Milliardenkampf um Geldwertstabilität: Draghi druckt um sein Leben

Dieter Schütz / pixelio.de

Zitat von www.krone.at:

Die Europäische Zentralbank lässt sich ihren Kampf gegen die niedrige Inflation in Europa einiges kosten: Bis zu 800 Milliarden Euro teuer könnten die diversen Hilfsprogramme werden […].

[…]

Durch den Aufkauf von strukturierten Wertpapieren sollen die Banken zudem dazu animiert werden, neue Kredite zu vergeben. Das Risiko für die aufgekauften Papiere sollen zu einem Teil die Staaten per Ausfallsgarantien tragen, so Draghi.

Kommentar von crash-news.com:

Die EZB will mit hunderten Milliarden frischen Geldes für die Garantie der Geldwertstabilität kämpfen. Klingt das nicht beeindruckend? Was würden Sie wohl von der Pressemeldung halten „Örtliche Berufsfeuerwehr kämpft mit Kauf von Flammenwerfern für mehr Brandschutz“? Lächerlich? Vorsätzlicher, gefährlicher Betrug? Kranke Idiotie? Alles richtig, doch was sich die Feuerwehr niemals erlauben könnte – die EZB macht genau das und rühmt sich noch dafür als „Retter“.

Was bedeutet eigentlich der Begriff Geldwertstabilität? Wer an die Beantwortung dieser Frage mit dem gesunden Menschenverstand herangeht, wird unweigerlich zu dem Schluss kommen, dass der damit gemeinte stabile Geldwert quasi den Ausschluss jeglicher Inflation beinhaltet. Inflation wiederum bedeutet nämlich soviel wie ein Aufschwellen oder eine Ausdehnung.

Üblicherweise wird jedoch alles, was sich ausdehnt, empfindlicher, bekommt dünnere Wände und wird am Ende gar vom Platzen bedroht. Mit gesundem Menschenverstand kommen wir hier also nicht weiter, denn jeder erkennt sofort: Bei den Aussagen der EZB geht es um das exakte Gegenteil des Behaupteten.

Der Begriff Geldwertstabilität beschreibt wörtlich einen stabilen Geldwert. Solange die Menge des gesamten in Umlauf befindlichen Geldes nicht wächst, bleibt die Kaufkraft bei in etwa konstanter Größe der Wirtschaft identisch. Genau dann erleben wir daher die von jedem normalen Menschen angestrebte Geldwertstabilität. Auch morgen und übermorgen kosten dieselben Produkte denselben Preis, eine Teuerung findet nicht statt, die Kaufkraft bleibt dauerhaft erhalten.

So weit, so gut. Wir haben es im konkreten Fall allerdings weder mit normalen Menschen noch mit Wesen zu tun, welche über den gesunden Menschenverstand verfügen. Bänker und Politiker sind im Grunde Außerirdische von einem fremde Planeten, auf welchem oben unten, links rechts und gut böse sind sowie umgekehrt. Geldwertstabilität besitzt in deren verdrehter Welt deswegen auch die absolut gegenteilige Bedeutung dessen, was vernunftbasierte Leute darunter verstehen.

Um den „Wert“ unseres Zahlungsmittels Euro stabil zu halten, wollen EZB-Chef Mario Draghi und seine Kollegen auf nationaler Ebene in der Eurozone nun aus diesem Grund ihre eigene pervertierte Sichtweise entgegen sämtlichen Interessen ehrlicher Bürger gewaltsam durchsetzen. 800 Milliarden frisch gedruckte Euros, getarnt als angebliche finanziellen „Hilfsprogramme“, sollen dazu verwendet werden, vollkommen wertlose sogenannte strukturierte Wertpapiere und Pfandbriefe aufzukaufen, um damit die unter ihnen schwer ächzenden maroden Banken vorübergehend zu entlasten.

Dass so ein Geschäft nicht tragfähig ist und enorme Risiken beinhaltet, ist Draghi selbstverständlich klar. Deshalb sollen für diesen neuen Irrsinn natürlich wie gehabt die Staaten in Haftung genommen werden, sprich, der Steuerzahler. Wirklich überraschend kommt dieser Vorschlag nicht, denn diesen verrückten Hampelmännern bleibt prinzipiell gar keine andere Wahl in dieser Art und Weise zu agieren, wenn sie ihr sterbendes Finanzsystem noch einige Zeit lang am Leben erhalten wollen.

Eines ist jedoch klar: Derartige Flammenwerfer sorgen nicht nur für eine vollständige Auslastung der Feuerwehren, sie richten auch enormen Schaden an und wenn diese Brandstifter nicht aufpassen, verlieren sie blitzschnell die Kontrolle, weil sich ein gigantischer Flächenbrand entwickelt. Spätestens dann wird die vorsätzlich getäuschte Masse den Betrug durchschauen, da sich ihr gesamtes Hab und Gut in Rauch aufgelöst hat.

Übrigens, Gold und Silber sind nicht brennbar. Da wir uns im Ernstfall nicht auf die Hilfe der Finanz-Feuerwehr verlassen können – diese ist zur Zeit zu sehr mit Brandstiftung beschäftigt -, weil diese vermeintlichen Helfer in Wahrheit die eigentlichen Verbrecher sind, liegt es an uns allein, sämtliche leicht entflammbaren Papier-„Werte“ in unbrennbares Material umzutauschen. Rufen Sie besser Ihren örtlichen Edelmetallhändler an, anstatt die 112 zu wählen.

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