Kein Recht auf Bargeld mehr? Allgemeines Verbot rückt in greifbare Nähe

Dieter Schütz / pixelio.de

Zitat von www.handelsblatt.com:

In vielen Ländern können die Bürger nicht mehr überall bar bezahlen. Jetzt will Dänemark dem Handel erlauben, Geldscheine abzulehnen.

[…]

In Griechenland wurde die Barzahlungs-Obergrenze bereits auf 500 Euro abgesenkt und in den Verhandlungen mit den Geldgebern soll sogar die viel niedrigere Grenze von 70 Euro im Gespräch sein.

Kommentar von crash-news.com:

Was gehört zu den elementaren Grundvoraussetzungen, um erfolgreich eine Diktatur aufzurichten und langfristig zu erhalten? Eine möglichst vollständige Kontrolle der Bürger. Über welches Instrument lässt sich bereits ein Großteil der damit verbundenen Überwachung realisieren? Mittels der uneingeschränkten Verfügungsgewalt über das Geld. Ist es bloß reiner Zufall, dass jetzt überall der Kampf gegen Bargeld beginnt?

Wir leben in einer freiheitlichen Demokratie. So lernten wir es einst in den staatlichen Schulen und so wird es uns tagtäglich auf sämtlichen Kanälen der gleichgeschalteten Lügenmedien verkündet. Die Realität freilich ist inzwischen eine völlig andere, wenngleich die meisten Menschen den sanften Übergang in Richtung einer astreinen Demokratur noch nicht bemerkt haben.

Waren bislang die irren und immer unerträglicheren Vorschriften seitens der Brüsseler Eurokaten ein klares Indiz für die Entwicklung hin zu einer europäischen Großdiktatur, so weisen mittlerweile auch die meisten nationalen Regierungen untrügliche Anzeichen einer kommenden Gewaltherrschaft auf.

Dazu zählt insbesondere der Trend zur Abschaffung des Bargeldes. Schon seit Jahren wird an diesem Plan fieberhaft gearbeitet, doch in Zeiten drohender Staatspleiten und der Staatsfinanzierung über die Druckerpressen wird jetzt der diesbezügliche Druck massiv erhöht. An dieser Tendenz ist deutlich abzulesen, wie schlecht es um die Gesundheit des Geldsystems steht und wohin die Reise daher zwangsläufig gehen muss.

Nie zuvor dagewesene Negativzinsen sollen helfen, den unweigerlichen Kollaps hinauszuzögern, aber der Plan der Mächtigen hat ein Problem: Wegen der daraus resultierenden faktischen Entwertung des auf Sparkonten geparkten Geldes, holen immer mehr Menschen ihr Vermögen von der Bank und bewahren es als Bargeld zu Hause oder in Schließfächern auf.

Nicht allein der beabsichtigte Effekt der Zinsen unter Null wird damit torpediert, sondern auch der künftige Plan der “Eliten”, die Bürger mittels Zwangslastschriften um einen Teil ihres Sparvermögens zu bringen. Wirklich erfolgreich kann das System nämlich bloß dann noch einige Zeit lang aufrecht erhalten werden, wenn es für das Geld der Sparer keinerlei Fluchtmöglichkeit mehr vor diesem staatlichen Raubzug gibt.

Genau dieser Zustand soll deshalb durch ein zügig eingeführtes grundsätzliches Bargeldverbot erreicht werden. Viele Menschen bezahlen zwar schon heute selbst Kleinbeträge mit Karte, da dies ja so modern und bequem sei. Aber einige Leute weigern sich weiterhin hartnäckig, weil sie der Ansicht sind, nur Bares sei Wahres.

Zu Recht, denn abgesehen von der vollständigen Abhängigkeit von einer jederzeit verfügbaren Strom- und Kommunikationsinfrastruktur – in Zeiten der “Energiewende” ein eher lustiges Unterfangen -, gibt es ohne Bargeld keinerlei Möglichkeiten mehr, anonym einzukaufen oder sein hart erarbeitetes und hoch besteuertes Geld vor dem immer gierigeren Staat in Sicherheit zu bringen.

Außerdem wäre es natürlich absurd, wenn sich jeder Bauern-Hofladen, jeder Garagenverkäufer und jeder Flohmarktteilnehmer ein elektronisches Zahlungsterminal zulegen müsste. Undenkbar ist das jedoch längst nicht mehr, wie das gerade neu eingeführte Verbot im US-Bundesstaat Louisiana zeigt, gemäß dem der Verkauf von Gebrauchtwaren gegen Bargeld untersagt ist.

