuvor zum Islam konvertiert war. Gut, dass der russische Präsident nicht tatsächlich vor diesem Gericht steht und von ihm verurteilt werden kann, denn wer möchte schon ein Urteil über sich ergehen lassen, in welchem zigmal hintereinander das Wort „wahrscheinlich“ Verwendung findet?

Ob in Großbritannien auch ansonsten auf diese Weise abgeurteilt wird? Zumindest ist es nicht unwahrscheinlich, obwohl üblicherweise auf diese Wortwahl sicherlich verzichtet wird, damit die Gerichtsopfer nicht sofort Verdacht schöpfen. Im Falle von Litwinenko jedoch fehlen schlichtweg sämtliche Beweise für eine derartige Unterstellung, also wurde die Schuldzuweisung eben ein klein wenig abgeschwächt.

Durch die mediale Aufbereitung allerdings erfüllt sie dennoch ihren Zweck. Ebenso wie stets pünktlich vor jedem sogenannten Klimagipfel gezielt irgendwelche neuen Schreckensbotschaften von angeblich unnatürlich heißen Sommern und kalten Wintern in der Lügenpresse verbreitet werden, zielt auch der veröffentlichte Abschlussbericht des britischen Richters auf etwas Bestimmtes hin.

Am kommenden Montag sollen die Friedensverhandlungen für Syrien in Genf beginnen, doch diesbezüglich herrscht noch Unstimmigkeit wegen der Teilnehmer. Saudi Arabien und die USA fordern nämlich, dass die – von ihnen bezahlte und gesteuerte terroristische – Opposition selbst bestimmt, welche Teilnehmer sie entsendet, was Russland und Syriens Regierung ablehnen.

Allein hierbei zeigt sich, wie verlogen das ganze Theater aufgezogen ist, denn natürlich wollen die Amerikaner um jeden Preis verhindern, einen für sie unerwünschten Ausgang der Verhandlungen zuzulassen. Ihr Ziel, Baschar al-Assad unbedingt aus dem Amt entfernen, um statt ihm einen US-getreuen Vasallen einzusetzen, steht für sie definitiv nicht zur Debatte.

Der von Washington gesteuerte „Arabische Frühling“ kam nach ersten großen Erfolgen in Nordafrika überraschend in Syrien zum Stillstand. Seitdem haben die USA praktisch nichts unversucht gelassen, um ihr Ziel trotzdem zu erreichen, am Ende einer langen Liste von Staaten auch Saudi Arabien und den Iran auf ihre Weise zu „demokratisieren“.

Doch spätestens seit sich Russland auf Bitten von Präsident Assad einschaltete, hat sich das Blatt gewendet. Die Situation ist nun extrem angespannt, jeder unüberlegte militärische Schachzug der Amerikaner kann jetzt unmittelbar den Dritten Weltkrieg auslösen – und genau das wird in Bälde geschehen. Zwar scheint das für die US-„Elite“ hinter den Kulissen offensichtlich tatsächlich eine Option zu sein, da sie sowieso mit dem Rücken zur Wand steht, aber damit würden sie sich natürlich ebenso selbst ins Knie schießen.

Auf der anderen Seite hat der Knieschuss längst stattgefunden, da die Russen bereits gnadenlos einen Teil des von den USA aufgebauten und finanzierten „Islamischen Staats“ regelrecht ausgerottet hat, nachdem das US-Militär in seinem vorherigen angeblichen Kampf gegen diese Terroristen über Monate hinweg seltsamerweise ohne jeglichen Erfolge blieb.

Selbstverständlich bemühte sich Washington, hierbei nicht wirklich gegen die eigenen IS-Leute zu kämpfen. Niemand bei Verstand schlachtet schließlich seine eigenen, mühsam und teuer eingekauften und ausgebildeten Söldner ab.

Schon allein deshalb dürfte der Hass der drahtziehenden Amerikaner auf Putin schier grenzenlos sein. Inwiefern die lächerlichen Anschuldigungen aus Großbritannien bezüglich des Mordfalls Litwinenko nun das Ruder herumreißen können, ist noch nicht abzusehen. Aber jeder einzelne Schlag gegen den russischen Feind scheint den Amerikanern derzeit hilfreich zu sein.

Das Aufgebot an Streitkräften aus aller Welt, welches sich im Moment in Syrien fast gegenseitig auf den Füßen herumturnt, birgt im Übrigen nicht nur die akute Gefahr für den Ausbruch des Dritten Weltkriegs. Jener Konflikt wird tatsächlich in einer erheblichen Dimension in naher Zukunft stattfinden und sich vermutlich auch global ausweiten, sich aber zu einem bestimmten Zeitpunkt auf ein kleines Land in der Region konzentrieren: Israel.

Wer schon einmal vom „Gog-Magog“-Krieg gehört hat, kann diesen in Hesekiel Kapitel 38 und 39 nachlesen. Es handelt sich um exakt das Szenario, welches sich derzeit in Syrien vor unser aller Augen entwickelt. Viele Kenner der Materie glauben zwar, bei Gog handele es sich um Russland bzw. Putin, doch ein 15-jähriger, säkular orientierter Junge aus Israel berichtete vor wenigen Monaten Erstaunliches aus seinem kurz zuvor erfahrenen Nahtoderlebnis: Gog ist niemand anderes als Barack Obama.

Der Jugendliche sprach auch davon, dass dieser dritte Weltkrieg in Kürze, in wenigen Wochen oder Monaten, völlig unerwartet ausbrechen soll. Seinen Worten zufolge begann der Krieg sogar bereits am 11. September 2015, allerdings ohne sichtbare Kämpfe. Ein bestimmtes Ereignis wird ihn jedoch zur öffentlich sichtbaren Eruption bringen.

Selbst all jene, welche nicht an biblische Prophetie glauben, müssten angesichts der Lage im Nahen Osten erkennen, welcher gigantische Konflikt uns bevorsteht und welch großes Potenzial er hat, sich blitzschnell weltweit auszudehnen. Dem aufmerksamen Beobachter dürfte deshalb klar sein, wie gefährlich selbst vermeintlich unbedeutende Provokationen, etwa die jetzige Beschuldigung gegenüber Präsident Putin, den Tod eines Abtrünnigen zu verantworten zu haben, im Augenblick sind.

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