Lügner und Verräter unter sich: Politik bedeutet Hass, Intrigen und Inkompetenz

Rainer Sturm / pixelio.de

Zitat von www.spiegel.de:

Kohl klagte nach Informationen des SPIEGEL in deutlichen Worten über CDU-Politiker wie Angela Merkel, Norbert Blüm oder Christian Wulff.

[…]

Nach Auffassung des Altkanzlers hat nicht in erster Linie die Bürgerrechtsbewegung zum Zusammenbruch des Regimes in Ost-Berlin beigetragen.

Kommentar von crash-news.com:

Der „ewige Bundeskanzler“ Helmut Kohl sprach bereits vor Jahren Tacheles, jetzt werden seine eindrücklichen Zitate publiziert. Für Kritiker sind wenig neue Erkenntnisse dabei, denn unter dem Strich zeigt sich wieder einmal deutlich, wie verlogen, korrupt und unfähig diese selbstherrliche, arrogante Kaste der Parteifunktionäre in Wahrheit ist. Sollte jemals ein Politiker zwischendurch die Wahrheit gesagt haben, kann es sich hierbei nur um ein großes Versehen oder puren Hass gehandelt haben.

In den hunderten Stunden Gesprächsprotokollen des Journalisten und Buchautor Heribert Schwan, der die mehrbändigen Kohl-Memoiren verfasste, finden sich viele sehr eindeutige Kommentare Kohls über seine eigenen Minister, Parteikollegen und andere Funktionäre der Politik. Nach seiner Abwahl und der kurz darauf folgenden CDU-Spendenaffäre haben sich in ihm offensichtlich großer Hass und zahlreiche Rachegedanken manifestiert.

Seine Aussagen über Merkel, Wulff, Blüm, Schäuble und etliche andere politische Mitspieler zeugen von dieser Missgunst gegenüber denjenigen, die zwar zur CDU gehören, ihn jedoch hintergangen oder im Stich gelassen haben, zumindest aus Kohls eigener Perspektive. Das Erstaunliche dabei: Entgegen den sonst zu 99% aus Lügen bestehenden Äußerungen dieser angeblichen Volksvertreter verkündet der Altkanzler nun fast durchgängig die Wahrheit.

In der Tat sind seine Herabwürdigungen drastisch, aber eben trotzdem wahr. Doch die von ihm verrissenen Kollegen stellen lediglich die Spitze einer bösartigen, korrupten und verlogenen Brut aus Schmarotzern und Dieben dar, welche ausnahmslos ihre eigene Karriere und das persönliche Machtstreben im Blick haben, während sie den deutschen Bürger seit Jahrzehnten systematisch verarmen und hintergehen sowie das Volksvermögen an Konzerne verhökern.

Was hierbei nicht übersehen werden darf, sind die „Verdienste“ des Einheitskanzlers. Nicht nur hat dieser Mann die tatsächliche Wiedervereinigung Deutschlands verhindert, indem er lediglich die DDR mit der BRD vereinte, sondern er verriet unser Land auch noch an die Franzosen, welche als Preis für die Einheit den Euro und damit die langfristige Totalenteignung der Bundesbürger forderten.

Heute wissen wir, warum dieser Preis gleichzusetzen ist mit Hochverrat, schließlich bürgen wir inzwischen für sämtliche Pleitestaaten in Europa und das ohne jede Möglichkeit zur Gegenwehr. Nicht etwa, weil wir es nicht könnten, sondern weil unsere politische „Elite“ beschlossen hat, diesen Verrat bis zum bitteren Ende durchzuziehen.

Wenn Kohl damals schon wusste, dass Merkel nicht einmal mit Messer und Gabel essen kann und Wulff ein Verräter und eine Null ist, warum hat er uns dann nicht vor den beiden verschont? Es soll niemand behaupten, dazu wäre er nach seine Abwahl nicht  mehr in der Lage gewesen, denn das war mit Sicherheit der Fall.

Außerdem gerät in Anbetracht der vermeintlichen Verdienste des Einheitskanzlers fast immer in Vergessenheit, dass dieser Mann selbst kriminell ist, jedoch vor jeglicher Strafverfolgung nach der Spendenaffäre verschont blieb. Wie war das wohl möglich, wenn nicht durch dunkle Machenschaften? Er hat sogar heute noch genügend Macht und Einfluss, um sich und seine Freunde vor der Justiz zu schützen.

Hat Kohl in Anbetracht dessen wirklich das Recht, über seine Mitstreiter derart bösartig zu sprechen? In einem Rechtsstaat hätte er es sicher, müsste dies jedoch aus einer Einzelzelle heraus tun. Seine angeblichen Verdienste um die Einheit relativiert er übrigens selbst, indem er – zu Recht – behauptet, der Fall des Ost-Regimes und die Öffnung der Grenzen wären keinesfalls das Ergebnis der Bürgerrechtsbewegung in Leipzig gewesen.

Vielleicht können Kohls drastische Abrechnungen mit seinen korrupten Parteifreunden dazu beitragen, einigen Menschen die verträumten Augen zu öffnen, denn wir werden wahrlich von einer echten Verbrecher-Mischpoke regiert. Der Altkanzler konnte diese Tatsache lange Jahre gut hinter einer professionellen Fassade verbergen, während seine Nachfolger diesbezüglich nur noch ein erbärmliches Abbild von ihm darstellen.

Kohls Auftritt offenbart auf vielfältige Weise, was Politik in Wahrheit ist: Es handelt sich um sprichwörtlich organisiertes Verbrechen gegen das eigene Volk. Im Gegensatz zu früher hantieren die heutigen Akteure allerdings wie tölpelhafte Bauern und machen aus ihren hinterhältigen Absichten keinen Hehl mehr. Kohl dagegen war eine Legende der Politik, nämlich professionell im Lügen und ein Experte der Korruption. Daher gilt ihm der Dank für das jetzige Herunterreißen der Täuschungsmasken.

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2 Kommentare

  1. Ich danke und bete jeden Tag unserem Herrgott, dass die Schweiz nicht und niemals diesem Gesindel beitreten wird. Dafür werde ich mich mit Händen und Füssen wehren.

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