EU-Digitalkommissar: „Dringende Maßnahmen“ gegen Internet-Terror gefordert

Dieter Schütz / pixelio.de

Zitat von www.n24.de:

Die Terroranschläge der Zukunft werden „nicht mit Bombengürteln“ sondern im Netz durchgeführt. Davon ist EU-Kommissar Günther Oettinger überzeugt. Er fordert deshalb dringend Maßnahmen.

[…]

„Wir müssen damit rechnen, dass es Cyber-Attacken auf das Stromnetz, die Wasserversorgung oder die Flugsicherung geben wird – auch von islamistischen Terroristen“, warnte Oettinger.

Kommentar von crash-news.com:

Um unsere Gesellschaft vor einer „neuen Art von Terroranschlägen“ zu bewahren, soll künftig das Internet stärker überwacht werden. Aus Brüssel kommt deshalb die Forderung, die „Sicherheit der digitalen Infrastruktur zu verbessern“. Zudem müsste die Kommunikation islamistischer Terroristen akribisch verfolgt und Geheimdienste besser ausgestattet werden.

Dieser Aktionismus klingt in den Ohren der gehirngewaschenen Bevölkerung sicherlich toll und  und hat scheinbar nichts mit dem normalen Bürger zu tun. Doch selbstverständlich trügt der Schein, wie immer, wenn derlei Forderungen seitens der EU-Diktatur ertönen. In Wahrheit werden sämtliche damit verbundene Maßnahmen nämlich wieder nur eines bringen: Noch mehr Einschränkungen der friedlichen Menschen und noch mehr staatliche Überwachung und Drangsalierung.

Spätestens seit dem 11. September 2001 hat sich die Bevölkerung der meisten westlichen Länder an die kontinuierliche Aufhebung ihrer Freiheitsrechte gewöhnt. Weil sie Angst um ihr Leben haben, bewusst verstärkt durch regelmäßige islamische Terroranschläge, lassen sich die Leute praktisch alles gefallen, was ihnen vermeintlich mehr Sicherheit oder zumindest ein derartiges Gefühl bringt.

Das völlig Absurde und eigentlich für jeden einigermaßen klar denkenden Geist Offensichtliche ignoriert die Masse hierbei jedoch: Sollten sich Kriminelle etwa ernsthaft durch schärfere Waffengesetze an ihrem Morden hindern lassen? Und nützt es tatsächlich etwas, wenn Flugpassagiere grundsätzlich wie Schwerverbrecher behandelt werden, während die wirkliche Gefahr ausschließlich von denjenigen ausgeht, die entweder von diesen Kontrollen ausgenommen sind oder einfach andere Wege gehen?

Die Wahrheit auszusprechen ist in dieser Hinsicht heute ein gefährliches Anliegen: Obwohl der gesamte Terror der vergangenen Jahrzehnte praktisch ausnahmslos auf das Konto von Anhängern der „Religion des Friedens“ geht, darf diese Tatsache nicht offen beim Namen genannt werden, das wäre sonst diskriminierend. Im Gegenteil, die damit einhergehenden Absurditäten kennen scheinbar keine Grenzen.

Während sich beispielsweise die autochthone 80-jährige Oma am Flughafen einer demütigenden Ganzkörper-Abtastprozedur unterziehen muss, darf die vollverschleierte muslimische Dame unter keinen Umständen von den Sicherheitskräften auch bloß berührt werden, da sie sich ansonsten in ihrer religiösen Befindlichkeit gestört fühlen könnte.

Dasselbe absurde System soll nun gemäß den Plänen des auf dem Brüsseler Abstellgleis geparkten EU-Digitalkommissars Günther Oettinger genauso in Sachen Internet eingeführt werden. Um uns alle vor eventuell drohenden Netzangriffen zu schützen, die, politisch korrekt formuliert, möglicherweise auch von „islamistischen Terroristen“ verübt werden könnten, benötigen wir angeblich eine „bessere Überwachung und eine akribische Analyse der digitalen Kommunikation islamistischer Terroristen“.

Zum einen gibt es jedoch gar keine „islamistischen“ Terroristen, sondern nur islamische, aber das lernen Medien und Politik in diesem Jahrhundert wohl nicht mehr. Zum anderen verschweigt Oettinger natürlich, dass diese Maßnahmen in erster Linie genau eines bringen werden: Eine massiv verstärkte Einschränkung der Freiheiten im Internet für den gewöhnlichen Bürger, die mit Sicherheit noch ganz andere Konsequenzen haben werden.

Da wir derzeit immer wieder zu hören bekommen, die „Islamisten“ würden sich im Netz mittels verschlüsselter Kommunikation austauschen und dazu etwa ganz normale Systeme, wie z.B. den Dienst Telegram nutzen, wäre es selbstredend konsequent, wenn demnächst der Ruf nach einem allgemeinen Verbot von Verschlüsselungsmechanismen laut würde. Zumindest aber müssten die Anbieter grundsätzlich eine Hintertüre für Regierungsbehörden einbauen, was die Nutzung von kryptographischen Anwendungen dann freilich gänzlich unsinnig macht.

Nicht weit entfernt davon liegt selbstverständlich auch die Überwachung publizistischer Inhalte. Die gleichgeschaltete Presse ist davon sicherlich nicht betroffen, da dort sowieso nur das veröffentlicht wird, was die dumpfe Masse lesen und hören soll. Vielmehr sind den Mächtigen die unzähligen freien Plattformen und kritischen Blogs ein Dorn im Auge.

Nicht umsonst herrscht etwa in den USA bereits die Ansicht der Regierung, sämtliche Kritiker der Politik seien pauschal potenzielle Terroristen. Sobald entsprechende „Überwachungsgesetze gegen den Terror“ verabschiedet wurden, könnte daher schnell das Aus für all die unbequemen Meinungen im Netz folgen, da zu Terror plötzlich auch jegliche Regierungskritik zählt.

Die Geschwindigkeit, mit welcher derzeit seitens der selbsternannten „Eliten“ versucht wird, den Sack der Neuen Weltordnung zuzumachen, ist atemberaubend. Trotzdem scheint die Masse davon nicht viel mitzubekommen, denn sie hat ja nach wie vor „nichts zu verbergen“. Und in der Tat, bald kann tatsächlich niemand mehr irgendetwas verheimlichen, da diese faschistischen Regierungen überall mitlauschen wollen – natürlich nur zu unserer Sicherheit.

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Ein Kommentar

  1. Klar, dass kritische Infrastruktur ins Internet gehört, warum nicht auch Atomkraftwerke und Atombomben? Wie sollte diese Dinge im Netz der Dinge denn sonst von „Terroristen“ – dem Staat, der CIA, dem BND, der NATO, USraels ISIS etc. – missbraucht werden um die totale Kontrolle und Überwachung durchzusetzen? Dieses Beispiel zeigt wieder einmal, dass in der EU-Politik ausschließlich Kriminelle aktiv sind. Die wollen Tempo 30-Zone und Autobahn gleichzeitig, was zeigt, wir irre die sind.

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