Erstaunliche Entdeckung: Salomos Tempel stand nicht auf Jerusalemer Tempelberg

daniel stricker / pixelio.de
www.charismanews.com

Zitat von www.charismanews.com:

The Jewish Temple may not have been on the Temple Mount but just outside the current walls of the old city.

[…]

Near that water shaft, about 1,000 feet south of the Temple Mount, Shukron discovered the remains of an ancient temple just a few feet from the Gihon Spring.

[…]

If true, it would be the greatest archaeological discovery of all time.

Kommentar von crash-news.com:

Er ist der zentrale Streitpunkt aller Uneinigkeiten zwischen Israel und den sogenannten Palästinensern: Der Tempelberg in Jerusalem. Dort, wo heute der Felsendom mit seiner goldenen Kuppel die islamische Vorherrschaft symbolisiert, soll bis vor 1.944 Jahren der jüdische Tempel gestanden haben. Jeder weiß das. Doch bereits vor einigen Jahren kamen manche Zweifel auf, welche sich immer mehr verdichten: Salomos Tempel stand in Wirklichkeit niemals dort oben.

Für die Juden in Israel und auf der ganzen Welt besteht keinerlei Zweifel: Der heutige Tempelberg trägt seinen Namen zu Recht, denn von etwa 957 vor bis 70 nach Christus standen dort zunächst der erste Tempel, erbaut von König Salomo, und später der herodianische zweite Tempel. Daher beten die gläubigen Juden heute an der westlichen Mauer, der sogenannten Klagemauer, da ihnen von muslimischer Seite das Gebet auf dem Plateau streng verboten ist.

Es gibt allerdings seit wenigen Jahrzehnten immer deutlichere Hinweise darauf, dass es sich hierbei um einen jahrhundertealten Irrtum handeln könnte. Die archäologischen Ausgrabungen in der rund 300 Meter südlich vom Tempelberg befindlichen “Stadt Davids” deuten zweifellos auf einen ehemaligen Tempel hin. Doch um was für einen Tempel kann es sich dabei handeln?

Der zuständige Chef-Archäologe Eli Shukron gibt sich diesbezüglich bedeckt, denn er weiß wohl, was seine Arbeit und die daraus resultierenden Erkenntnisse für eine enorme Welle auslösen könnten, würde er sich der Annahme anschließen, hierbei handelt es sich um die Überreste des ersten und zweiten jüdischen Tempels.

In den vergangenen Jahrzehnten wurden in ganz Israel unzählige archäologische Beweise ausgegraben, welche zum einen die frühere Existenz des israelischen Volkes in der Region klar belegen und andererseits zeigen, dass die Bibel ebenfalls kein Märchenbuch ist, welches angeblich immer wieder “verfälscht” worden sein soll, sondern tatsächlich die Wahrheit beschreibt.

Diese Wahrheit ist für bibeltreue Christen Grundvoraussetzung für ihren Glauben – im Gegensatz zu den sogenannten “christlichen” Kirchen, welche sich vom Wort Gottes sukzessive befreit haben. Unter der Voraussetzung, dass die Bibel vollständig korrekt berichtet, wird folgende persönliche Aussage von Jesus interessant:

Und Jesus trat hinaus und ging vom Tempel hinweg. Und seine Jünger kamen herzu, um ihm die Gebäude des Tempels zu zeigen. Jesus aber sprach zu ihnen: Seht ihr nicht dies alles? Wahrlich, ich sage euch: Hier wird kein Stein auf dem anderen bleiben, der nicht abgebrochen wird! Matthäus 24,1-2

Ein Blick auf den Tempelberg beweist jedoch: Es wurden zwar viele Teile davon wieder aufgebaut seit der Zerstörung im Jahre 70, aber es sind auch heute noch etliche Reste vom Original unzerstört erhalten geblieben. Hat sich Jesus also geirrt, als er den totalen Abriss des zweiten Tempels ankündigte? Oder beweist nicht eben die erst neuerliche Entdeckung der in Fels gehauenen Überreste eines unbekannten Tempels in der Stadt Davids genau die exakte Wahrheit seiner Ankündigung?

