DAX im Sturzflug, Öl auf Rekordtief – Brennt jetzt die Crash-Zündschnur?

FreeImages.com/Walter Groesel

Zitat von www.handelsblatt.com:

Anleger hofften zwar auf ein langsamer als zuletzt gewohntes, dennoch stabiles Wachstum. […] Allerdings hatte der deutsche Leitindex zuvor im noch jungen Jahr auch wegen der Sorgen um Chinas Wirtschaft rund zwölf Prozent eingebüßt.

[…]

Und Der Ölpreis ist am Mittwoch wieder kräftig gefallen. Hintergrund seien die Sorgen wegen eines Überangebots, sagten Händler.

Kommentar von crash-news.com:

Nachdem Anfang des neuen Jahres zuerst die Börsen in China damit begannen, im Sturzflug Milliarden-„Werte“ zu vernichten, haben sich mittlerweile auch andere Märkte weltweit diesem Trend angeschlossen. Ist der sinkende Ölpreis das Zünglein an der Waage, welcher inzwischen wieder auf dem Niveau von 2003 angekommen ist? Entwickelt sich gerade der finale Zusammenbruch vor unseren Augen?

Seit Ende November 2015 hat der DAX bereits rund 17% verloren. In Anbetracht dessen, dass die Royal Bank of Scotland in ihren Prognosen für das gesamte Jahr 2016 mit bis zu 20% Verlusten rechnet, ist dieser gerade laufende Absturz durchaus bemerkenswert.

Zwar gibt es nach wie vor überwiegend realitätsresistente Berufsoptimisten unter den sogenannten Analysten, doch die meisten bekannten Crash-Warner stimmen derzeit sehr ähnlich überein mit der Einschätzung: 2016 könnte der richtig große Knall kommen – zumindest beginnen.

Ob er in der Form eines massiven Börseneinbruchs binnen eines Tages geschieht oder es eher so schleichend, aber dafür kontinuierlich abwärts verläuft, wie zur Zeit in China bzw. inzwischen auch beim DAX, darüber herrscht die übliche Uneinigkeit. Die einen sehen die kollabierende Weltwirtschaft als Auslöser für den langsamen Abwärtstrend, die anderen rechnen mit einem abrupten Zusammenbruch aufgrund von Terror oder einer großen Bankenpleite.

Vermutlich sehen wir am Ende eine Kombination aus Beidem. Einer der wesentlichen Lenker dieser Katastrophe ist der Ölpreis, der seit Monaten nur noch den Weg nach unten kennt. Einerseits rührt diese Entwicklung von der schwächelnden Wirtschaft und dem damit verbundenen Nachfragerückgang, andererseits von der deswegen gesteigerten Förderleistung, mit welcher die vom Öl abhängigen Länder wie Saudi Arabien versuchen, ihre horrenden Verluste auszugleichen.

Gleichzeitig geraten auf diese Weise zahlreiche mit der Ölförderung in Zusammenhang stehenden Kredite riesiger Konzerne in Not, was in letzter Konsequenz früher oder später die Banken ins Wanken bringen wird. Irgendwann kommt sie dann plötzlich, die Schreckensmeldung von der Pleite einer Großbank, welche die fatale Kettenreaktion in Gang setzen könnte und das Bankendomino beginnt.

Ein solches Ereignis konnte bei der Krise in 2008 durch diverse Interventionen gerade noch verhindert werden. Dieses Mal wird das kaum möglich sein, zu groß sind die tickenden Zeitbomben insbesondere am Derivatemarkt.

Anders als damals kämpfen heute zudem die einzelnen Spieler gegeneinander und allesamt um ihr eigenes Überleben. Die USA stehen vor dem baldigen finanziellen Tod, da sich der Petrodollar in akuter Lebensgefahr befindet, und die Opec-Länder drosseln ihre Förderleistung nicht wie üblich, um auf diese Weise den fallenden Ölpreis zu stabilieren, weil sie jeden Cent benötigen und mittlerweile in starkem Wettbewerb zu anderen Produzenten stehen.

Dies alles bei einer zeitgleich kollabierenden Weltwirtschaft führt dazu, dass selbst einige der üblichen „Experten“ vor einem Crash oder zumindest einem Crashchen warnen. Hinzu kommt eine große Portion Psychologie, denn aufgrund der sinkenden Börsenkurse steigen viele Anleger jetzt dort aus, was die Notierungen nur noch weiter schwächt. Die Abwärtsspirale kommt deshalb erst richtig in Gang.

