„Tötet alle Ungläubigen weltweit!“ – Islamischer oder islamistischer Terror-Aufruf?

daniel stricker / pixelio.de

Zitat von www.stuttgarter-nachrichten.de:

Der Sprecher der Terrorgruppe Islamischer Staat (IS) hat die Muslime in der Welt dazu aufgerufen, „Ungläubige“ rund um den Erdball zu ermorden. „Tut alles, was euch möglich ist, um jene zu töten, die euren Glauben nicht teilen“, forderte der Sprecher des IS […].

[…]

Er führte verschiedene Möglichkeiten auf, „Ungläubige“ ohne großen logistischen Aufwand zu töten.

[…]

Bereits in einer früheren Schrift hatte IS-Sprecher al-Adnani gezielt zu Selbstmordanschlägen in Europa aufgerufen.

Kommentar von crash-news.com:

Ist das die „Religion des Friedens“, welche gerade dazu aufrief, weltweit Menschen zu töten, die sich nicht dieser „Friedensbotschaft“ unterwerfen wollen? Aber nicht doch, Islam ist etwas völlig anderes als Islamismus oder gar der Islamische Staat. Landauf landab bemühen sich inzwischen diverse Moslemvertreter und Sympathisanten, diese Unterscheidung zu betonen und sich ein bisschen von den blutrünstigen Machenschaften ihrer Glaubenskollegen zu distanzieren.

Für den unbedarften Normalbürger klingt das alles ziemlich undurchsichtig und so versucht sich mancher damit zu behelfen, Islam und Islamismus seien so in etwa wie evangelische und katholische Kirche. Schließlich hätten auch die Katholiken eine teilweise unschöne Vergangenheit, durchzogen mit Inquisition und Kriegszügen der Kreuzritter.

Na dann ist ja alles gut. So müssen wir nur noch darauf warten, bis auch die Islamisten endlich in der Moderne angekommen und friedlich geworden sind. Prima, jetzt kann das unbequeme Thema ganz schnell wieder beiseite gelegt werden.

Es gibt hierbei allerdings ein klitzekleines Problem, was im Fundament der islamischen Lehre begründet liegt. Wenn wir gerade schon beim Vergleich zwischen Protestantismus und Katholizismus sind, erkennen wir nämlich, dass die Katholiken sich ihr Glaubensfundament mehrheitlich selbst frei zusammengezimmert haben. Vor Martin Luther war es schließlich so gut wie unmöglich, die Bibel überhaupt selbst zu lesen, geschweige denn in unserer Sprache. Erst der Reformator brachte das Wort Gottes mit Hilfe seiner deutschen Übersetzung und des Buchdrucks in der Breite unter die Menschen.

Das vermeintliche und ältere „Original“, die katholische Kirche also, hat tatsächlich kaum einen engeren Bezug zur Bibel, der einzigen Glaubensgrundlage des Christentums. Vieles in diesem päpstlichen Religionsverein ist frei erfunden oder einfach passend zurechtgebogen worden. Allein die reformierte Kirche hat sich seiner Zeit die Botschaft der Bibel zu Eigen gemacht – früher zumindest einmal, denn davon ist inzwischen leider fast nichts mehr übrig geblieben.

Beim Islam verhält es sich jedoch genau andersherum. Der vermeintlich moderate, moderne Islam ist in Wahrheit gar keiner, da er sich die muslimische Glaubenslehre nach Beliebigen zusammenstückelt und wesentliche Teile aus dem Koran schlichtweg ignoriert, was jedoch gemäß ernsthafter Koranlehre niemals geschehen darf. Im Gegensatz dazu halten sich beispielsweise Salafisten, IS-Anhänger und die üblichen „radikalen Islamisten“ sehr streng an das ursprüngliche Fundament, den Koran.