Wenn das der Fall ist, und es sprechen zahlreiche weitere Bibelstellen für die Platzierung genau an diesem Ort, was war dann einst auf dem Tempelberg? Die naheliegendste Vermutung deutet auf die römische Festung Antonia hin, denn von dort kamen zur Zeit des Apostels Paulus die Römer “herunter” zum Tempel, um ihn zu verhaften:

Da kam die ganze Stadt in Bewegung, und es entstand ein Volksauflauf; und sie ergriffen den Paulus und schleppten ihn zum Tempel hinaus, und sogleich wurden die Türen verschlossen. Als sie ihn aber zu töten suchten, kam die Meldung hinauf zu dem Befehlshaber der Schar, daß ganz Jerusalem in Aufruhr sei. Der nahm sogleich Soldaten und Hauptleute mit sich und eilte zu ihnen hinab. Als sie aber den Befehlshaber und die Soldaten sahen, hörten sie auf, den Paulus zu schlagen. Apostelgeschichte 21,30-32

Die Nachricht an den Befehlshaber in der Festung Antonia in Jerusalem ging also zunächst “hinauf”, woraufhin dann Soldaten “hinab”eilten zum Tempel. Gemäß herkömmlicher Sichtweise lagen Tempel und Festung jedoch zu damaliger Zeit auf selber Höhe, womit diese biblische Beschreibung dann keinen Sinn ergibt.

Es existieren noch weitere biblische Beweise, welche die tiefere Lokalisierung des Tempels untermauern. Filmemacher Ken Klein hat sich der Thematik angenommen und dazu eine interessante Dokumentation mit dem Titel “Jerusalem and the Lost Temple of Jews” produziert.

Autor Bob Cornuke veröffentlichte ein hervorragendes Buch mit dem Titel “Temple“, welches sowohl die archäologischen als auch die biblischen Fakten zusammenstellt. Leider ist es bisher nur in Englisch erschienen. Cornuke wurde erst kürzlich über sein Buch und seine Erkenntnisse von Chuck Missler interviewt.

Sollte sich diese veränderte Sichtweise auch in der jüdischen Bevölkerung Israels und insbesondere in der Politik durchsetzen, wären mit einem Schlag sämtliche Streitigkeiten bezüglich des Tempelbergs in Jerusalem vom Tisch, da die Stadt Davids vollständig in jüdischer Hand liegt. Im Prinzip könnte bereits morgen mit dem Bau des dritten Tempels begonnen werden. Kein Palästinenser könnte das verhindern, was eine sehr interessante Option für den Frieden in Nahost darstellen würde.

Selbst wenn es sich beim Thema dritter Tempel zunächst nur um eine theoretische Möglichkeit handelt, so beschreibt sie dennoch eine Realität, denn schließlich berichtet die Bibel über die Existenz eines wieder aufgebauten Tempels während der kommenden “Drangsal Jakobs” – dort allerdings im Zusammenhang mit dem Antichristen, welcher den erneut eingeführten Opferdienst beenden und sich selbst als “Gott” in diesen Tempel setzen wird:

Laßt euch von niemand in irgendeiner Weise verführen! Denn es muß unbedingt zuerst der Abfall kommen und der Mensch der Sünde geoffenbart werden, der Sohn des Verderbens, der sich widersetzt und sich über alles erhebt, was Gott oder Gegenstand der Verehrung heißt, so daß er sich in den Tempel Gottes setzt als ein Gott und sich selbst für Gott ausgibt.2. Thessalonicher 2,3-4

Sollte sich daher in näherer Zukunft sowohl diese neue Sichtweise zum ehemaligen Sitz des Tempels durchsetzen als auch dessen Wiederaufbau geplant und begonnen werden, wissen wir, welche Stunde geschlagen hat. Viele werden jetzt sagen, das betrifft mich doch alles nicht, und dabei verkennen, worin der eigentliche Sinn des Lebens besteht: Die Entscheidung zwischen den zwei möglichen Wegen.

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