Evangelischer Kirchentag – Sodom und Gomorrha waren dagegen ein Kindergeburtstag

daniel stricker / pixelio.de

Zitat von www.swp.de:

Probeliegen im Sarg, Rock-Andacht, Zen-Meditation und natürlich Fußball – unter den mehr als 2500 Veranstaltungen des Kirchentags findet sich auch Unvermutetes.

[…]

Buddhistisches auf dem Evangelischen Kirchentag? Na klar.

[…]

Mit dabei sind unter anderem mehrere islamische Gemeinden, die russisch-orthodoxe Gemeinde und die indonesische Perki-Gemeinde.

Kommentar von crash-news.com:

Auf die evangelische Kirche ist wahrlich Verlass. Wer glaubt, dieser Verein könne seine bereits grassierende endzeitliche Dekadenz und seine Pervertierung des Christentums nicht mehr steigern, sollte dringend einen Blick auf das Programm des Kirchentags in Stuttgart werfen. In sprichwörtlich sämtliche Himmelsrichtungen ist diese Institution offen, lediglich den wahren Himmel hat sie völlig aus den Augen verloren.

Mittlerweile sind fast 500 Jahre vergangen, seit Martin Luther 1517 seine 95 Thesen veröffentlichte, in welchen er gegen den Ablasshandel der katholischen Kirche protestierte. Sich seine Erlösung kaufen zu können, war und ist sicherlich eine der größten Lügen der vatikanischen Großsekte. Doch leider haben die Nachfolger Luthers längst seine Fußstapfen verlassen und offensichtlich beschlossen, sich der satanischen Lehre von Aleister Crowleys „Tu was du willst“ anzuschließen.

Das lässt sich sehr schön anhand von ein paar „Höhepunkten“ der Veranstaltung in Stuttgart zeigen:

  • Meditieren: Fernöstliche Zen-Meditation zum Ausprobieren wurde auf dem Kirchentag ebenso angeboten wie ein Workshop „Meditation und Yoga einfach üben“.
  • Rockandacht: Gegen „Routine“ und Besinnung kann anscheinend nur Lärm helfen.
  • Party: Wem Rockmusik zu aggressiv ist, darf auf einer Electro-Dance-Party abtanzen.
  • Regenbogen: Selbstverständlich darf das Lieblingsthema der Evangelen nicht fehlen. Neben dem dominanten Thema Schwule und Lesben sprach der baden-württembergische Bildungsminister Stoch, einer der namentlichen Vorantreiber der grünen Frühsexualisierung in allen Schulen und Kindergärten.
  • Grusel: Kleiner Vorgeschmack auf die ewige Hölle gefällig? Ein Abendspaziergang auf dem Friedhof, Besichtigung des Krematoriums und Probeliegen im Sarg sollen „Berührungsängste“ abbauen. Berührungsängste womit eigentlich? Mit der frohen Botschaft durch die Auferstehung von Jesus Christus ganz bestimmt nicht.
  • Selbsterfahrung: Wer noch nicht gänzlich auf der Selbstverleugnungsspur fährt, konnte beim Planspiel „Ist das schon rechts?“ seine politische Feintrimmung in Punkto „Rassismus“ ganz auf den linken Anschlag einstellen lassen.
  • Kinder: Während früher dem Nachwuchs in der Kinderkirche von Jesus Christus erzählt wurde, dürfen die Kleinen heute lieber Clown oder Artist im Zirkus spielen.
  • Exotisch: Es gab in Stuttgart zwar viel Schwäbisches zu essen, aber selbstredend wurde auch auf dem Kirchentag Rücksicht auf Muslime genommen und den Teilnehmern islamische Essgewohnheiten nahegebracht. Schließlich könnte es schon bald nicht bloß einen grünen „Veggie-Day“, sondern ebenso einen „Nopork-Day“ für Alle geben.
  • Neugier: Nicht etwa das Forschen in der Bibel, vielmehr das neugierige Fragenstellen an politische Pseudo-Prominenz stand auf dem Programm. Ist natürlich viel interessanter und vor allem zeitgemäßer, als seine eigene Lebensausrichtung zu beleuchten oder gar in Frage zu stellen.
  • Fußball: Neben dem Brot durften freilich die Spiele nicht fehlen. Es ging um den wichtigen Titelkampf für den Pfarrer-Fußballmeister.

