Wehe, wenn der Strom mal ausfällt – Wohlstandsgesellschaft ohne jegliche Vorsorge

Frank Ulbricht / pixelio.de

Zitat von www.tagesspiegel.de:

Eine längerer Stromausfall, Hochwasser oder Erdbeben: Die Deutschen sind verwundbar, weil sie ansonsten zuverlässig versorgt werden.

[…]

Das liegt am „Verwundbarkeitsparadox“. Es besagt: Eine Gesellschaft, die zuverlässig versorgt wird, ist im Ausnahmefall umso hilfloser.

[…]

Das BBK rät, Vorräte für zwei Wochen anzulegen. Das mag besonders vorausschauend sein, doch es ist zu bezweifeln, dass selbst Mitarbeiter der Behörde dieser Empfehlung folgen.

Kommentar von crash-news.com:

Stromausfälle gibt es in weiten Teilen unseres Landes nur sehr selten, aber die kurzen Flackerer sowie die Totalausfallwahrscheinlich nahmen im Zuge der „Energiewende“ dramatisch zu. Es ist lediglich noch eine Frage der Zeit, wann es praktisch geräuschlos knallt und einzelne Regionen oder gar unsere gesamte Bananenrepublik zum erzwungenen Stillstand kommt. Sind Sie darauf vorbereitet?

Es geschieht fast so selten wie ein Stromausfall selbst, dass die Massenmedien diese ernste Gefahr thematisieren. Doch gerade im Winter, wenn es kalt ist, die Sonne kaum scheint und der Wind nicht weht steigt die Wahrscheinlichkeit für einen Blackout deutlich an, da die sogenannten „erneuerbaren Energien“ in dieser Zeit nahezu gänzlich ausfallen.

Entsteht dann ein plötzlicher Mehrbedarf, etwa durch einen Kälteeinbruch, kann es schneller dunkel werden, als die meisten Menschen ahnen. Insbesondere, so verrät es eine Umfrage des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe BBK, wähnen sich junge Erwachsene in vermeintlicher Sicherheit. Sie rechnen einfach nicht mit einem schwerwiegenden Szenario aufgrund eines weitreichenden Stromausfalls, weil sie das nicht kennen.

69% der Befragten gaben zudem an, sich noch nie mit der Frage nach den Konsequenzen einer langanhaltenden Unterbrechung der Energieversorgung befasst zu haben. Das spiegelt sich ebenfalls in den zugehörigen Vorsorgemaßen wider, denn 19% betreiben absolut keinerlei Lebensmittelbevorratung.

Auf der anderen Seite zeigt die genauere Betrachtung der restlichen 81%, dass diese sich auch nicht wirklich um nennenswerte Vorsorge bemüht. Etwa 27% verfügen lediglich über Nahrungsmittel für den Zeitraum von einem Tag bis zu einer Woche und weitere 25% halten tatsächlich maximal sieben Tage durch. Darüber hinaus sind 18% für zwei Wochen versorgt und nur gut 10% für einen längeren, nicht genauer spezifizierten Zeitraum. Obwohl ein langfristiger Stromausfall durchaus eine Dunkelzeit von mehr als 14 Tagen bedeutet, wurde hier gar nicht näher nachfragt.

Die Sachlage ist dennoch eindeutig: Passiert irgendwo im Land oder gar überall gleichzeitig eine schwerwiegende Katastrophe, steht schon am ersten Tag jeder Fünfte, also rund 16 Millionen Menschen, ohne Essen da. Bereits nach Ablauf von einer Woche gesellen sich zu diesen absolut systemgläubigen Schafen weitere 40 Millionen hungrige Mäuler.

Es erübrigt sich wohl zu überlegen, wie sich diese Situation in der darauffolgenden Woche entwickeln würde. Das Chaos wäre perfekt und sollte der Strom tatsächlich länger als 14 Tage wegbleiben, gibt es bis dahin nicht bloß Hungerdiebstähle und Plünderungen im Land, sondern sprichwörtlich Mord und Totschlag überall.

Dagegen nehmen sich die übrigen Folgen schon fast bescheiden aus: Fehlendes Bargeld dank geschlossener Banken und ausgefallener Geldautomaten, binnen Stunden leergekaufte Supermärkte, nutzlose Tankstellen und damit eine generell zusammenbrechende Versorgungs-Infrastruktur.

Besonders problematisch ist der gleichzeitige Ausfall der Wasserversorgung. Nur in den wenigsten Gemeinden kommt selbst ohne Strom noch Wasser aus dem Hahn, weil es dank entsprechendem Gefälle und Quellanschluss keine unmittelbare Abhängigkeit vom Stromnetz gibt. Der Rest der Bevölkerung steht also, sofern nicht vorgesorgt wurde, binnen drei Tagen vor einem wirklich existenziellen Überlebensproblem.

Im Grunde genommen müsste jeder vernünftige Mensch selbst bei zurückhaltendster Betrachtung der Fakten zur Erkenntnis gelangen, wie wichtig eine persönliche Minimalvorsorge ist. Neben ausreichend Wasser und Lebensmitteln sollten gleichfalls Kerzen, Streichhölzer, Taschenlampen, Batterien, wichtige Medikamente, Bargeld und anderes jederzeit vorgehalten werden.

Gerade für die kalte Jahreszeit gehören auch Notheizungen und entsprechend warme Kleidung zum Vorsorgeportfolio, ebenso eine Möglichkeit, die bevorrateten Nahrungsmittel ohne Strom kochen oder zubereiten zu können.

In Anbetracht der Ignoranz der Bevölkerungsmehrheit tun die klugen Leute gut daran, nicht bloß ihren Keller immer gut gefüllt zu halten, sondern mit diesen Maßnahmen gleichzeitig nicht unbedingt hausieren zu gehen, da sich andere womöglich später an die vorlauten Worte erinnern und diesen „Hamsterern“ dann ungebetenen Besuch abstatten könnten.

Auf eines sollte sich in einer derartigen Krisensituation, ganz egal ob Stromausfall, Erdbeben, Hochwasser oder Terroranschlag, besser niemand verlassen: Auf die Regierung, die „Volksvertreter“ und die Behörden. Genauso wie der weise Mensch sein Geld nicht bei einer Bank parkt, vertraut er in Sachen Krisenvorsorge ebenso lieber auf sein eigenes Engagement, sonst ist er am Ende nämlich der Dumme.

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