Lügen und Tricksen bis zum Schluss: Versteckter Schuldenschnitt für Athen

Lupo / pixelio.de

Zitat von www.wiwo.de:

Das Programm ist auf drei Jahre angelegt (von August 2015 bis August 2018) und umfasst ein Volumen von bis zu 86 Milliarden Euro.

[…]

Insgesamt sind 54,1 Milliarden vorgesehen, damit Griechenland Schulden begleichen kann, sieben Milliarden  für Zahlungsrückstände, 7,6 Milliarden zum Aufbau von Reserven und bis zu 25 Milliarden für die Rekapitalisierung von Banken.

[…]

Nach jetziger Planung bekommt Griechenland knapp 40 Jahre Zeit, um seine Schulden zurückzubezahlen.

Kommentar von crash-news.com:

Der Euro-Betrug geht in die nächste und wahrscheinlich letzte Runde. Am Mittwoch werden unsere sogenannten Volksvertreter wieder mit überwältigender Mehrheit für eine neue, großzügige Milliardenschenkung an Griechenland stimmen. Zwar gibt es mittlerweile ein paar „Abweichler“ mehr, an der grundsätzlichen Veruntreuung von Steuergeldern ändert sich jedoch nichts.

Abgesehen von diesen paar vermeintlich „Mutigen“ bestimmen wie üblich nur Lügen und Täuschungen das Bild, denn besonders der schwarze Sozialistenblock im Bundestag steckt in einer Falle. Die Union versprach nämlich erst im vergangenen Monat, ohne Beteiligung des IWF werde es keine Zustimmung zu einem neuen „Rettungspaket“ geben.

Genau danach aber sieht es im Augenblick aus. Der Währungsfonds hält sich deshalb zurück, weil die Bundesregierung einen Schuldenschnitt ablehnt. Zwar interessieren sich Merkel und Co üblicherweise nicht für ihre Aussagen von gestern und vorgestern, doch die Zeiträume für die ständigen Rettungsversuche in der Eurozone sind inzwischen derart kurz, dass sich zumindest die Presse noch daran erinnert, was Unions-Fraktionschef Volker Kauder Anfang Juli vollmundig verkündete.

Die Strategie der Berliner Verräter zielt nun darauf ab, von ihren falschen Versprechungen abzulenken und genau das hat Merkel bereits in ihrem Sommerinterview im Staatsfernsehen versucht. Darin drohte sie ganz unverhohlen, das Thema Flüchtlinge werde uns künftig sehr viel mehr beschäftigen als Griechenland und die Stabilität des Euro.

Derartige Ablenkung ist nachweislich erfolgreich, wie wir aus leidvoller Erfahrung wissen, und nach der jüngsten Schockmeldung, wir müssten uns im laufenden Jahr auf schlappe 750.000 „Flüchtlinge“ einstellen, scheint der Plan bereits aufgegangen zu sein.

Außerdem helfen sich die Obergangster natürlich stets gegenseitig aus der Patsche. So will der IWF im Oktober entscheiden, ob er nicht vielleicht doch noch mit ins dritte Rettungspaket einsteigt. Bedingung dürfte aber sein, den Griechen einen erheblichen Teil ihrer Schulden ganz zu erlassen.

Im Prinzip hat die Chefin des Internationalen Währungsfonds, Christine Lagarde, durchaus Recht, wenn sie dies fordert, denn Griechenland ächzt zwischenzeitlich unter einer Schuldenlast in Höhe von sage und schreibe 199% im Verhältnis zum Bruttoinlandsprodukt. Diese Zahl soll im nächsten Jahr sogar auf 207% steigen und erst bis 2022 wieder auf etwa 174% absinken.

Das sind freilich völlig irre Belastungen. Allerdings muss auch die Frage erlaubt sein, warum ausgerechnet wir in Deutschland und zum Teil auch in Resteuropa für diese Verbindlichkeiten geradestehen sollten? Faktisch ist nämlich genau das der Fall, indem unsere Steuergelder in Form des neuen „Rettungspakets“ in Richtung Süden fließen.

Die geplante Aufteilung der ersten Auszahlung aus dem Hilfspaket zeigt zudem, wohin ein Großteil unseres Geldes fließen wird: Von den 86 Milliarden Euro, die das Paket über die kommenden drei Jahre umfassen soll, werden allein 25 Milliarden Euro für die Rekapitalisierung von Banken veranschlagt, also gar nicht für den Schuldendienst verwendet.

Weitere 54 Milliarden Euro sind zur Begleichung von fälligen Kreditrückzahlungen vorgesehen. Doch Vorsicht, mitnichten lösen sich auf diese Weise die Schulden Athens in Luft auf, denn das dafür spendierte Geld ist ja wiederum ebenfalls nur geliehen, zumindest wird das offiziell so behauptet. Ein Blick auf die Bedingungen macht jedoch klar, was hier in Wirklichkeit läuft:

Griechenland bekommt für die Rückzahlung des Rettungspakets über 32 Jahre Zeit. Zum einen wird sich die nachfolgende Generation weder in Hellas noch im restlichen Europa daran erinnern, wenn der Fälligkeitszeitpunkt gekommen ist, und zum anderen wird die Inflation in diesem langen Zeitraum das Übrige dafür tun, aus dem vermeintlichen Darlehen eine Schenkung zu machen. Aber natürlich lebt der Euro bis dahin sowieso längst nicht mehr.

Praktisch gesehen handelt es sich also tatsächlich um einen Schuldenschnitt, den der IWF so dringend fordert und den Merkel und ihre Bücklinge angeblich so vehement ablehnen. Wie üblich wird der Steuerzahler durch die Hintertüre bestohlen und belogen und die sogenannten Volksvertreter lassen sich wegen ihrer angeblich „harten Forderungen“ und ihrer „Durchsetzungskraft“ feiern.

Was sollen wir bloß mit einer Regierung machen, die uns unentwegt belügt – egal zu welchem Thema -, bestiehlt und offensichtlich keinerlei Skrupel mehr besitzt, auch unser letztes Vermögen an die Banken zu verschenken? Ob die betrogenen Bürger wohl ebenfalls so „alternativlos“ an dieser Brut in Amt und Würden handeln werden, sobald das bereits stark wankende System plötzlich in sich zusammenstürzt?

Neue Artikel kostenlos per E-Mail erhalten:

Share on FacebookTweet about this on TwitterShare on VKEmail this to someonePrint this page

3 Kommentare

    • Vor welchem Gericht ? Die BRD GmbH ist kein Staat. Siehe Artikel 23 GG. Ohne Geltungsbereich keine Gesetze. Nur die meisten Deutschen sind dumme Schlafschafe. Es gibt nur einen Weg, der sehr schmerzvoll sein wird. Aber anders sehe ich keinen Ausweg. Es endet im Bürgerkrieg.

Antworten

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.


*