Mathematische Modelle, Sabbatjahr und Co: Wann kommt der Crash wirklich?

FreeImages.com/Walter Groesel

Zitat von www.faz.net:

Für den 1. Oktober hat Armstrong den „Crash of Government“ prognostiziert. Als Vorhersage eines Kurseinbruchs an den Anleihemärkten soll man das aber keineswegs verstehen. Er sage überhaupt nur große Wendepunkte voraus.

[…]

Gemäß den Anhängern Cahns droht derzeit ein historischer Kurseinbruch an den Aktienmärkten. Genauer gesagt, hätte sich dieser schon am 13. September ereignen sollen.

Kommentar von crash-news.com:

Mit großer Erwartung war im September von verschiedensten Leuten diversen Ereignissen entgegengefiebert worden, welche den großen Crash bringen sollten, auf den der Schmittah-Zyklus hinweist. Auch der Börsenanalyst Martin Armstrong kündigte zum 1. Oktober Großes an, doch nichts geschah. Ist das Crash-Fieber sowie der Kollaps der Märkte, der Wirtschaft und der Währungen jetzt etwa überstanden?

Je näher die gefürchteten Termine rückten, desto mehr Aufmerksamkeit schenkte ihnen sogar die gleichgeschaltete Lügenpresse. Freilich nicht ohne ihre typische Überheblichkeit, die sie aus den Behauptungen irgendwelcher selbsternannten “Experten” zog. So richtig legten die Auftragsschreiberlinge allerdings erst dann los, nachdem sämtliche angekündigten Zeitpunkte ohne nennenswerte Zwischenfälle verstrichen waren.

Dafür sparen sie aktuell nicht mit Häme und Spott gegenüber den “Crash-Propheten” und “Schwarzmalern”. Natürlich wussten sie es ja von Anfang an viel besser, dabei finden sich seltsamerweise erst jetzt im Nachhinein solche “mutigen” Aussagen, warum denn nichts passierte, schließlich hätten die “Aluhutträger” schlichtweg keine Ahnung von der Materie.

Ob sich Crashs tatsächlich mit Hilfe geheimer mathematischer Algorithmen vorausberechnen lassen, ist fraglich. Martin Armstrong behauptet zwar genau das, aber seine vagen Festlegungen und “Interpretationen” des realen Geschehen erinnern dann doch eher an Horoskopausleger – wobei eine Analyse im Nachgang durchaus hier und da verblüffende rechnerische Zusammenhänge zu Tage bringt.

Auch bei den umfassenden Beobachtungen und Zusammenstellungen von Jonathan Cahn sowie anderen, auf biblischem Fundament stehenden Beobachtern, handelt es sich keinesfalls um wilde Phantastereien, die mit Mühe und Not versucht wurden, in Einklang zu bringen. Warum sich der offensichtlich existierende Zyklus nicht wie vermutet fortsetzte, könnte ganz andere, sehr plausible Gründe haben.

Aber einmal davon abgesehen, ob diverse Termine nun ereignislos verstrichen sind oder nicht, muss sich der nüchterne Beobachter eines zweifellos eingestehen: Die fundamentalen Daten haben sich in keinster Weise verändert. Weder lösten sich die gigantischen Schuldenberge der Länder dieser Welt in Luft auf noch fiel zwischenzeitlich eine Lösung vom Himmel, wie das exponentiell wachsende und sich im Sterben befindliche Geldsystem spontan geheilt werden könnte.

Im Gegenteil. Die private Federal Reserve der USA beließ die Leitzinsen weiterhin auf zerstörerischem Niveau, da die Wirtschaft mitnichten wächst. Gleichwohl wird durch das viele frisch gedruckte und durch nichts gedeckte Geld, was auch die EZB und andere Zentralbanken in Billionenhöhe in die Märkte pumpen, die Fallhöhe immer weiter optimiert.

Neben diesen verheerenden ökonomischen Entwicklungen spitzt sich zeitgleich die Lage in gesellschaftspolitischer Hinsicht ebenfalls stark zu. Eine nie dagewesene Welle an illegalen Einwanderern flutet Europa und insbesondere die BRD, während die Regierung absichtlich tatenlos zuschaut. Die damit einhergehende Destabilisierung der betroffenen Länder ist unübersehbar, sie scheint eine Art Zeitzünder für einen gigantischen Knall zu sein.

Durch ebendieses Geschehen rückte die nach wie vor ungelöste Finanzkrise vorübergehend in den Hintergrund, sodass die Bevölkerung erfolgreich von der noch vor wenigen Monaten als Dauerbrenner durch die Medien gejagten Griechenlandkrise abgelenkt wurde. Natürlich schwelt diese Zeitbombe genauso weiter vor sich hin. Kein einziges Problem wurde ursächlich gelöst.

Der Crash der Weltwirtschaft, der Börsen sowie der Währungen ist deswegen nicht etwa auf einen Zeitpunkt in ferner Zukunft verschoben worden und erst recht nicht ausgefallen, sondern so imminent wie nie zuvor. Durch die Vielzahl an laufenden Krisen ist es völlig unmöglich, eine genaue Vorhersage zu machen. Ob es nun zu einem Bürgerkrieg aufgrund der muslimischen Unterwanderung mittels Millionen von “Flüchtlingen” in der BRD kommt und infolgedessen der Finanzcrash kommt oder ob es genau umgekehrt geschieht, weiß keiner.

Sicher ist dagegen, beides steht unmittelbar bevor. Über den mehr oder weniger ereignislosen September sollte also besser niemand hämisch grinsen oder triumphieren, sondern es besser als weitere Gnadenfrist betrachten. Schlussendlich gibt es nämlich nur einen, der sowohl den Überblick über das Gesamtgeschehen besitzt als auch die Macht, die kommenden Katastrophen noch etwas hinauszuzögern oder sie eben doch plötzlich und für die Masse völlig unerwartet über uns hereinbrechen zu lassen.

Jede Tat in unserem Leben hat Konsequenzen, das wissen selbst schon die Kleinsten unter uns. Es ist deshalb naiv anzunehmen, der laufende Irrsinn überall auf dieser Welt bliebe ohne Folgen und mittels Ignorieren oder Augenschließen ließe sich das Unheil abwenden. Wehe denjenigen, die sich so verhalten, denn sie wird das Verderben plötzlich überfallen, wie ein Dieb in der Nacht.

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