Gigantischer Geldabfluss aus Schwellenländern: Auf Währungskrieg folgt Handelskrieg

FreeImages.com/Walter Groesel

Zitat von www.spiegel.de:

Die einstigen Wachstumstreiber der Weltwirtschaft schwächeln: Immer mehr Anleger ziehen ihr Geld aus Schwellenländern wie China, Brasilien und Russland ab. Experten fürchten, dass der Trend sich noch beschleunigen wird.

[…]

Wie die „Financial Times“ berichtet, sind in den 13 Monaten bis Ende Juli rund 940 Milliarden Dollar aus den größten 19 Schwellenländern abgeflossen, deutlich mehr als während der Finanz- und Wirtschaftskrise der Jahre 2008 und 2009.

Kommentar von crash-news.com:

Um Chinas derzeitigen Börsenabsturz zu bremsen, griff die kommunistische Regierung gerade erst zu einem drastischen Mittel: Der Abwertung ihrer eigenen Währung. Inwieweit sich die gefährliche Entwicklung damit aufhalten lässt, ist fraglich, doch das ursächliche Problem wird jedenfalls nicht gelöst, nämlich die global einbrechende Wirtschaft. Im Gegenteil, diesem Währungskrieg folgt fast zwingend die nächste Stufe.

Währungsabwertungen können zwar prinzipiell helfen, den eigenen Export zu stärken und dadurch die landeseigene Wirtschaft etwas anzuschieben. Befindet sich jedoch die gesamte Welt gerade in einer Rezession, nützt dieser Schritt kaum, da insgesamt kein wirkliches Wachstum entsteht, sondern lediglich ein verschärfter Verdrängungswettbewerb unter allen leidenden Staaten einsetzt.

Darum resultiert aus derlei Maßnahmen – manche nennen sie übrigens Währungskrieg – fast immer die nächste Stufe der Eskalation, ein Handelskrieg. Dabei geht es dann nicht mehr in erster Linie um Expansion. Stattdessen versuchen die betroffenen Länder, mittels militanter Verteidigung der bestehenden wirtschaftlichen Macht ihre Position zu sichern, da sinkender Export die wirtschaftliche Gesamtsituation eines Landes massiv verschlechtert und infolgedessen nicht nur Arbeitsplätze verloren gehen, sondern diese Staaten auch gleichzeitig Steuereinnahmen verlieren und darüber hinaus zusätzliche Sozialkosten tragen müssen.

Durch die Abwertung in China erhöht sich nun der Druck auf die restlichen BRICS-Länder und es wird wohl nicht lange dauern, bis diese einen ähnlichen Schritt vollziehen. Dieses Geschehen wird aber nicht ohne Folgen bleiben, da sich die depressive Stimmung zwangsläufig auf die beteiligten Börsen überträgt. Vom ursprünglichen Ziel, nämlich dem Aufhalten des weiteren Börsencrashs im Land des Lächelns, bleibt dann praktisch nichts mehr übrig, die Abwärtsspirale beschleunigt sich womöglich sogar.

Viele Beobachter fragen sich unterdies schon länger, warum die unsägliche Griechenland-Rettungsdebatte den Euro nicht längst in den Abgrund gerissen hat. Eine der Ursachen liegt sicherlich darin, dass die Märkte sowie die Medien entsprechend stark manipuliert werden, doch mit Sicherheit blieb der richtig große Fall nur deshalb aus, weil die anderen Währungen ebenso unter diversen Krankheiten leiden und parallel ein Währungskrieg begonnen hat.

Eine große Gefahr beim derzeit laufenden Abzug der Investorengelder – oder besser gesagt der einsetzenden Flucht des Kapitals aus den Schwellenländern – ist der sich immer weiter verstärkende Effekt. Hat der Abfluss erst einmal im großen Stil eingesetzt, will natürlich keiner der Letzte sein, wodurch sich eine gefährliche Ausstiegswelle ergibt.

Schwappt diese in Richtung Westen, also in Euro, Dollar, Pfund und Yen, geraten diese Währungen genauso stark unter Druck, weil auch hier keinerlei wirkliches Wirtschaftswachstum zu verzeichnen ist. Im Gegenteil, die nun einsetzende Stärkung dieser Währungen zwingt die Zentralbanken zum Gegensteuern. Das Problem ist bloß: Weiter als Null können die Leitzinsen schwerlich gesenkt werden, ohne das ganze System in Gefahr zu bringen.

Was aus diesem Wirtschafts- und Finanzzirkus demnächst resultieren wird, wissen wir: Ein weltumspannender, fürchterlicher und bisher nie dagewesener Crash, dessen Folgen sich die meisten Menschen heute noch kaum vorzustellen wagen. Aber genau dieser Zusammenbruch ist notwendig, um einerseits wieder neu beginnen zu können und andererseits, damit die Machthaber hinter dem Vorhang einen glaubwürdigen Grund vorweisen können, beim Neustart unbedingt eine äußerst mächtige, weltweit zentrale Steuerung zu installieren, ihre Neue Weltordnung nämlich.

Werden uns die Sprachrohre dieser Verbrecher im Hintergrund nicht genau das erklären? Weil jedes Land seinen eigenen Kurs verfolgte, kam es angeblich überhaupt erst zu dieser Katastrophe, werden sie uns weismachen wollen. Um das zukünftig zu verhindern, bedarf es nun global gültiger Regeln und einer zentralistischen Steuerung und Überwachung der Wirtschaft und des Geldsystems.

Dieser Crash ist deshalb das Mittel der Wahl für diese Leute. Übrigens ist auch die konkrete derzeitige Entwicklung keine Überraschung, denn Lindsey Willams kündigte exakt diesen Verlauf bereits vor drei Jahren an. Seine „Eliten“-Quellen gaben ihm den groben Ablauf bis zum Crash:

  1. Ein Riss in den Derivatemärkten
  2. Währungskriege
  3. Handelskriege
  4. Zinserhöhung der Federal Reserve

Schritt zwei und drei sind offensichtlich derzeit am Laufen und Schritt vier wurde ebenfalls bereits angekündigt. Wer eins und eins zusammenzählen kann, weiß also, an welcher Stelle im Fahrplan der „Elite“ wir uns gerade befinden: Kurz vor dem Finale.

Zwar kennt zum jetzigen Zeitpunkt wohl niemand von uns die letzten Details, aber es ist kaum mehr zu bestreiten, dass der kommende Monat September eine gewichtige Rolle spielen dürfte. Alles spitzt sich augenblicklich zu, sowohl die weltweite wirtschaftliche Situation als auch der politisch motivierte Irrsinn, unter dem insbesondere die westliche Welt leidet und den weite Teile der Bevölkerung sogar gut und richtig finden.

Ob wir schon in vier Wochen mitten im größten Kollaps aller Zeiten stecken, bleibt abzuwarten. Wer jedoch meint, damit wäre es getan und eigene Vorsorge völlig überflüssig, sei gewarnt. Wenn es knallt, ist es zu spät für jegliche Art von Vorbereitung. Für den Abzug und die Umwandlung des eigenen, langfristig angelegten Sparvermögens, könnte es inzwischen bereits zu spät sein. Zum Auf- und Ausbau der persönlichen Krisenvorsorge dagegen reicht die Zeit noch aus.

Da niemand von uns weiß, wann er einmal abtreten muss, erst recht nicht in Bezug auf die vor uns liegende Zeit des globalen Chaos, sollten Sie lieber nicht bis morgen oder übermorgen warten, wenn es um die wichtigste Frage im Leben geht: Was ist der Sinn unserer Existenz?

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