Grundrecht auf Girokonto – der nächste Schritt zur Abschaffung des Bargelds

Dieter Schütz / pixelio.de

Zitat von www.n-tv.de:

Banken dürfen demnächst niemanden mehr abweisen, der bei ihnen ein einfaches Girokonto eröffnen will. Auch Obdachlose, Asylbewerber und Ausländer, die mit einer sogenannten Duldung in Deutschland leben, sollen das Recht erhalten, ein sogenanntes Basiskonto zu eröffnen […].

[…]

Die Bundesregierung erwartet, dass die Abwicklung staatlicher Sozialleistungen erleichtert wird, wenn das Geld nicht mehr bar ausgezahlt werden muss.

Kommentar von crash-news.com:

Wie schön, dass die Eurokraten bisweilen sogar an die weniger Betuchten denken und unsere Bundesregierung die Vorgaben aus Brüssel wie immer unverzüglich und mit hundertprozentiger Gewissenhaftigkeit in vorauseilendem Gehorsam erfüllt. Schon bald wird es deshalb für jeden ein Girokonto geben, ganz egal ob Obdachloser oder „Flüchtling“ – und auch völlig egal, ob wir das Ganze gutfinden.

Unsere armen Banken werden zukünftig gezwungen, selbst vollkommen unsolventen Bürgern ein Konto anzubieten. Weil bei diesen Zwangskunden nichts zu holen ist, dürften sich die Institute wohl stattdessen bei denjenigen etwas stärker bedienen, die finanziell besser dastehen, denn dass sie diese sozialistische Regulierung aus der eigenen Tasche bezahlen, glaubt sicherlich niemand ernstlich.

Laut dem EUdSSR-Zentralbüro leben derzeit knapp 60 Millionen Menschen in der Haftungsunion ohne ein eigenes Bankkonto. Angeblich wünscht sich jedoch fast die Hälfte dieser Leute, eines eröffnen zu können. Für diejenigen von ihnen, welche über keinen festen Wohnsitz verfügen, ist es heute tatsächlich ein Problem, Kunde einer Bank zu werden, weil dies eben eine der Voraussetzungen hierfür ist.

Die anderen dagegen brauchen oder wollen sogar kein Konto und es gibt durchaus vielfältige Gründe dafür. Vermeintlich sind sie von der neuen Regelung daher nicht betroffen, aber die Heimtücke kommt wie üblich durch die Hintertür.

Bereits seit 20 Jahren gibt es eine Selbstverpflichtung der Banken in Deutschland, sogenannte Jedermann-Konten anzubieten. Wer unbedingt will, bekommt also schon jetzt ein Girokonto und für solche Kunden wird auch das EU-Basiskonto nicht zwingend kostenlos sein.

Mitnichten haben die Eurokraten das Wohl der Menschen im Auge, es geht einzig und allein um die Ausweitung der Macht dieser marxistischer Diktatur. Dies wird schnell daran deutlich, mit welch lächerlichen Argumenten die Beteiligten ihre geplante Gesetzgebung begründen.

Durch die Möglichkeit, die jeweiligen Sozialhilfe- und andere Leistungsempfänger künftig praktisch zur bargeldlosen Abwicklung zu zwingen, entstünden beispielsweise Vorteile für die Behörden. Das mag sein, aber für die Adressaten wird es dafür umso umständlicher. Vollkommen absurd hingegen ist das Argument, Obdachlose müssten ihr Geld deshalb nicht mehr ständig bei sich tragen.

Obdachlose verfügen bekanntlich über derart große Vermögen, dass es viel praktischer und sicherer für sie wäre, das viele Geld zur Bank zu bringen, anstatt die paar Kröten in der Tasche zu behalten? Das ist einfach nur lachhaft und zudem so durchschaubar.

Kommt als zweiter Schritt nach dem EU-Basiskonto dann vielleicht schon bald der Zwang zum Girokonto? Wohl kaum. Schließlich leben wir ja in einer sogenannten „Demokratie“, was viele fälschlicherweise mit Freiheit und anderen Grundrechten gleichsetzen. Dennoch läuft es schlussendlich ganz subtil auf dasselbe hinaus: Wer über kein Konto verfügt, kann eben irgendwann diese und jene gewohnte Leistung nicht mehr in Anspruch nehmen.

Das wird sich zu Beginn noch auf die bisher bekannten Probleme beschränken. So kann etwa ein Telefon- oder Internetanschluss nur per Lastschrift bestellt werden. Aber bereits heute rechnen manche Behörden ihre Leistungen ausschließlich bargeldlos ab und der Trend dazu dürfte sicherlich massiv verstärkt werden – angeblich natürlich rein aus Kostengründen.

Wohin diese Entwicklung führt, ist ganz klar: Sobald das Gesetz steht und jeder Bürger unabhängig von seiner Situation theoretisch sowie praktisch ein Girokonto eröffnen kann, gibt es keinerlei Ausrede mehr, auf Barzahlung zu bestehen, weder bei einer Behörde noch beim örtlichen Supermarkt. Und exakt darin besteht die hinterhältige Falle:

Während zwar formal das Bargeld nicht abgeschafft oder verboten ist, wird infolge der Einführung des Basiskontos für Jedermann nach und nach faktisch genau das passieren. Ob Dienstleister, Supermärkte, Behörden und sonstige Geschäfte nun mit geringeren Kosten, höherer Sicherheit oder mit was auch immer argumentieren, das bargeldlose Bezahlen bekommt hierdurch definitiv einen massiven Schub.

Außerdem tragen Brüssel und Berlin sicherlich ihren Teil dazu bei, dass diese Entwicklung hin zum vollständig gläsernen Bürger weiter Fahrt aufnimmt – sei es durch neue Gesetze oder schlicht mittels der üblichen Propaganda. Die Abschaffung des Bargelds ist beschlossene Sache bei den Machthabern, denn nur so können sie weitere Zwangsmaßnahmen durchsetzen, um ihr sterbendes Finanzsystem noch ein wenig in die Zukunft zu retten.

Allerdings dürfte es zeitlich etwas eng werden, da der eingeschlagene Weg in Richtung eines bargeldlosen Wirtschaftssystems trotz aller Bemühungen nicht über Nacht zum Ziel führt, während jedoch binnen einer solchen halben Erdrotation sehr plötzlich der Crash über uns hereinbrechen könnte.

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