Datenklau bei unserer „Volksvertretung“ – Was du nicht willst, das man dir tu’…

Dieter Schütz / pixelio.de

Zitat von www.stern.de:

Wegen des Hackerangriffs muss der Deutsche Bundestag offenbar sein gesamtes Computer-Netzwerk neu aufbauen. Spezialisten kommen zu dem Schluss, dass das alte Netz nicht mehr zu schützen sei.

[…]

„Die Trojaner sind noch immer aktiv“, hieß es laut „Spiegel Online“ aus Parlamentskreisen. Nach Angaben von mehreren mit dem Fall vertrauten Quellen fließen demnach weiterhin Bundestagsdaten aus dem „Parlakom“-Netz in unbekannte Richtung ab.

Kommentar von crash-news.com:

Es sieht aus wie eine Ironie des Schicksals in Bezug zur aktuellen Debatte einer Neuauflage der verdachtslosen Vorratsdatenspeicherung, dass ausgerechnet der Bundestag Ziel einer großen Hackerattacke wurde und derzeit kein Mitarbeiter mehr sicher sein kann, was mit seinen Daten geschieht. Ja, liebe „Volksvertreter“, so fühlt sich das an, wenn Unbekannte unerlaubt unsere Privatsphäre verletzen.

Eine lustige und zugleich eine wie die Faust aufs Auge passende Doppeldeutigkeit steckt überdies hinter der Aussage, „die Trojaner im Bundestag seien noch immer aktiv“. In der Tat, über 600 Trojaner sitzen dort in Nadelstreifen und Hosenanzügen und verhalten sich exakt so, wie wir es von ihren Verwandten im Computerbereich kennen: Verrat, Zerstörung und größtmöglicher Schaden ist offenkundig das einzige Ziel ihrer Existenz.

Sie haben die Zentrale der deutschen Volksvertretung gekapert und verfügen über Vollzugriff auf alle Informationen und Vermögen der Bürger. Dabei lassen sie nicht nur Daten mit Hilfe von Auslands- und BRD-Geheimdiensten in Richtung USA strömen, sondern sind auch damit beschäftigt, gleichzeitig unser Volksvermögen in unzählige dunkle Kanäle abfließen zu lassen.

Die IT-Fachleute des Bundestags haben nun kapituliert und schlagen vor, das Netzwerk im Reichstag vollständig neu aufzubauen. Sie sprechen von einem „drohenden Totalschaden“, welcher nicht bloß eine Neuinstallation der Systeme und Software, sondern möglicherweise sogar den Austausch der Hardware notwendig macht.

Selbst dieser Sachverhalt lässt sich eins zu eins auf unsere sogenannten Volksvertreter übertragen. Die deutsche Bananenrepublik steht sprichwörtlich vor einem katastrophalen Totalschaden und einer noch nie dagewesenen Pleite, welche selbst nicht mehr dadurch verhindert werden kann, indem einfach neue Abgeordnete gewählt werden. Stattdessen muss das gesamte System abgerissen und auf neuer „Hardware“ installiert werden.

Die derzeit im Reichstag sitzende „Hardware“ ist vollständig durchsetzt von Trojanern und anderen Schädlingen, ein Austausch ist daher unvermeidlich. Leider ist jedoch das, was bei Neuwahlen dorthin nachrutschen würde, längst genauso kompromittiert und es brächte deswegen rein gar nichts, wenn lediglich die verseuchten Gerätschaften aus Amt und Würden gejagt würden und deren Nachfolger anschließend wieder mit derselben „Software“, denselben geltenden Gesetzen weiterhantieren dürften.

Unser gesamtes politisches und „demokratisches“ System ist durchgängig marode und unterwandert, überall sitzen Wanzen, Schmarotzer und Trojaner. Der Schaden im realen Geschehen ist insofern wesentlich größer als beim angegriffenen Computernetzwerk des Bundestags, da selbst die „Software“ unbrauchbar ist. Im Grunde genommen laufen auf dem „System Deutschland“ heute fast ausschließlich Schadprogramme, die zudem selbst täglich neue, noch gefährlichere Programme, sprich Gesetze, installieren.

Abgesehen von dieser erstaunlich klaren Parallele zwischen dem angegriffenen Bundestagsnetzwerk und der dort damit „arbeitenden“ „Volksvertretung“, die faktisch unser Land genauso angegriffen hat, ist es durchaus nett anzusehen, wie diese Leute nun einmal am eigenen Leib erfahren dürfen, was eine verdachtslose Totalüberwachung mit dem Abfluss sämtlicher persönlicher Daten in unbekannte Kanäle für ein Gefühl auslöst.

„Was du nicht willst, das man dir tu‘, das füg‘ auch keinem anderen zu“ ist das passende Sprichwort zu diesem Geschehen. Während sich der Durchschnittsbürger meist noch in seiner dümmlichen Unwissenheit in der Form äußert wie „ich habe schließlich nichts zu verbergen“, dürfte das für die meisten sogenannten Volksvertreter nicht gelten. Ob es unter diesen Leuten wohl mehr als eine Hand voll Abgeordneter und Mitarbeiter gibt, die keinen erheblichen Dreck am Stecken haben, ist äußerst fraglich.

Deshalb sitzen im Augenblick vermutlich nicht wenige von ihnen auf glühenden Kohlen und hoffen, dass die geklauten Daten nicht an die Öffentlichkeit gelangen, da sonst der eine oder andere Skandal à la Edathy oder ganz andere Kaliber aufgedeckt werden könnten.

Wer auch immer hinter dieser Aktion steckt, hat die deutsche Volksvertretung schön vorgeführt und hat sie jetzt zudem vollumfänglich in der Hand. Falls der Bundestag nicht sowieso schon lange ferngesteuert wurde – größtenteils aus den USA -, so dürfte das zumindest ab sofort der Fall sein, wobei die Behauptung der Lügenpresse, hinter dem Angriff stünden die „bösen Russen“, sicherlich fragwürdig ist. Hier hilft jedoch selbst ein neues Computernetzwerk nichts mehr, die relevanten Daten sind sicher längst alle abgesaugt.

Für uns Bürger ändert sich vermutlich nicht viel, denn egal, von wem diese „Volksvertreter“ gesteuert waren und zukünftig werden, es geschieht weiterhin zum Schaden der Bevölkerung, solange wir nicht dafür sorgen, dass dieses korrupte, marode, von Trojanern unterwanderte System vollständig beseitigt und durch ein gänzlich anderes ersetzt wird. Auf geht’s!

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