Großbritannien legt Grundstein für Bündnisfall: Cameron sendet Soldaten in die Ukraine

Gabi Eder / pixelio.de

Zitat von www.faz.net:

Premierminister David Cameron traut dem Minsker Abkommen nicht. Er schickt Militärausbilder in die Ukraine, um dort Regierungstruppen auszubilden. Litauen führt aus Angst vor Russland die Wehrpflicht wieder ein.

[…]

Auch Waffenlieferungen an die Ukraine schloss Cameron zu einem späteren Zeitpunkt nicht aus. Vorerst verfolge Großbritannien aber die Linie, „nicht tödliche“ Unterstützung zu leisten.

Kommentar von crash-news.com:

Die Welt befindet sich unübersehbar auf dem Weg hin zu einem neuen, großflächigen militärischen Konflikt in Europa. Litauen führt die Wehrpflicht wieder ein, Lettland will in moderne Militärausrüstung investieren und Großbritannien schickt demnächst Soldaten in die Ukraine, um die dortige Armee besser auszubilden. Ein klitzekleiner Funke genügt inzwischen, um einen Flächenbrand zu entfachen.

Besäße Oberkriegstreiber Barack Obama einen Doppelgänger, der in Moskau die Fäden als Präsident zöge, stünden wir längst mitten im dritten Weltkrieg. Da der russische Staatschef jedoch Vladimir Putin heißt, konnte bislang eine Eskalation stets gerade noch verhindert werden.

Niemand sollte allerdings davon ausgehen, dass Putin nicht genauso in der Lage wäre, den roten Knopf zu drücken, wenn es notwendig würde, ebenso wie sein amerikanischer Amtskollege. Wer droht, muss am Ende auch den Mut dazu haben, aufs Ganze zu gehen, möchte er seine Glaubwürdigkeit nicht verspielen.

Und genau an dieser Stelle glauben die Westmächte offenbar, den russischen Bären endlich kriegen bzw. seine Geduld überstrapazieren zu können. Indem sie unaufhörlich mit kleinen Steinen über die Grenze zu Russland werfen, provozieren sie den kühlen Gegner ganz bewusst und hoffen, dass ihm irgendwann der Kragen platzt.

Um ganz sicher zu gehen und im Falle einer Gegenwehr der Öffentlichkeit die „russische Aggression“ beweisen zu können, platzieren sie zeitgleich Nato-Soldaten entlang der Grenze und warten ab, bis einer von ihnen umgekehrt ebenfalls einen kleinen Stein auf den Kopf geworfen bekommt.

Fall wider Erwarten keine Steine zurückgeflogen kommen, haben die westlichen Aggressoren zwei Möglichkeiten: Entweder sie bewerfen die eigenen Nato-Soldaten selbst mit Steinen und behaupten, sie kamen von den Russen, oder aber sie inszenieren gleich einen etwas größeren „Terror“, um dessen Urheberschaft gleichfalls der russischen Seite in die Schuhe zu schieben.

Dann folgt der große Moment: Bündnisfall-Alarm! Die Russen haben angeblich die Nato angegriffen. Kurz darauf kündigen unsere gleichgeschalteten Medien eine unmittelbare und angemessene militärische Antwort an, da die Sanktionen offensichtlich nicht mehr ausreichen würden.

Das wäre allerdings bloß die harmlose Variante einer Vergeltungsmaßnahme. Bekanntermaßen mögen die Amerikaner jedoch keine halben Sachen und es wäre ihnen auch nicht unbedingt angeraten, sich derart mit Russland anzulegen, ohne den zweifellos starken Gegner sofort auszuschalten.

Es könnte daher durchaus möglich sein, dass noch vor dem offiziellen Bekanntwerden irgendwelcher Reaktionen der Nato bereits die nuklearen Interkontinentalraketen auf den Weg nach Moskau geschickt werden, was wiederum Putin dazu veranlassen würde, sein Arsenal ebenfalls abzufeuern.

Doch bevor es zu einer solchen Eskalation kommen kann, müsste zunächst der Öffentlichkeit eine derartige Möglichkeit erst einmal konkret angekündigt werden. Ohne den entsprechenden Rückhalt in der Bevölkerung wäre es nämlich ziemlich dumm von den „Volksvertretern“ des Westens, einen Weltkrieg ohne jede Notwendigkeit vom Zaun zu brechen – vom sinnlosen nuklearen alles-in-Schutt-und-Asche-legen-Szenario einmal ganz abgesehen.

