Moralapostel mit Blut an den Händen – Abtreibung ja, aber bitte nicht bei Mädchen

FreeImages.com/B S K

Zitat von www.bild.de:

Sie werden schon als Föten gezielt im Mutterleib getötet, nach der Geburt umgebracht oder vernachlässigt. Überleben sie die ersten Jahre, drohen sie durch gezielte Mangelernährung, schlechte medizinische Versorgung oder Misshandlung zu sterben.

[…]

[…] in vielen asiatischen Ländern gilt noch immer die althergebrachte Maxime: Mädchen sind weniger wert als Jungen.

Kommentar von crash-news.com:

Die linksgrünen, gleichgeschalteten Medien tragen ihren Namen „Lügenpresse“ vollkommen zu Recht, trotzdem spiegelt dieser Begriff die Realität nur teilweise wider. Neben ihrer einer Zwangshandlung gleichenden Verdrehung von Tatsachen, dem Weglassen von Relevantem und der Manipulation der Wahrheit sind sie nämlich auch Meister der Heuchelei. Wenn in den USA 50 Millionen Babys abgetrieben werden, nennen sie das „Selbstbestimmung“. In Indien dagegen ist dasselbe „Gendercide“.

Mit dieser Bezeichnung meinen sie die selektive Tötung von Mädchen, bloß weil sie Mädchen sind. Im asiatischen Raum, speziell in Indien und China, gelten Kinder des weiblichen Geschlechts mitunter als purer Kostenfaktor, weil sie in der dortigen Kultur vermeintlich nur Nachteile bringen, insbesondere in monetärer Hinsicht.

Die mörderische Einflussnahme auf Geburten in Form von Abtreibungen ist eine der zweifelhaftesten „Errungenschaften“ der Moderne, allerdings nicht etwa deswegen, weil dies nicht auch schon zu viel früheren Zeiten möglich gewesen wäre, sondern weil das Töten von Kindern im Mutterleib heute quasi als Grundrecht der „selbstbestimmten und gleichberechtigten“ Frauen betrachtet wird.

Sicherlich ist die selektive Abtreibung von Mädchen ein besonders bösartiger Auswuchs dieser neuartigen „Freiheitsdenkweise“. Dies darf aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass sich am Delikt der Ermordung eines Menschen faktisch nichts ändert. Mord bleibt Mord, egal ob an einem Jungen oder Mädchen und egal, welche irrsinnigen Gesetze dies zu legalisieren versuchen.

Insofern ist die Empörung der linken Presse nichts als pure Heuchelei, wenn sie wütend berichtet, in Indien würden wegen der selektiven Abtreibung heute 35 Millionen Frauen fehlen. Mit keinem Wort erwähnen die Auftragsschreiberlinge die Zahl der allein in den USA getöteten Ungeborenen. Diese hat sich in den vergangenen gut 40 Jahren seit Legalisierung der vorgeburtlichen Tötung von Kindern auf sage und schreibe 50 Millionen aufsummiert. Eine schier unfassbare Menge.

Weltweit lassen sich noch ganz andere Zahlen benennen: Täglich sterben ca. 120.000 Kinder, so viele Menschen also, wie in einer mittelgroßen deutschen Stadt leben. Sie sterben jedoch nicht etwa an Hunger, sondern durch Beschluss ihrer eigenen ach so „mündigen“ Mutter. Pro Jahr ergibt dies in Summe rund 44 Millionen getötete Kinder – zusammengerechnet über die vergangenen 32 Jahre mindestens 1,2 Milliarden Menschen. Nach heutigem Stand entspricht dies einem Sechstel der Weltbevölkerung.

In den Kriegen des 20. Jahrhunderts wurden zusammen nicht annähernd so viele Menschen getötet. Außerdem wurden fast sämtliche Abtreibungen unter dem Deckmantel der Legalität vollzogen. Während den Kriegstoten regelmäßig gedacht wird, ständig irgendwelche „Friedensmahnwachen“ stattfinden, landen die zumeist zerrissenen Körper der kleinen Ungeborenen still und unbeachtet in den Mülleimern der Kliniken.

Ja, die selektive Abtreibung von Mädchen ist ein Verbrechen. Aber ist denn nicht jede Abtreibung als solche ein Verbrechen, ein Mord an einem lebenden Wesen? Wer darüber diskutiert, ab wann ein Mensch überhaupt ein Mensch ist, ab wann Leben rechtlich als solches gilt und zu einem anderen Ergebnis als dem Moment der Empfängnis kommt, legt eine vollkommen willkürliche Grenze fest, die wiederum von jedem anderen willkürlich verlegt werden kann, sogar bis nach der Geburt.

Sich über die einseitige Häufung der Ermordung von Mädchen zu beschweren, ist daher pure und widerwärtigste Heuchelei. Nur blinden, gewissenlosen und kaltblütigen „Journalisten“ kann es in den Sinn kommen, sich über solch ein „Ungleichgewicht“ aufzuregen. Dasselbe gilt selbstverständlich für all die „Menschenrechtsorganisationen“, denen es in diesem Zusammenhang allein um die angebliche Gleichberechtigung oder den „Kampf gegen Diskriminierung“ geht.

Andererseits, die Auftragsschreiberlinge sind sicherlich nicht alleine schuld an diesem Massenmord, denn jede einzelne Frau, die ihr eigenes Kind töten lässt, trägt die persönliche Verantwortung für diese Entscheidung. Aber die scheinheilige Legitimation, welche durch Politik, sogenannte „Familienberatungsstellen“ und insbesondere eine perverse Lügenpresse aufgebaut wurde und die Frauen bewusst in ihrer Entscheidung bestärkt, hat an jedem einzelnen Babymord eine Teilschuld.

Wenn Sie das nächste Mal zu einer „Friedensmahnwache“ gehen oder für Frieden demonstrieren, denken Sie doch einfach einmal an die Millionen von Kindern, die jedes Jahr vorsätzlich und völlig legal ermordet werden und für die nur wenige Menschen auf die Straße gehen.

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Ein Kommentar

  1. ..auf dem Boden der Evolutionslehre gedeiht so etwas sehr gut.
    aber es gibt etwas, was man niemals vergessen sollte: „und die Toten wurden gerichtet nach dem, was in den Büchern geschrieben war, nach ihren Werken.“(Offb.20,12) Da gibt es dann keine Ausreden und Rechtfertigungen mehr. Warten wir es ab!

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