Politikwissenschaftler warnt: Krieg zwischen Ost und West real möglich

Gabi Eder / pixelio.de

Zitat von www.handelsblatt.com:

Der Direktor des Instituts für Sicherheitspolitik an der Universität Kiel, Joachim Krause, hält einen Krieg zwischen Russland und dem Westen für möglich, sollte der Westen jetzt angesichts der eskalierenden Lage in der Ukraine nicht deutlich Flagge zeigen.

[…]

„Die Bundesregierung wird sich jetzt eine Eskalationsstrategie einfallen lassen müssen“ […]. Das bedeute „verschärfte, effektive Wirtschaftssanktionen“ wie der Boykott von Gaslieferungen und Ölimporten sowie auch die Entsendung „signifikanter westlicher Truppen“ ins Baltikum, nach Polen und nach Rumänien.

Kommentar von crash-news.com:

Die Lage in der Ost-Ukraine spitzt sich derzeit zu. Kiew behauptet, russische Truppen seien ins Land eingedrungen, woraufhin der Westen diesen Vorfall unmittelbar verurteilt, während Moskau dementiert. Kurz darauf verweigert Polen dem russischen Verteidigungsminister den Überflug und provoziert damit bewusst Präsident Putin. Eine kurzfristige Eskalation des Konflikts scheint greifbar nahe. Wird demnächst die offizielle Kriegserklärung folgen?

Bei allen militärischen Konflikten sind sämtliche Pressemeldungen und Verlautbarungen der Beteiligten stets mit Vorsicht zu genießen, denn es muss grundsätzlich mit Propaganda und bewussten Lügen gerechnet werden. So entpuppte sich die kürzliche Behauptung seitens der Ukraine, die eigene Armee hätte einen russischen Konvoi beschossen, welcher unerlaubt ins Land eingedrungen sei, als pures Täuschungsmanöver.

Auch der angeblich gerade laufende Einmarsch russischer Truppen dürfte zu dieser Art von bewusster Agitation gehören, denn selbst die OSZE gab zu, es gäbe ihrerseits keine Beweise für diese Behauptungen.

Es stellt sich daher die Frage, wem diese neuen Unterstellungen nützen? Rein zufällig findet am 30.08.2014 ein EU-Gipfeltreffen statt, bei welchen nun wieder weitere Sanktionen gegen Russland ausbaldowert werden. Ohne diese vermeintliche Eskalation könnten die EU-Fürsten jedoch schwerlich die Schlinge um Russland enger ziehen.

Das größte Interesse an weiterem Druck gegenüber Moskau hat natürlich die Ukraine. Die dortige faschistische Regierung steht vor dem Bankrott und befürchtet zudem, den Osten des Landes zu verlieren und damit persönliche Macht. Deswegen müssen schnellstmöglich entsprechende Mittel und Wege gefunden werden, dieser Entwicklung entgegenzuwirken, um das eigene politische Überleben zu sichern.

Hiermit kommt die ukrainische Führung insbesondere den Wünschen und Zielen der Nato entgegen. Dort sehen sich die Drahtzieher ihrem heimtückischen Plan, Russland endgültig einzukesseln, einen entscheidenden Schritt näher kommen, sobald die Ukraine der Nato beitritt. Präsident Putin wird das nicht nur wenig gefallen, sondern er wird seinerseits auch wissen, wie dieser fatale Schritt noch zu verhindern ist – und zwar nicht unbedingt mit friedlichen Mitteln.

Apropos engere Schlinge: Der Kieler Politikwissenschaftler empfiehlt der EU “verschärfte, effektive Wirtschaftssanktionen”. Er versteht darunter insbesondere den Stopp von Öl- und Gaslieferungen aus Russland.

Eine wirklich hervorragende Idee, wie sie nur von einem realitätsfernen Uni-Professor kommen kann, der noch nie etwas Richtiges in seinem Leben gearbeitet hat. Die von ihm empfohlenen Sanktionen sind nämlich etwa so vielversprechend wie ein Hungerstreik, mit dem kleinen Unterschied, dass Russland am Ende ganz sicher nicht dafür sorgen wird, den verhungernden Demonstranten künstlich ernähren zu lassen.

Nicht weniger realitätsfremd sind seine Äußerungen bezüglich eines möglichen Krieges zwischen Russland und dem Westen. Er hält diesen sogar in wenigen Jahren für denkbar, sollten wir nicht “mit der notwendigen Entschlossenheit und Effektivität” auf die russischen Provokationen reagieren.

Ihm entgeht offensichtlich, wie nahe dieser Krieg bereits ist. Der Versuch seitens der USA, mittels eines vorsätzlich abgeschossenen Zivilflugzeugs den Dritten Weltkrieg zu entzünden, ist ihm wohl definitiv entgangen. Kein Mensch weiß, was Kiew, Brüssel und Washington hinter verschlossenen Türen alles geplant haben, um endlich zu ihrem Ziel zu gelangen. Menschenleben spielen dabei ganz sicher keine Rolle.

In Anbetracht der unglaublichen Lügerei der politischen Klasse sollten wir uns keinen Illusionen hingeben: Die Lage dieser korrupten Akteure dort oben kann nur als völlig desperat bezeichnet werden. Ihnen bleibt gar keine andere Wahl, als endlich diesen neuen, großen Krieg vom Zaun zu brechen. Wir können wirklich froh sein, dass die Bemühungen dieser widerwärtigen Brut zur Eskalation bislang allesamt scheiterten. Allerdings müssen wir trotzdem jederzeit mit einer gelingenden weiteren Zuspitzung der Situation rechnen.

Putin hat in der Vergangenheit stets große Geduld und Schlauheit bewiesen. Jedoch hat alles einmal ein Ende und die russische Bevölkerung wird keinen Präsidenten dulden, der sich ständig vom Westen vorführen lässt. Der Moment kommt bestimmt, durch welchen Putin in unausweichlichen Zugzwang gerät und auf diesen braucht sich wahrlich niemand zu freuen.

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