Energiewende in der Sackgasse – Planwirtschaft scheitert endgültig

Erich Westendarp / pixelio.de

Zitat von www.tagesspiegel.de:

Alle Eigenversorger sollten nach einem Vorschlag der Fraktionen künftig 40 Prozent der Ökostromumlage je Kilowattstunde entrichten. Das wären derzeit rund 2,5 Cent.

[…]

Wegen des Widerstands gegen die 40 Prozent EEG-Umlage für alle Eigenstromversorger war man zuletzt wieder auf den Entwurf der Regierung zurückgegangen. […] Doch diese Spreizung ist in Augen der EU-Kommission ein Problem, ebenso die Nicht-Belastung von bestehenden Anlagen zur Eigenstrom-Versorgung.

Kommentar von crash-news.com:

Die Politik fährt unsere Energieversorgung mit Vollgas gegen die Wand. Nicht nur ist das Stromnetz auf dem besten Weg, ein unberechenbares und extrem störanfälliges System zu werden, auch der Preis für die elektrische Energie hat sich längst verselbstständigt und schnürt Industrie sowie Bürgern die Luft zum Atmen ab. Ein weiterer Flickenteppich soll Abhilfe schaffen, doch er hat schon vor dem Auslegen tiefe Risse.

Grün, ökologisch und nachhaltig soll sie sein, die sogenannte „Energiewende“. Real ist sie dagegen ein sozialistischer und planwirtschaftlicher Dolchstoß für ein einst äußerst zuverlässiges, stabiles Stromnetz und einen noch vor wenigen Jahren bezahlbaren Strompreis.

Unsere „Volksvertreter“ haben das Land in Sachen Energieversorgung in eine enge Sackgasse manövriert. Anstatt das nun offen einzugestehen, den Rückwärtsgang einzulegen und möglichst ohne weitere Schrammen wieder aus dem Dilemma herauszukommen, um dann einen ganz anderen Weg einzuschlagen, beharren sie mit aller Gewalt auf ihrem bisherigen Vorhaben, denn der drohende Gesichtsverlust wäre ja ihr offenes Eingeständnis, versagt zu haben. Notfalls werden eben Sackgassen per Gesetz verboten.

In ihrer politischen Scheinwelt aus Lügen und Korruption mag sich zwar eine solche Stichstraße plötzlich in Luft auflösen lassen, in der Realität dagegen funktioniert das nicht. Mangels Fach- und Sachkenntnis und aufgrund ihrer ständigen Realitätsverweigerung, sind die linksgrünen Berufslügner jedoch nicht in der Lage, die eigene Ausweglosigkeit zu erkennen. Sie glauben ernsthaft, den von ihnen angerichteten Schaden auf demselben Wege wieder beseitigen zu können, wie sie ihn zuvor verursacht haben.

Für den Bürger sieht das dann folgendermaßen aus: Zunächst wird die Stromerzeugung auf eine völlig unbrauchbare und überteuerte Produktion durch Sonne und Wind umgestellt. Weil das weder technologisch sinnvoll noch wettbewerbsfähig ist, zwingt die Politik die Menschen zur Zahlung von gigantischen Milliardensubventionen und das als Zahlungsversprechen für weitere Jahrzehnte.

Überraschenderweise stellt sich bereits nach wenigen Jahren heraus, dass der Strompreis bei Beibehaltung dieser Richtung schon in naher Zukunft weder von der Industrie noch von der Bevölkerung bezahlt werden kann, falls die Stromversorgung nicht zwischenzeitlich sogar ganz zusammenbricht.

Also wurde umgehend auf planwirtschaftliche Notmaßnahmen gesetzt. Wer seinen selbstproduzierten Zappelstrom nicht mehr für teures Geld ins Stromnetz einspeist, sondern wegen drohender Unrentabilität einfach selbst verbraucht, soll nun ebenfalls den finanziellen Schaden mitbezahlen. Immerhin, dieser Entschluss war fast schon konsequent und richtig. Doch grüne Sozialisten zeichnen sich eben dadurch aus, dass immer nur die anderen ihren kranken Ökowahn finanzieren sollen und nicht sie selbst.

