Einheitsreligion fasst Fuß in der Schweiz: „Haus der Religionen“ mit acht Glaubensrichtungen

daniel stricker / pixelio.de

Zitat von www.blick.ch:

In Bern wird am Sonntag ein aussergewöhnliches, laut den Initianten mindestens innerhalb der Schweiz einmaliges Gebäude eingeweiht: Das Haus der Religionen. Unter seinem Dach wollen in den nächsten Jahren acht Religionsgemeinschaften mit- oder wenigstens nebeneinander leben.

[…]

Die christliche Herrnhuter Brüdergemeinde Bern nahm den Ball auf und diskutierte die Idee an einem bereits bestehenden Runden Tisch der Religionen.

Kommentar von crash-news.com:

In Berlin gibt es bereits seit einiger Zeit das „House of One„, in welchem Juden, Christen und Moslems gemeinsam „Chrislam“ feiern. Nun wollen auch die Schweizer mitmischen im Einheitsreligionsquark und weihen ihr „Haus der Religionen“ in Bern ein. Dort haben sich gleich ganze acht Religionsgemeinschaften zusammengefunden, um einander näher zu kommen. Das Projekt soll eine Maßnahme gegen die Ausgrenzung von kulturellen und religiösen Minderheiten darstellen.

Freundschaftliche Annäherung zwischen unterschiedlichen Glaubensrichtungen gab es schon immer und sie sind im Grunde genommen nicht verkehrt. Aus dem Blickwinkel des Christentums bieten sich damit schließlich zusätzliche Gelegenheiten, die Anhänger der anderen Religionen auf die Einzigartigkeit des Glaubens an Jesus Christus aufmerksam zu machen:

Keine andere religiöse Gemeinschaft dieser Welt kann nämlich einen Gott vorweisen, der sich selbst für die Schuld der Menschen opferte. Überall sonst müssen die Gläubigen Opfer darbringen, ihre Schuld abarbeiten, sich freikaufen oder sonstige Leistungen vorweisen, um erlöst zu werden. Die „Religion des Friedens“ beispielsweise garantiert nur denjenigen den Eintritt ins Paradies, die zuvor „Ungläubige“ getötet haben.

Doch diese große Chance, den anderen in ihrem Kern allesamt völlig toten Religionen das Evangelium nahzubringen, steht mitnichten hinter den Absichten der Betreiber und Initiatoren. Stattdessen handelt es sich um die übliche Unterwürfigkeit und Anbiederung an Multikulti und den Ausverkauf all dessen, was unsere christliche Gesellschaft mühsam aufgebaut hat.

Ist es eine Art kindliche Naivität, bloße Unwissenheit oder gar vorsätzlicher Hochverrat an den Grundwerten des christlichen Abendlandes, welche sogenannte „Christen“ dazu bewegt, all das aufzugeben und hinzuschmeißen, was als Fundament unserer Kultur und unserer Werte diente? Klar ist nur eines: Wir müssen inzwischen sehr vorsichtig sein, was heute viele angebliche „Christen“ im Namen ihres Glaubens tun.

Der Geschäftsleiter des Vereins „Haus der Religionen“, Hartmus Haas, ist gleichzeitig Pfarrer der Herrnhuter Brüdergemeine und damit zunächst einmal eher unverdächtig, da diese Kirche hinter den bekannten und weit verbreiteten biblischen Losungstexten steht. Doch in einem Aufsatz bringt Haas sehr klar zum Ausdruck, wie er seinen eigenen „christlichen“ Glauben offensichtlich versteht:

Mit dieser Eingrenzung und Bestimmung auf eine christologisch definierte Theologie hin wird gleichzeitig auch unterstellt und ausgesagt, für den wirklich in Christus verliebten ist keine Brücke gegeben, im Nächsten einer anderen Religion auch einen Bruder oder eine Schwester zu sehen, ohne deren Integrität und Beheimatung in einem anderen Glauben in Frage zu stellen und anzugreifen.

Es wäre schliesslich auch ausgesagt, dass der, den wir für den Christus halten, unmöglich in Mose und Mohammed, Parvati oder Buddha auch nur im Ansatz verbündete und Weggefährten sehen könnte um gemeinsam das Reich der Zukunft, in dem Friede, Gerechtigkeit und die Vollendung der Schöpfung geschieht, jetzt zu gestalten.

Also lautet die Aufgabe in unserem christlichen Kontext, eine Christologie zu formulieren, die für den Dialog tauglich ist und möglich macht, dass wir das Beste, was wir haben, das Evangelium vom Reiche Gottes in der Botschaft des Jesus von Nazareth in den interreligiösen Dialog einbringen können – ohne jeden Dünkel von alleinigem Wahrheitsbesitz und frei von jedem Gedanken von Überlegenheit.

Falsch, lieber Herr Haas. Sofern Sie als „moderner“ Pfarrer noch eine Bibel besitzen, lesen Sie einmal nach:

Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater als nur durch mich! Wenn ihr mich erkannt hättet, so hättet ihr auch meinen Vater erkannt; und von nun an erkennt ihr ihn und habt ihn gesehen. Johannes 14,6-7

Auch wenn es nach dem heute weitverbreiteten Gutmenschenmaßstab nicht politisch korrekt sein mag: Diese Stelle sagt klipp und klar, dass es nur einen einzigen Weg zu Gott gibt. Es gibt keinen Umweg, keine Abkürzung und keine alternative Route über andere Religionen. Wer das behauptet ist kein Christ, sondern ein antichristlicher Lügner.

So scheinbar schön es für die Anhänger des interreligiösen Einheitsbreis sein mag, sie befinden sich auf einem gefährlichen Irrweg. Nicht allein deswegen, weil sie ihre eigene Erlösung dabei aufs Spiel setzen, sondern weil sie außerdem viele andere Menschen mit ihren falschen Lehren verführen.

Die Täuschungen sind heutzutage leider allgegenwärtig und die allermeisten „christlichen“ Kirchen sind längst von diesem gefährlichen Gedankengut unterwandert. Üblicherweise – und das durchaus zu Recht – wird der militante und zweifelsfrei extrem gewaltbereite Islam als Bedrohung des christlichen Abendlandes betrachtet. Doch hierbei wird übersehen, dass inzwischen die Führer unseres „Christentums“ selbst von innen heraus das biblische Fundament verraten haben und nun gänzlich abzureißen versuchen.

Der einzige Weg zu Gott führt über Jesus Christus. Früher waren tatsächlich etliche Kirchen auf diesem Pfad behilflich, heute allerdings blockieren sie ihn überwiegend nur noch mit ihren ökomenischen oder interreligiösen Lügen. Zum Glück braucht es diese wahrheitsverdrehenden Vereine aber gar nicht, da es seit Golgatha für jeden freien Eintritt gibt, der darum bittet.

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Ein Kommentar

  1. Ein weiterer Schritt auf dem Weg zur NWO (Neuen Welt Ordnung), mit:

    e i n e r Regierung,
    e i n e r Wirtschaft und
    e i n e r Religion!

    DAS ist das Tier aus der biblischen Offenbarung, dem alle Menschen Gehorsam leisten müssen, oder sterben.
    Die jenigen, die die Vereinigung aller Religionen betreiben (inklusive Papst Franziskus, den ich persönlich für den falschen Propheten halte), tun das Werk Satans.
    Es gab und gibt nur einen einzigen Weg zu Gott dem Vater und zur Erlösung: JESUS CHRISTUS!

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