Insofern sind allein diese üblicherweise als „die Bösen“ verschrienen Moslems die wahren islamischen Gläubigen. Beim Rest handelt es sich entweder in weniger zahlreichen Fällen um weichgespülte, westlich orientierte Muslime oder aber um Anwender der Taqiyya. Gemäß dieser Lehre ist es im Islam ausdrücklich erlaubt, vorsätzlich zu lügen oder seinen Glauben gegenüber „Ungläubigen“ zu verschleiern, um damit die Islamisierung weiter voranzutreiben.

„Radikaler Islam“ ist aus diesem Grunde ein Pleonasmus, nämlich ein rhetorisches Konstrukt, welches Redundanz beinhaltet. Wissen Sie, was weißer Schimmel, schwarzer Rappen, runde Kugel, weibliche Frau oder nasses Wasser mit dem „radikalen Islam“ gemeinsam haben? Richtig, es ist eine überflüssige Ergänzung der jeweiligen Beschreibung, denn wahrer Islam ist bereits „radikal“, zumindest wenn wir bei unserer westlichen Ausdrucksweise bleiben.

Die neuerlichen Aufrufe, „Ungläubige“ zu töten, sind daher nicht etwa ein Zeichen von antiislamischer Radikalität, sondern lediglich das Symptom wahrer Gläubiger im Islam. Der Koran beweist dies eindrücklich:

  • Sure 2,191:
    Und tötet sie, wo (immer) ihr sie (die Ungläubigen) zu fassen bekommt.
  • Sure 4, 104:
    Und erlahmet nicht in der Verfolgung des Volkes der Ungläubigen!
  • Sure 9,29:
    Und es sprechen die Nazarener: „Der Messias ist Allahs Sohn.“ Solches ist das Wort ihres Mundes. Sie führen ähnliche Reden wie die Ungläubigen von zuvor. Allah schlag sie tot! Wie sind sie verstandeslos!
  • Sure 9,123:
    Ihr Gläubigen! Kämpft gegen diejenigen von den Ungläubigen, die euch nahe sind!
  • Sure 47,4:
    Wenn ihr auf die stoßt, die ungläubig sind, dann herunter mit dem Haupt.

Sicher, politisch korrekt ist diese brutale Erkenntnis keinesfalls, dennoch ist es zweifellos die Wahrheit. Wann auch immer ein Moslem diese Aussagen leugnet, handelt er entweder im Sinne der Taqiyya oder aber er ist tatsächlich kein richtiger Anhänger der Glaubenslehre Mohammeds. Lassen Sie sich nicht täuschen, denn der Islam ist alles, bloß keine „Religion des Friedens“. Wer das heute nicht erkennen will, wird sich eines nahen Tages noch sehr wundern.

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2 Kommentare

  1. Jetzt werden die Moslems zum Todfeind der Ungläubigen und Christen erklärt. Man weiß ja noch nicht einmal, wer genau hinter der Is(is) steckt. Wahrscheinlich ist es der lachende Dritte. Denn damit haben wir wieder genau das Schema, von dem auch Walter Veith schon des öfteren gesprochen hat: These – Antithese – Synthese. Das Ergebnis des Konflikts kann nur für den lachenden Dritten gut sein, denn sonst würde er die Konfliktparteien sich nicht gegenseitig zerstören lassen wollen.

  2. „Jetzt werden Moslems zum Todfeind erklärt“ ??
    Wo bitte steht das denn?

    Der Autor des Textes wollte nur sagen, dass wir uns von den „moderaten“ Moslems nicht blenden lassen sollen, da sie ihren Koran nicht ganz kennen oder nur so tun als ob (Stichwort Taqiyya), sie leben einen scheinheiligen Islam. Die radikalen Moslems dagegen praktizieren den wirklichen Islam, ganz nach ihrem „heiligen“ Vorbild Muhammad. Lies doch bitte mal die Biografie von Muhammad, da tun sich nämlich Abgründe auf. Ich kenne keinen blutrünstigeren und radikaleren Religionsstifter.

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