Aus den geplanten 40% EEG-Umlageanteil für alle Eigenstromversorger wurde daher nichts, die Politik ruderte wegen Widerstands ein bisschen zurück. Stattdessen kam ein anderes sozialistisches Werkzeug zum Einsatz: Die Großen sollten viel, die kleinen dafür gar nichts bezahlen. In Zeiten von medial geschürtem Hass auf alles, was angeblich „reich“ sein soll und seinen selbst erarbeiteten Wohlstand nicht freiwillig mit der faulen Masse teilen will, ein strategisch und natürlich politisch erst recht sehr kluger und populistischer Beschluss.

Doch die Herrschaften in linksgrün haben diese Rechnung leider ohne die EU-Diktatur gemacht. Dort gilt nämlich: Alle sind gleich. Es könne nicht sein, dass die privaten Solar-EEG-Schmarotzer von der Eigenstrom-Umlage befreit würden und nur die Unternehmen den „grünen“ Spaß bezahlen sollen. In Brüssel haben schließlich tausende von Konzern-Lobbyisten das Sagen und daher wird selbstverständlich alles unternommen, ihren Brötchengebern diesen zusätzliche Kosten zu ersparen.

Allmählich dämmert vielleicht dem einen oder anderen, möglicherweise sogar dort oben in den politischen Sphären, dass die „Energiewende“ nicht etwa eine Wende in der Art und Weise der Stromproduktion bedeutet, sondern eine echte Wende zurück in Richtung Mittelalter. Damals ging es nämlich auch ohne Strom. Zwar nicht besonders gut, aber einige Menschen haben diese Zeit durchaus überlebt.

Die Sackgasse, in welche diese verlogene Politkaste unsere Energieversorgung inzwischen gefahren hat, erweist sich immer mehr als unüberwindbares Hindernis. Unzählige Leute vom Fach und solche im Besitz des gesunden Menschenverstandes haben bereits vor Jahren vor dieser fatalen Entwicklung gewarnt. Egal, welche Flickschusterei die Berliner Inkompetenz noch betreiben wird, die „Energiewende“ ist gescheitert und jede weitere „Rettungsmaßnahme“ macht alles nur noch schlimmer und noch viel teurer.

Mit ein wenig Pech scheitert demnächst auch noch die reale Stromversorgung. Aber vielleicht hilft es ja, wenn die Masse der pseudo-grünen Öko-Fantasten mal einige Zeit im Dunkeln sitzen muss, denn dann werden diese Leute viel Zeit haben, um über ihre Verfehlungen, ihre Lügen und ihre persönliche Gier nachzudenken.

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Ein Kommentar

  1. Die Mehrheit der Deutschen Dummschafe zittert immer noch vor der verordneten Atomangst und glaubt immer noch den Schwindel mit der Energiewende!
    Das Hauptklientel dieser Dummschafe besteht aus den Leithammeln, besonders den noch dümmeren grünen Milchziegen aus der Disziplin der akademischen Dummschwätz-Sparte: Sozialwissenschaft, Jura, Politikwissenschaft, Volkswirten, Medien-, Werbefuzzies und dergleichen.
    Denen laufen die ganz doofen Schafe aus der Volksherde blindlings hinterher,-in ihr eigenes Schlachthaus hinein!
    Fatalerweise sind die Leithammel und -Ziegen nichts weiteres als die Werbung der Herta-Schweinchen für die Wurstwaren, richtig krass ist das!
    Wem es immer noch nicht dämmert, was mit der massiv, gegen jeden Widerstand, Vernunft und technischen Sachverstand durchgepeitschten Energiewende beabsichtigt ist, dem sei gesagt, es ist einer von vielen Schritten der Deindustrialisierung, Enttechnisierung, Entrechtung der Gesellschaft und der gezielten Verarmung!
    Natürlich glaubt die gezielt verdummte Masse der Dummschafe, die an den Götzen Klimawandel und Teufel Atomkraft glauben und tobt blindlings-fanatisch den Leithammeln und Ziegen hinterher, in ihr eigenes Verderben laufend und glaubt die Warnungen von uns, „den ewig Gestrigen“ nicht!
    Schon seit über 40 Jahren weiß ich von diesen damals schon lange geplanten Vorhaben dieser selbsternannten Elite im Hintergrund. Der Club of Rome mit seinen zahlreichen Meinungsschmieden, Zb das Tavistock Institut ist dafür verantwortlich…
    MFG:

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