Dass ein allgemeines Bargeldverbot unmittelbar um die Ecke kommen könnte, zeigen die massiv zunehmenden Einschränkungen und die parallel geführte Propaganda gegen Papier- und Münzgeld. Dieses sei angeblich zu teuer, aufwendig, umständlich und selbstverständlich berge es die Gefahr von Raubüberfällen. Auch Schwarzarbeit sowie Steuerhinterziehung gehören zu den vermeintlich zu bekämpfenden Unsitten.

In Italien und Frankreich gelten inzwischen Barzahlungsobergrenzen von 1.000 bzw. 1.500 Euro, wobei Frankreich gerade überlegt, sich der Schwelle von Italien anzupassen. Der frühere Regierungschef Silvio Berlusconi bezeichnete dies als Entwicklung hin zum Fiskal-Polizeistaat und dürfte damit nicht bloß seine eigenen finanziellen Interessen im Visier gehabt haben.

Griechenland setzte bereits eine 500 Euro Obergrenze für Barzahlungen durch und plant aktuell, diesen Wert auf absurde 70 Euro abzusenken. Noch weiter gehen jetzt die Dänen: In dem skandinavischen Staat sollen kleine Geschäfte, Tankstellen und Restaurants künftig vom gesetzlichen Annahmezwang von Bargeld ganz ausgenommen werden, weil die hiermit verbundenen Aufwände, wie etwa das Zählen und Bearbeiten, zu teuer seien.

Jeder klar denkende Mensch weiß natürlich, dass es sich hierbei um eine dreiste Lüge handelt, denn zwar mag die Handhabung von Bargeld durchaus mit Kosten verbunden sein, die Bezahlung mittels Karten ist es dagegen umso mehr: Banken lassen sich üblicherweise jede einzelne Buchung vergüten, insbesondere bei Privatkunden, und die Kosten für die elektronischen, an das Telefonnetz oder das Internet angeschlossenen Terminals sind für Händler ebenfalls nicht umsonst zu haben, zusätzlich zu den diversen Transaktionsgebühren.

Aber wie wir wissen, ist sich diese korrupte “Elite” für keine Lüge zu schade und sie tut sprichwörtlich alles, um ihre Machtposition zu sichern und auszubauen. Deshalb wundert es bestimmt niemanden, wenn in Brüssel schon länger über die gänzliche Abschaffung der 500 Euro-Scheine diskutiert wird, weil dadurch Schwarzarbeit, Steuerhinterziehung und organisiertes Verbrechen angeblich erschwert würden.

Was diese kriminelle Mischpoke wohl vorgesehen hat, um ihre eigenen dunklen Machenschaften künftig ohne Bargeld “sauber” und sicher abzuwickeln? Zu dumm für diese Verbrecher ist die Tatsache, dass selbst ein totales Bargeldverbot den kommenden Crash nicht verhindern kann, sondern ihn allerhöchstens noch ein klein wenig hinauszögert.

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2 Kommentare

  1. Eine totale Abschaffung von Bargeld in Form von Münzen und Scheinen stelle ich mir einigermaßen schwierig vor.

    Entweder sämtliche Staaten auf diesem Planeten müssten exakt zu selben Zeitpunkt ihr Bargeld abschaffen (völlig idiotisch, das anzunehmen), oder es müsste in den Ländern der “Bargeld-Abschaffer” sofort eine strikteste Kapital-Verkehrs-Kontrolle installiert werden.
    Anderenfalls würde ich mir mein “elektronisches Geld” doch augenblicklich in Schweizer Franken, Russische Rubel, Chinesische Renmimbi Yuan usw. auszahlen lassen.
    Devisen-Verbot? kennen die einstigen DDR-Bewohner: man suchte irgend was, das es nicht gab – es gab ja genau deswegen nichts – dann bot man die Bezahlung in “Blauen Fliesen” an – jeder verstand …
    Die Folge: der Schwarzhandel nahm solche Ausmaße an, dass der Staat kollabieren musste, weil ganz zwangsläufig die Steuereinnahmen massiv zurück gehen müssen.
    Und: die Politiker sch*** sich ins eigene Hemd: womit wollen sie denn dann geschmiert werden? Über Ihr Gehaltskonto womöglich, das irgendwann ein findiger Hacker knackt und sie dann wie der Kaiser in seinen “neuen” Kleidern da stünden ???

    Die Abschaffung des Bargelds wäre der letzte “Schnaufer” (Schwäbisch) dieses total maroden Schulden-Systems, das auch dadurch nicht am Leben erhalten werden kann – es liegt längst im Koma und muss künstlich beatmet werden.

    Alle diese Versuche, wie GR-Rettung, heißlaufende Druckmaschinen etc. können nur das Sterben verlängern.
    Je länger der Tod dieses längst stinkenden Kadavers künstlich hinaus geschoben wird, desto schrecklicher das Ende für die “Angehörigen”.

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