Münchner Ökofaschisten wollen im Dunkeln sitzen und im eigenen Müll ersticken

Erich Westendarp / pixelio.de

Zitat von www.tz.de:

Die Stadtwerke (SWM) produzieren so viel Öko-Strom, wie alle Haushalte der Stadt und die SWM selbst mit U-Bahn und Tram verbrauchen. Warum wird dann das Mega-Kohlekraftwerk dann nicht abgestellt?

[…]

Weil auch der SWM-Strom etwa auf hoher See erzeugt wird, sei die Energiewende nur mit Stromtrassen von Nord nach Süd zu schaffen.

Kommentar von crash-news.com:

München hat heute eine giftgrüne Seele und ist in Sachen Energieversorgung hoffnungslos dem Ökokult verfallen. Die eigenen Stadtwerke produzieren jetzt angeblich soviel “erneuerbare Energie”, dass sämtliche Privathaushalte sowie die Verkehrsbetriebe mit dem “sauberen” Strom beliefert werden können. Das Problem bei der Sache: Real nutzen die Münchner Kohlestrom, da ihre größten Windmühlen weit, weit weg stehen.

Genauer gesagt sind es um die 1.000 Kilometer, welche ihr “Ökostrom” aus dem Windpark DanTysk bei Sylt zurücklegen müsste, damit die blau-weißen Grünlinge tatsächlich in den Genuss ihrer “nachhaltigen” Energie kämen. Ohne die umstrittenen neuen Stromtrassen von Nord nach Süd wird daraus allerdings nichts und der Strom aus dem Offshore-Propellerwald dürfte überwiegend ans nahe Ausland – gegen Zahlung von zusätzlicher Entschädigungen versteht sich – verschenkt werden.

Doch das ist im Zeitalter von Ökowahn allerhöchstens zweitrangig. Was zählt ist der Strommix auf dem Papier und der sieht in der süddeutschen Metropole nahezu perfekt grün aus. Dabei können die Münchner von Glück sprechen, dass sie nicht wirklich abhängig vom zufälligen Nordsee-Windmühlenstrom sind, sondern ihren gehobenen Lebensstil aus der günstigen und verlässlichen Kohlekraft beziehen.

Ansonsten könnte es in der Weißwurstzone nämlich regelmäßig kaltes Mittagsessen geben sowie “Fernsehen” bei Kerzenschein, weil Wind und Sonne – die angeblich keine Rechnung schicken – nur nach Lust und Laune blasen und scheinen und damit alles Mögliche, bloß keine zuverlässige Energieversorgung bieten.

Das hindert die auf beiden Augen blinden Oberökos freilich nicht daran, ausdrücklich die Abschaltung des örtlichen Kohlekraftwerks zu fordern. Allen voran die ÖDP – die in Sachen sinnloser Zerstörung der Stromversorgung Deutschlands sogar noch eine Stufe über den originalen grünen Ökofaschisten stehen – will den “größten Kohlendioxid-Verpester der Stadt” bis 2025 vom Netz gehen lassen.

Woher der Strom ab diesem Moment kommen soll, interessiert diese hirnlosen Schreibtischtäter natürlich in keinster Weise. Für sie zählt bloß der “grüne” Strommix, den die Stadtwerke vorweisen können und den die Ökoidealisten unter den Münchnern brav beziehen, um sich mittels der angeblich ökologischen Stromrechnung von ihrer “CO2-Schuld” freizukaufen.

In ihrem irren Wahn gegen das lebensnotwendige Spurengas übersehen sie neben der physikalischen Unmöglichkeit, eine solche Stadt allein aus Wind- und Sonnenkraft mit Strom und Wärme zu versorgen, noch einen weiteren, sehr wichtigen Aspekt: Die Müllentsorgung.

Ein gehobener Lebensstil, und der gehört heute zweifellos zu einem echten, ökofanatischen und gutmenschlichen Vorzeigehaushalt untrennbar dazu, erzeugt nämlich jede Menge an Restmüll. Stattliche 650.000 Tonnen davon werden Jahr für Jahr in zwei von drei Blöcken des Heizkraftwerks Nord in München verbrannt und in Strom und Wärme umgewandelt. Wo soll dieser ganze Abfall denn hin, wenn nicht in den Ofen? Etwa als stinkende Haufen rund um die Großstadt herum verteilt werden?