Im Grunde genommen bot der Kirchentag zwar für jede erdenkliche Randgruppe das passende Angebot – der auf der Suche nach dem einzigen Weg zu Gott befindliche Mensch dürfte in Stuttgart dagegen sicherlich nicht fündig geworden sein. Heuchlerische Toleranz und Vielfalt in jeder Hinsicht waren stattdessen elementare Programmbestandteile, wenngleich dabei mitunter ein wahrscheinlich unbeabsichtigter Zynismus hervorstach.

So fand beispielsweise ein Taizé-„Gottesdienst“ für Menschen mit Alzheimer statt, dessen üblicherweise stundenlangen und extrem einsilbigen Wiederholungs- und Trance-Gesänge in der Tat hilfreich für Demenzkranke gewesen sein dürften.

Die evangelische Kirche lässt definitiv keinen einzigen gesellschaftlichen Trend aus, dem sie nicht mindestens brav hinterherrennt wenn nicht sogar in größtmöglichem Gehorsam vorauseilt. Je perverser, je skurriler, je seltener und je abartiger eine „moderne“ Entwicklung, desto größer ist die diesbezüglich geheuchelte Aufmerksamkeit jenes Kirchenvereins.

Besonders eindrücklich und zweifellos ein Zeichen von „Abfall“ in der Endzeit, ist die Vereinigung der Pietisten mit dem Kirchentag. Die pietistische Bewegung hatte sich nach der immer deutlicheren Verweltlichung der EKD vor Jahrzehnten abgespalten, um sich wieder mehr den Anliegen der Reformation Luthers und den Aussagen der Bibel zu widmen. Doch offensichtlich scheinen nun auch dort zunehmend die „liberalen“ Kräfte die Macht an sich zu reißen und die eigene Reformbewegung zu verraten.

Das passt übrigens perfekt ins Bild der „Heimkehr zur Mutterkirche nach Rom“. Diesen Weg treibt die evangelische Kirche nämlich seit Jahren ganz massiv voran, ganz zur Freude des Vatikan. Insbesondere aus den USA kommt dieser Trend: Einer der bekanntesten Protagonisten dieser Rückabwicklung der Reformation ist der Leiter der „Saddleback Church“, Pastor Rick Warren.

Den meisten Kirchen-„Christen“ ist leider nicht bewusst, dass die katholische Kirche in keinster Weise den Titel „christlich“ verdient, da es sich hierbei ohne jeden Zweifel lediglich um einen modifizierten, heidnischen Totenkult handelt. Doch augenscheinlich hat sich auch der einst reformierte Ableger längst vollständig von der wahren Botschaft der Bibel, dem Evangelium, verabschiedet und überholt dabei seine „Mutterkirche“ in Rom sogar noch links.

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3 Kommentare

  1. in Amos 5,21 war schon einmal ein Kommentar, der heute zu derlei Veranstaltungen auch gut passen würde: „Ich hasse, ich verachte eure Feste und mag eure Festversammlungen nicht riechen!“ Das werden die Religiösen aber nicht verstehen- es sind solche, die später auch einmal rufen werden: „Herr,Herr, haben wir nicht in Deinem Namen!“ Aber die Lauen hat Christus schon ausgespien.

  2. Das katholische Vatikan-Regime von Papst Franziskus setzt seine Säuberungen innerhalb der katholischen Kirche fort.
    Wer den Papst kritisiert, wer die Tradition des Christentums verteidigt, wer sich mit der Homo-Lobby anlegt, derjenige wird sofort entlassen und von der Medien in der Luft zerrissen. So geschehen auch im Fall von Danilo Quinto:
    http://www.katholisches.info/2...ht-weiter/

    Nachdem zuvor schon zahlreiche wichtige katholische Theologen entlassen wurden wurden oder auf bedeutungslose Posten abgeschoben wurde,darunter Persönlichkeiten wie Kadinal Burke, um die NWO-Architekten und Genderisten bei der Realisierung ihrer Pläne nicht zu stören:
    http://www.katholisches.info/2...derbringt/
    http://www.katholisches.info/2...geschoben/

  3. Glauben Sie wirklich die Katholiken nehmen die evangelische Kirche auf! Sicher nicht, Falsche Aussage des Autors! Vereingung mit den Orthodoxen das hat mehr Sinn. Und viele von uns meinen das auch! Mit evangelische Kirche Bitte nicht!

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