Normalität in unserer Bananenrepublik: Schmiergeld für Panzer-Limousinen

Rainer Sturm / pixelio.de

Zitat von www.focus.de:

Im Bundesinnenministerium von Thomas de Maizière steht offenbar ein riesiger Korruptionsskandal vor der Aufdeckung. Es geht um 120 Fahrzeuge für 46 Millionen Euro zum Schutz von Regierung, Diplomaten und Spezialeinheiten. Die Staatsanwaltschaft ermittelt bereits.

[…]

Ein erfahrener Beamter des Bundeskriminalamts aus der Sicherungsgruppe Berlin, die hohe Politiker und Staatsgäste schützt, sagte zu FOCUS: „Es wäre ja ungeheuerlich, wenn wir aufgrund eingesetzter Schmiergelder Autos bekämen, die womöglich schlechter  sind als die Fabrikate der Konkurrenz.“

Kommentar von crash-news.com:

„Es ist ja nicht mein Geld“ lautet eine der häufigsten Ausreden von Menschen, die mit den ihnen anvertrauten Finanzmitteln leichtfertig, verschwenderisch oder es gar veruntreuend umgehen. Und natürlich sind hochgestellte Persönlichkeiten davon nicht ausgenommen – im Gegenteil. Dort wo am lautesten nach Sicherheit geschrien wird, sind offenbar auch die meisten Diebe anzutreffen.

Es sei unsachlich, polemisch, überzogen oder schlicht unwahr, unser Land als Bananenrepublik zu bezeichnen. Wie oft müssen sich diejenigen solche überheblichen Belehrungen anhören, welche den organisierten Betrug in diesem Land offen und ungeniert beim Namen nennen. Doch wieder einmal bestätigt sich: Die amtierende Mischpoke verdient den Titel einer Räuberbande absolut.

Wieviel Geld haben Sie für Ihr letztes neues Auto hingeblättert? 10.000, 25.000 oder 60.000 Euro? Selbst die Rechnung für ein durchschnittliches Oberklassefahrzeug erscheint wie ein lächerliches Sonderangebot gegenüber den Preisen, welche unsere Regierung für ihre eigenen Vehikel bezahlt. Zwischen 300.000 und 500.000 Euro kostet eine gepanzerte Luxuslimousine für Kanzler, Minister und andere Möchtegernwichtigtuer aus dieser Riege.

Ganz davon abgesehen, dass „Volksvertreter“ zwar durchaus in standesgemäßen Fahrzeugen unterwegs sein dürfen, offenbart der große Bedarf an hochgesicherten Wagen im Fuhrpark der Bundesregierung überdeutlich deren gelebte „Volksnähe“. Vor wem fürchten sich diese hohen Herrschaften denn bitteschön so sehr, wozu brauchen sie derart teure und gepanzerte Autos? Haben sie womöglich Angst vor dem eigenen Volk?

In diesem Fall sollten sich die ängstlichen Pappnasen einmal Gedanken darüber machen, warum das so ist. Durch die absurd hohen Sicherheitsmaßnahmen, wie etwa beim Besuch des US-Präsidenten, nehmen wir die dem gegenüber fast schon bescheiden anmutenden Vorkehrungen der Berliner Steuerdiebe kaum mehr wahr.

Das schien auch dem oder den Verantwortlichen im Beschaffungsamt des Innenministeriums bewusst zu sein, sodass dort ein geheimes Geschäft mit einer schwäbischen Firma vereinbart wurde, welchem aber nun irgendjemand aus irgendeinem Grund auf die Schliche kam. Jetzt laufen Ermittlungen gegen einen der leitenden Beamten.

Was sollen wir von einer Regierung halten, gegen welche die eigene Staatsanwaltschaft vorgeht? Sicher, die höchsten Verbrecher werden bei dieser Affäre gewiss nicht angetastet. Vielleicht muss der Herr Innenminister als Bauernopfer herhalten, aber das war dann ganz bestimmt das höchste der Gefühle. Eine weisungsgebundene Staatsanwaltschaft bedeutet schließlich in keiner Bananenrepublik der Welt für die tatsächlichen Drahtzieher der Verbrechen in der Regierung eine Gefahr.

So auch nicht in Berlin. Despoten haben sich nämlich in der Geschichte nur äußerst selten selbst ein Bein gestellt oder derart dämlich verhalten, dass sie über ihre eigenen Vergehen unheilvoll stürzten. In der Regel wurden sie von dritter Seite entfernt. Das geschah mitunter recht einfach, immerhin gab es damals ja noch keine Panzer-Limousinen.

Wie weltfremd dieser geldgierige und durch und durch korrupte Apparat in Deutschland heute ist, zeigen uns bereits die Äußerungen mancher Beamten. So hat beispielsweise ein Herr des Bundeskriminalamts aus der Sicherungsgruppe Berlin zu dem Skandal lediglich anzumerken, dass er sich Sorgen um die Qualität der Autos aus der schwäbischen Panzerschmiede mache.

Wenn schon die Kripo im Land daran vollkommen gewöhnt zu sein scheint, auf welche Art und Weise seitens der Regierung mit dem Geld der Steuerzahler umgegangen wird, dann braucht uns wahrlich nichts mehr zu wundern. Der Fisch beginnt bekanntlich immer am Kopf zu stinken.

In einer richtigen Bananenrepublik gehört sowas eben dazu. Wer sich über die allgegenwärtige Korruption in dieser deutschen Scheindemokratie wirklich ärgern und empören wollte, hätte deswegen viel zu tun. Daher machen wir es lieber so, wie unsere Mitbürger aus dem Osten:

Wozu sich öffentlich aufregen und womöglich riskieren, als politisch Verfolgter im Knast zu landen, bloß weil der herrschenden Verbrecherbande Contra gegeben wird. Besser, wir ignorieren das Pack und wiegen es in Sicherheit – speziell in ihren teuren gepanzerten Autos – und warten, bis sie aussteigen. Dann gehen wir alle zusammen auf die Straße und werfen es hochkant mit seinem gesamten Gesindel aus unserem Land hinaus. Das hat schließlich schon einmal funktioniert.

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2 Kommentare

  1. Meldung von Zerohedge: Alles crasht!

    Laute Nacht, alles kracht!
    Wer schläft da? Einsam wacht
    nur das traute Betrügerpaar.
    Barack’s Schoßhündin, ja sie war
    sehr müde, brauchte Schlaf,
    wie jedes deutsche Schaf.

    Laute Nacht, alles kracht!
    Haha! Der Gauckler lacht
    sich täglich einen Ast,
    damit er nichts verpasst.
    Schau PEGIDA, wie das rockt,
    doch von Antifas verbockt.

    Laute Nacht, alles kracht!
    Doch es hat nichts gebracht!
    Lern‘ vom Goldbug, was der schafft!
    Der Silberbug hat’s gerafft!
    Die Chance nach der Krise,
    dank Mises ohne Miese!

    Urheber: Hans Kolpak, 12. Dezember 2015

    http://www.dzig.de/Stille-Nach...les-kracht

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