Trotzdem, auch wenn diese finale Katastrophe derzeit in weiter Ferne scheint und sich die meisten nicht ansatzweise etwas Derartiges vorzustellen vermögen, wir standen seit Beginn des Kalten Krieges kaum näher vor einer solchen Eskalation als heute.

Die Kriegstreiber in Washington demonstrieren ihre Absichten eindrücklich und haben ihre Londoner Kollegen bereits vollumfänglich auf ihrer Seite. Der Druck auf die EU und die anderen europäischen Vasallenregierungen wächst und sollten von dort nicht schnellstens die nächsten massiven Sanktionen gegen Moskau verabschiedet werden, folgt garantiert wieder ein Brandbeschleuniger vom Format MH17.

Da an diesem bösartigen Kriegsbrei mittlerweile zahlreiche Köche mitrühren, ist eine quasi zufällige Eskalation ebenfalls möglich. Darauf zu hoffen, alles nähme irgendwie noch einen guten Ausgang zum Frieden, ist naiv, denn die Beteiligten hätten zur friedlichen Beilegung des Konfliktes schon unzählige Chancen gehabt. Die bittere Wahrheit ist: Niemand hat die Absicht, Frieden zu schaffen.

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3 Kommentare

  1. Ukraine will den Krieg gegen Russland:
    http://de.sputniknews.com/poli...23475.html

    am besten mit Unterstützung von Pentagons Neoimperialisten und den Neocons mit ihren gigantischen Söldnerarmeen
    http://www.rtdeutsch.com/12543...elt-aktiv/

    Poroschenkos Pseudo-Demokraten hatten schon vor und nach den Verhandlungen über einen Waffenstillstand in Minsk angekündigt alle Vereinbarungen zu ignorieren um ihren Krieg fortzusetzen.
    http://deutsche-wirtschafts-na...-minsk-ab/
    http://deutsche-wirtschafts-na...-nicht-ab/

    Gegen wen wurden danach die Sanktionen verschärft? Nein nicht gegen Ukraine, sondern gegen Russland…

    Am besten die Amis holen noch ihre Gladio Terroristen und CIA Ultraextremisten zur Unterstützung von Sadisten in Ukraine hinzu um den Krieg gegen Russland vom Zaun zu brechen
    https://www.youtube.com/watch?...d8j95jtpPE
    https://www.youtube.com/watch?...cCgxt1jZgw

  2. Poroschenkos Armee setzt die international verbotenen Phosphorbomben gegen die ostukrainsiche Zivilbevölkerung ein!
    http://www.globalresearch.ca/u...ns/5396497

    DIe prowestliche Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch behauptet: Poroschenkos Militär setzt Streubomben ein
    http://www.zeit.de/politik/aus...treubomben

    Auch im Januar und Februar soll Poroschenkos Militär erneut Streubomben gegen die Zivilibevölkerung von Ostukraine eingesetzt haben. Darüber berichtete Human Rights Watch
    http://www.hrw.org/news/2015/0...se-ukraine

    Es verwundert nicht, warum ein US Politiker Mccain und seine Ideologen auf der Welt sinngemäß folgendes im letzten Jahr rausposaunten:
    Alles was nicht proamerikansich ist, ist terroristisch …
    Erinnert irgendwie an G.W. Bush „Jeder der nicht mit uns ist, ist gegen uns“

  3. Zitat: Doch bevor es zu einer solchen Eskalation kommen kann, müsste zunächst der Öffentlichkeit eine derartige Möglichkeit erst einmal konkret angekündigt werden. Zitat Ende
    Die Öffentlichkeit wird über gar nichts informiert. Es weiß keiner über die tatsächlichen Pläne Bescheid. Ist auch gar nicht nötig. Nach einem atomaren Schlagabtausch ist eh keiner mehr da, der Anklagen würde. Die paar überlebenden wären genau wie nach dem 2. Weltkrieg zu sehr damit beschäftig Verwundete zu versorgen und zu überleben. Ausserdem wäre ein großer Schritt in Richtung Bevölkerungsreduktion gegangen, oder glaubt man wirklich, ein Nuklearer Schlagabtausch fände ausschliesslich zwischen Nato und Russland ohne BRICS statt. Laut Georgia Guidestones muss die Weltbevölkerung auf 500 000 000 reduziert werden, ein atomarer Schlagabtausch ist eine gute Möglichkeit dafür.

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