Währungs-, Haftungs- und Transferunion: Frankreich will an alles deutsche Geld

Lupo / pixelio.de

Zitat von www.handelsblatt.com:

Frankreichs Wirtschaftsminister Emmanuel Macron will die EU und die Eurozone erneuern. Die Währungsunion könne so nicht weitermachen, es müsse Finanztransfers geben.

[…]

Macron räumte ein, dass sein Vorstoß „von Deutschland Tabubrüche verlangt“. Bisher lehnte Berlin Pläne für eine sogenannte Transferunion strikt ab.

Kommentar von crash-news.com:

Der Euro ist am Ende, lediglich noch ein Schatten seiner selbst. Das haben inzwischen auch die meisten Politiker in der EU erkannt. Da es in dieser selbstherrlichen Lügenkaste jedoch nur ein „weiter so“ gibt und keine Umkehr von offenkundigen Irrwegen, wollen die Anhänger der Euro-Sekte die laufende Katastrophe nicht etwa beenden, sondern ihre Unsinnigkeiten notgedrungen immer weiter steigern.

Ein Unternehmer, der unausgereifte, fehleranfällige oder gar gefährliche Produkte herstellt, wird binnen kürzester Zeit schmerzvoll seine missratene Leistung einsehen, ob es ihm gefällt oder nicht. Will er seine Firma nicht unmittelbar in den Bankrott treiben, muss er seine Strategie zügig ändern und das Produkt nachbessern, umbauen oder gar gänzlich vom Markt nehmen. Alles andere würde ihn schlicht ruinieren.

Handelt es sich bei diesem Geschäftsführer stattdessen um einen Politiker und bei seinem Produkt um den Euro, dessen fehlende Reife und Wertbeständigkeit mittlerweile genauso offensichtlich sind wie seine enorme Sprengkraft, können wir auf rationale und logische Handlungen seitens der Verantwortlichen lange warten. Im Gegenteil, sie kommen in solchen Fällen prinzipiell nie.

Schließlich käme dies einem Eingeständnis gleich, eine fatale Fehlentscheidung getroffen zu haben und zöge am Ende womöglich sogar Verantwortung und Konsequenzen nach sich. All das sind aber Dinge, die wir im Bereich der sogenannten Volksvertreter quasi nicht antreffen. Dort gilt die Devise, Gesichtsverlust um jeden Preis zu vermeiden, und koste es Steuergelder noch und nöcher.

Den Chef eines inhabergeführten Unternehmens käme derartiger Stolz und Uneinsichtigkeit der eigenen Verfehlungen teuer zu stehen. Die nachfolgende Firmenpleite bringt nämlich nicht selten den völligen sozialen Absturz zusätzlich mit sich. Im Unterschied zu den Bossen der großen Konzerne, die sich heute kaum mehr von Politikern unterscheiden, hat der mittelständische Geschäftsführer glücklicherweise oft genug den Mut, den Willen und die Selbstverpflichtung gegenüber seinen Mitarbeitern, den Karren so schnell wie möglich wieder aus dem Dreck zu bekommen.

Nicht so die politische Krähen. Jene sind zwar in Teilen durchaus befähigt, die unzähligen selbstverursachten Probleme zu erkennen. Aus purer Feigheit, persönlicher Gier und dem unerträglichen Hang zum Dauerlügen heraus werden sie jedoch entweder so lange totgeschwiegen, bis auch der letzte Idiot sie klar erkennt, oder aber es kommen absurdeste Panikmaßnahmen zum Einsatz, die alles bloß noch viel schlimmer machen.

So verfährt etwa gerade die französische Regierung. Mit einer völlig maroden, sozialistisch zerstörten Wirtschaft im Nacken rufen sie nun nach einem neuen Euro und einer neuen EU, gegenüber welchen die schlimmsten Diktaturen der Geschichte wie Kindergartenfeste aussehen.

„Die Starken müssen den Schwachen helfen“, fordert Frankreichs Wirtschaftsminister Emmanuel Macron und sagt hiermit ganz offen, was Paris zwar schon lange beabsichtigt, bislang allerdings immer nur durch die Blume andeutete: Die Deutschen sollen endlich ihr Vermögen mit den schwächeren Ländern teilen. Schließlich sollen es im Kommunismus alle gleich schlecht haben.

Macron schlägt vor, einen EU-Finanzminister, also einen Euro-Kommissar einzusetzen, der über ein sehr hohes Budget und „weitreichende Befugnisse“ verfügt, damit der Posten auch glaubwürdig sei. Zur Kontrolle solle die neue Behörde einem Euro-Parlament unterworfen sein, welches aus den Abgeordneten des EU-Laberkabinetts der jeweiligen Euro-Länder bestünde. Eine wirklich grandios „demokratische“ Idee.

In einem hat der träumende Franzose tatsächlich Recht: Die europäischen Bürger wollen „nicht mehr das Europa der Bürokraten, all das Klein-Klein“. Doch seinen Gegenvorschlag, den „großen Wurf“, wünschen sie sich ganz bestimmt erst recht nicht.

Warum nur sind diese vermeintlichen „Volksvertreter“ so versessen darauf, den sterbenden Euro und die EU um jeden Preis mit unseren Steuergeldern zu retten, anstatt endlich zum Wohle der Menschen zu entscheiden? Macron sagt es unverhohlen: „Wollen wir die Neugründer Europas sein – oder seine Totengräber?“

Die Politkaste trägt zwar die alleinige Verantwortung für die ganze Misere, will aber unbedingt verhindern, dass dies offen zum Vorschein kommt und ins Bewusstsein der Wähler gerät. Wer würde denn wohl freiwillig einen Totengräber zu seinem Repräsentaten in dieser angeblichen „Demokratie“ ernennen? Und wer möchte gerne in einem Pleiteunternehmen arbeiten und auf seine baldige Entlassung warten?

Sie sind allesamt gefangen in ihrem sozialistischen Lügengefängnis. Daher wusste schon Obermarxist Erich Honecker zu fabulieren: „Vorwärts immer, rückwärts nimmer!“ Ihm war klar, was die Einsicht der eigenen Verfehlungen bedeutet: Das Ende der eigenen Macht. Wie wir gesehen haben, half ihm sein Motto trotzdem nichts. Hoffen wir, dass es der amtierenden Mischpoke ebenso zum Verhängnis wird.

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