Börsencrash nicht vom Tisch: Schmerzhafte Korrektur steht erst noch bevor

FreeImages.com/Walter Groesel

Zitat von deutsche-wirtschafts-nachrichten.de:

Trotz einer Zinssenkung in China und guten Unternehmenswerten in den USA ist keine Erholung an den Börsen absehbar. […] Da es durch die Zentralbanken keine Stabilisierung gibt, wird der Markt unvermeidbar weiter ins Chaos stürzen.

[…]

Die Märkte würden zusehends das Vertrauen verlieren, dass die Zentralbanken die Lage noch kontrollieren könnten.

[…]

China weist dabei jegliche Verantwortung zurück und schiebt die Kursverluste vom Montag auf die bevorstehende Zinserhöhung der Federal Reserve.

Kommentar von crash-news.com:

Rund sieben Jahre ist er her, der letzte große Börsencrash, doch er könnte schon bald recht bescheiden aussehen gegenüber dem, was der Finanzwelt wahrscheinlich in Kürze bevorsteht. Die Märkte und Anleger sind aufgeschreckt, Verunsicherung macht sich breit und die noch einmal geglückte Rettung stellt jeden aufmerksamen Beobachter vor die Frage: Wann kommt der richtig große Knall?

Zwar hat sich der DAX nach seinem jüngsten Absturz wieder etwas erholt, die massiven Bewegungen in vertikaler Richtung binnen weniger Tage sorgen jedoch nicht gerade für Vertrauen in die Aktienwelt. Seinem US-Pendant an der Wall Street geht es kaum anders. Auch dort waren die Schwankungen enorm. Hätten die heimlichen Stabilisierer hier nicht massiv eingegriffen, befänden wir uns wohl bereits mitten in einer fürchterlichen Finanzkatastrophe.

Was nicht ist, kann ja noch werden – bloß weil diese wieder einmal ausblieb sollte das nicht heißen, die Börsen seien unerschütterlich und befänden sich weiterhin unablässig im Aufwind. Zunehmend wird deutlich, dass die Zentralbanken am Ende ihres Lateins angelangt sind und ihre Munition längst verschossen haben. Mit reiner Propaganda allerdings lassen sich die Märkte auf Dauer nicht zufrieden stellen.

Hinzu kommen die globalen Verflechtungen von Wirtschaft und Finanzwelt. Ausgegangen von China setzte sich der neuerliche Halbcrash über große Bereiche des Planeten fort und konnte nur mit Mühe und Not gebremst und zum Teil wieder rückgängig gemacht werden. Dieser Vorfall sollte jedem Zweifler klar machen: Das Geschehen kann sich jederzeit wiederholen und dann noch wesentlich drastischer ausfallen.

Außerdem sollte unsere Aufmerksamkeit nicht allein auf die Aktienmärkte gerichtet sein. Erheblich größer ist die Gefahr für alle Beteiligten durch die Blase bei den Anleihen sowie am Derivatemarkt. Mit gigantischen Hebelungen stehen dort unvorstellbar hohe Summen auf dem Spiel, weshalb durch kleinste Veränderungen enorme Wirkungen hervorrufen werden können.

Der frühere Chef der privaten US Federal Reserve, Alan Greenspan, warnt daher zu Recht vor diesen tickenden Zeitbomben. Er verweist auf den „normalen Zinssatz“, von welchem die Zentralbanken derzeit meilenweit entfernt sind und was dies für den Anleihenmarkt bedeuten würde, sollten sich die Zinsen nach oben bewegen.

Genau das jedoch kündigte die Fed bereits wiederholt an. Zwar gehen diverse „Experten“ davon aus, dass aufgrund der bescheidenen wirtschaftlichen Lage in den USA die Anhebung doch wieder verschoben wird, aber die Chinesen sehen trotzdem schon jetzt die Ursache für den Fall ihrer Börsen genau in dieser Ankündigung.

Schlussendlich müssen wir das Geschehen als das betrachten, was es ist: Ein inszeniertes Spektakel mit dem Ziel, das globale Finanzsystem vollständig kollabieren zu lassen. Aufgrund des darin eingebauten Fehlers einer exponentiellen Schuldenvermehrung ist der Lebenszyklus eines jeden „Fiat“-Geldsystems grundsätzlich begrenzt und endet zwangsläufig immer in einem Crash.

Wer sich dieser Tatsache bewusst ist und darüber hinaus weiß, wie die zugehörigen Umstände gezielt gesteuert werden können, kann sich dieser Zeitbombe natürlich ebenso absichtlich bemächtigen und sie zu seinen Gunsten ausnutzen. Entscheidend ist die eigene Positionierung, welche die Kräfte im Hintergrund längst erledigten, indem sie zu 100% auf Gold gesetzt haben, der einzigen dauerhaften und stabilen Weltwährung.

Damit der große Knall auch wirklich zum geplanten Zeitpunkt geschieht und nicht etwa durch die Intervention großer Banken und Staaten zunichte gemacht wird, wurde vor wenigen Dekaden der Derivatemarkt zusätzlich platziert, um das Finanzsystem kurz vor seinem natürlichen Ende kontrolliert zu sprengen. Die beteiligten Hintermänner machen nicht einmal einen Hehl aus ihrem Plan, denn der Großanleger Warren Buffett bezeichnete die Derivate vor etlichen Jahren ganz offen als „finanzielle Massenvernichtungswaffen“.

Was das konkret bedeutet und welche verheerenden Auswirkungen diese Waffe haben wird, dürfen wir wahrscheinlich bald mit eigenen Augen beobachten. Die Crash-Trommeln werden schon seit Monaten aus den unterschiedlichsten Lagern gerührt und weisen auf Ereignisse im September und Oktober 2015 hin. Als Zünder dient der Leitzins der Fed, da auf diese Weise etliche der Wetten – nichts anderes sind Derivate – auslösen und einen Teil des auf etwa 1.500 Billionen Dollar geschätzten Marktes kollabieren lassen wird.

Keine Bank und kein Staat wird in der Lage sein, mit irgendwelchen Rettungsschirmen diesen kolossalen Zusammenbruch zu verhindern. Die zerstörerische Wirkung dieser Finanzatombombe wird ausreichen, um jede Währung unseres Planeten in den Abgrund zu schicken.

Wem jetzt allmählich dämmert, dass davon wohl auch seine sämtlichen Spar- und Vermögensanlagen betroffen sind, hat hoffentlich noch genügend Zeit, um seine Gelder aus dem Bankensystem herauszuholen, bevor es knallt. Die überwiegende Mehrheit der Sparer und Anleger wird allerdings hilflos mitansehen müssen, wie sich auf einen Schlag ihre in elektronischer Form angelegte Lebensarbeitsleistung unwiederbringlich in Rauch auflöst.

Das derzeitige Börsen-Chaos ist deshalb allerhöchstens ein Nebenkriegsschauplatz, welcher von der wirklich gefährlichen Bedrohung ablenkt. Sobald der Crash kommt, werden wahrscheinlich die meisten Menschen vollkommen überrascht und genauso überfordert sein, obwohl viele von ihnen von all den „Schwarzmalern“ schon seit Jahren vor genau dieser Situation gewarnt wurden. Doch einmal ist es eben zu spät für Erkenntnis.

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