Der Durchschnittsbürger nimmt von alldem bislang kaum etwas wahr, freut sich allerhöchstens über die wieder erstaunlich niedrigen Spritpreise. Anstatt dies als unnatürlich und deswegen als Alarmsignal zu verstehen, wird er wahrscheinlich bloß seinen sinnlosen Konsumwahn verstärken.

Doch der Tag der Wahrheit kommt trotzdem immer schneller näher. Eines Abends wird der liebe Michel wie üblich vor seinem 70-Zoll Verblödungsverstärker sitzen, allerdings mit offenem Mund. Er hört dann von geschlossenen Börsen sowie Bankfeiertagen, von behördlichen Notmaßnahmen und lauscht angespannt den verbalen Beruhigungsversuchen der Politik.

Es wird im Prinzip so ähnlich ablaufen wie vor drei Jahren in Zypern und später in Griechenland. Der wesentliche Unterschied wird jedoch darin bestehen, dass die Banken dieses Mal nicht mehr öffnen werden, um wenigstens den theoretischen Zugriff auf die eigenen Ersparnisse wieder zu ermöglichen. Es gibt dann nämlich keinen Retter mehr für die Finanzinstitute.

Wer bis zu jenem Augenblick nicht wahrhaben wollte, was viele Warner seit Jahren predigen, hat schlicht Pech gehabt. Sein Geld ist weg, seine in bunten Papieren angesparte Lebensarbeitsleistung für immer verloren. Wann es soweit sein wird? Niemand weiß es genau, aber 2016 scheint das entscheidende Jahr zu werden.

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2 Kommentare

  1. In den Medien wird derzeit alles untermommen um unsere Aufmerksamkeit auf andere Themen zu lenken wie Flüchtlingskrise,Syrienkrieg. Bloss nichts über die Plünderungen von Sozialkassen udn Einführung neuer Mechanismen zur Enteignungen von SParern udn Immobilienbesitzern berichten um die ahnungslosen EU-Bürger nicht in Panik zu versetzen
    http://lupocattivoblog.com/201...hren-lauf/
    http://www.neopresse.com/europ...tisierung/

    Merkels DDR 2.0 Regime nimmt reale sozialistische Formen beim Thema Zwangsenteignung an:
    http://presseluegenclub.blogsp...to-ab.html
    http://www.crash-news.com/2015...-wohnraum/
    http://www.pi-news.net/2015/09...gentuemer/
    http://www.mmnews.de/index.php...rundrechte

    Merkels Regime wendet inzwischen stalinistsiche Methoden an aus den 1930-er Jahren um ihren Traum von einer DDR 2.0 zu realisieren.
    Und damit nicht genug. Die EU plant seit 2008 50 Millionen afrikanische Migranten nach Europa zu holen:
    http://www.express.co.uk/news/...rs-into-EU

    Um dieses derzeitge System zu retten, wird man uns eine Diktatur aufzwingen. Und man muss das Volk mit der gegenseitigen Selbstzerfleischung beschäftigen. Damit wäre dieses lästige Fußvolk abgelenkt…
    Der Weg wäre frei für die Errichtung einer Diktatur:
    Spätestens seit 2014 ist bekannt, daß die EU und die deutsche Bundesregierung einen Bürgerkrieg in Deutschland herausbeschwören wollen.
    http://www.katholisches.info/2...e-buerger/

    Teil 1

  2. Teil 2

    Aus welchen Gründen wollen die Merkels udn Junckers eine Diktatur in Europa?
    Erstens es geht um die Verpflichtungen gegenüber den Alliierten Besatzern ( Umsetzung des Hooton-Plan,Morgenthau-Plans),
    zweitens es geht um die Errichtung eines Überwachungs- und Polizeistaates (der Bürgerkrieg, Kampf gegen Links, Kampf gegen Rechts und Clan-Kriege unter Muslimen würden nur den idealen Vorwand bieten um in Deutschland den Ausnahmezustand auszurufen, Notstandsgesetze zu erlassen und den Überwachungsstaat auszubauen und zu erweitern und die Bürger zu entrechten),
    drittens es geht um die Errichtung einer Diktatur in Europa um die Macht der Finanzeliten und Konzerne zu sichern und dieses neoferudalistsiche System zu retten (TTIP,CETA,TiSA,
    Die Macht des antidemokratischen IWF und der EZB erweitern. DIe Bundesbank bedeutungslos machen).
    In einer Diktatur ließen sich solche Abkommen wie TTIP,CETA,TiSA viel leichter durchzupeitschen…
    http://www.konjunktion.info/20...ffenlager/

    http://www.konjunktion.info/20...sgesetzen/

    Es läuft alles nach Plan für die EU-NWO Globalisten

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