Im Gegensatz zu den Subventionsfressern auf den Dächern der Schuldsklaven – den privaten Photovoltaikanlagen – und inmitten unserer einst schönen Landschaft sowie auf dem Meer, tausend Kilometer weit entfernt – den mittelalterlichen Windmühlen -, kann mit Hilfe der Müllverbrennung jedoch tatsächlich eine grundlastfähige Stromversorgung garantiert werden.

Aber was interessieren schon militante Ökofaschisten derlei physikalische Banalitäten? Der Strom kommt schließlich aus der Steckdose, die Sonne und der Wind schicken keine Rechnung, die lärmenden Riesenspargel stören weit entfernt nicht die eigene Aussicht und auf der Abrechnung der Stadtwerke steht “M-Ökostrom aktiv” mit Zuschlag zum Ausbau der “erneuerbaren Energien”.

Damit ist die grüne Gutmenschenwelt scheinbar in Ordnung und das Klima wird nebenbei ebenfalls noch gerettet. Mission erfüllt, und ab gehts guten Gewissens im großen SUV auf Spritztour durch die bayerische Landschaft.

Wenn Heuchelei und Dummheit weh täten, wäre München ab morgen eine Geisterstadt, in welcher niemand mehr wegen des Dauerlärms wohnen wollte. Gäbe es zudem das Kohlekraftwerk nicht, käme hinzu, dass dort auch niemand mehr wohnen könnte, weil ohne eine ständig verfügbare Stromversorgung der westliche Lebensstil unmöglich gemacht wird. Ob das die Ökofaschisten wohl jemals begreifen werden?

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Ein Kommentar

  1. …Wenn die Windanlagen mit dem Festland verbunden wären und wenn die Hochspannungs-Gleichstromtrassen überhaupt gebaut werden könnten.

    Wenn überhaupt mal mit den Überlegungen über die Aufnahme von Planungen und Machbarkeitsstudien beginnen würden.

    Wenn unsere Ökofritzen und -Gören in Natur- und Technikangelegenheiten genauso wenig Ahnung haben wie von Mathematik, Chemie und Physik.

    Wenn man schon mit einer Gleichspannung von nur 110 Volt Probleme mit Lichtbogen- Entstehung hat, da man keinen Nulldurchgang hat, wie sieht es da mit Gleichstrom-Höchstspannungs-Überlandleitungen aus, die im Bereich von über 100 Kilovolt arbeiten sollen?
    Wenn man also außer der Thyristor-Technologie, die bisher sozusagen nur im Elektronik-Sektor, bezüglich Gleichstrom bei geringen Spannungen von wenigen Volt angewendet wird, wie soll diese Thyristor-Technologie in der benötigten Größenordnung aus dem Nichts entwickelt, gebaut und angewendet werden?
    Eher wird ITER, der Fusionsreaktor fertig, als das irrsinnige Gleichspannungsnetz der Berufsträumer!

    Wenn man die Augen aufmachen würde, würde man sehen, dass auch die Festland- Windparks genau so wenig angeschlossen sind, wie es auch die Offshore Anlagen nicht sind!- Der Kaiser ist nackt!!! Bei diesen Windparks geht es denn auch um die Tatsache, dass kein Umspannwerk und die notwendigen Stromtrassen-Anbindung an das bestehende Wechselstrom- Hochspannungs-Netzwerk komplett fehlen! Die theoretische Einspeise-Leistungen so eines großen Windparks bewegen sich um die 60MW, viel zu viel für ein Erdkabel, auch für einzeln verlegte Phasen.

    Ja, wenn, wenn! Wenn unser Oma Räder gehabt hätte, wäre sie eine Eisenbahn geworden…

    Eine Frage an Radio Erivan:
    Wenn es doch so einen Überschuss an Windenergie, Solarenergie und so weiter gibt, warum fördert man dann nicht die Nachspeicherheizungen, die man dann dementsprechend mit Überschuss Strom laden könnte? Ich selbst habe Nachtspeicher und auf Nachfrage bei den Ökoanbietern kam sofort-

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