Bundesverwaltungsgericht: Kein Recht auf Ethik-Unterricht an Grundschulen

daniel stricker / pixelio.de

Zitat von www.stuttgarter-zeitung.de:

Eltern haben keinen grundgesetzlichen Anspruch auf die Einführung eines Ethikunterrichts für ihre konfessionslosen Kinder. Das hat das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig auf die Klage einer dreifachen Mutter hin entschieden.

[…]

Das sahen die Bundesverwaltungsrichter anders. […] Das Grundgesetz garantiere und schütze den Religionsunterricht in besonderem Maße, schreibe aber das Fach Ethik nicht vor.

Kommentar von crash-news.com:

Der Fall hat ein bisschen was von verkehrter Welt, was aber unter der Herrschaft linksgrüner Länderregierungen nicht wirklich verwunderlich ist. Während die Ökofaschisten in Baden-Württemberg nämlich ab 2015 bereits Grundschüler mit sämtlichen Sexualrichtungen und -praktiken malträtieren wollen, halten sie am Religionsunterricht fest und wollen konfessionslosen Schülern weiterhin erst später das Fach Ethik anbieten.

Gäbe es derzeit nicht die laufende Debatte wegen der Frühsexualisierung und zielgerichteten, völligen Pervertierung unserer Kinder an den Schulen im “Ländle”, könnte sich dem kritischen Beobachter glatt der Eindruck aufdrängen, unter der schwäbischen Schulhoheit wäre die Welt noch in Ordnung. Doch der Schein trügt, denn mitnichten wird hier an christlichen Werten festgehalten, auch nicht versehentlich.

Zum einen beinhaltet der umstrittene Bildungsplan 2015 der grün-roten Landesregierung nämlich auch im Fach Religion den kranken Irrsinn, unsere Kinder von kleinauf mit allen nur denkbaren schwul-lesbischen und sonstigen sexuellen Konstellationen der Gesellschaft zu konfrontieren. Zum anderen beweist insbesondere die evangelische Kirche mit ihrer beispiellos abartigen Kampagne “Eine Tür ist genug“, wessen Geistes Kind sie sind. Mit dem Christentum jedenfalls hat das nichts mehr zu tun.

Die Klägerin fühlt sich jedoch trotz des für sie negativen Urteils im Recht und sieht den Staat in der Pflicht, seiner Aufgabe einer “neutralen Wertevermittlung” nachkommen zu müssen. Nun, das ist durchaus richtig, das “wäre” seine Aufgabe. Aber wie wir eben am Bildungsplan erkennen können, ist das den heute verantwortlichen Machthabern inzwischen leidlich egal. Ob das Leipziger Bundesverwaltungsgericht die linksgrüne Realität in Baden-Württemberg mit in sein Urteil einbezogen hat, wissen wir freilich nicht.

Jedenfalls sieht die Stuttgarter Landesregierung offenbar keinerlei Notwendigkeit, die Vermittlung christlicher Grundwerte durch den Religionsunterricht an baden-württembergischen Grundschulen zu unterbinden, denn sonst hätte sie dies mit Sicherheit ebenfalls in ihren Bildungsplan mit eingebaut und das Fach Ethik von der ersten Klasse an angeboten.

Weil jedoch zumindest die evangelische Kirche in vorauseilendem Gehorsam genau ins selbe sexuell-perverse Horn bläst, besteht hierzu offenbar keinerlei Notwendigkeit. Im Religionsunterricht wird heute sowieso nur noch äußerst rudimentär auf das Kernelement des Christentums, die Bibel eingegangen. In Wahrheit ist das Fach Ethik – ohne einen moralischen Bestandteil natürlich – doch längst inoffiziell eingeführt, es heißt lediglich anders, nämlich evangelischer oder katholischer Religionsunterricht.

Was am Ende aus einer Gesellschaft wird, welche ihres einstigen Fundaments systematisch beraubt wurde, können wir heute bereits überall in unserem Land in beklemmender Form erleben. Die Zahl von über 100.000 Abtreibungen pro Jahr spricht bereits für sich, doch auch die zunehmende Gewalt, die massenhafte Verrohung von Kindern und Jugendlichen und die völlig moralfreien Medien, zeichnen allesamt ein äußerst eindrückliches Bild.

Üblicherweise fängt der Fisch am Kopf an zu stinken. Ein Blick in unsere Parlamente, in welchen unsere sogenannten Volksvertreter ihre teuer bezahlte Anwesenheit absitzen und brav jeden Ausverkauf und Hochverrat am eigenen Volk abnicken, zeugt ebenfalls von der fast gänzlich verschwundenen Moral. Und da kommt diese Klägerin an und fordert von diesem Staat eine neutrale Wertevermittlung? Wie soll denn bitte ein Blinder einen Blinden führen können?

Wem Moral angeblich so wichtig ist, der möge einfach einmal das verstaubte Buch im Regal aufschlagen, was selbst heute noch in nahezu jedem Haushalt mindestens einmal vorhanden ist und nachlesen, was dort unter 2. Mose 20 steht. Es sind gerade einmal zehn simple Gebote, die uns hier auferlegt werden, doch nicht einmal diese zu halten sind wir imstande.

Genau aus diesem Grund geschah vor knapp 2.000 Jahres etwas vollkommen Einzigartiges: Der eigene Sohn unseres Gottes, Jesus Christus, ging völlig unschuldig – er hielt nämlich alle Gebote – in den Tod. Er wurde ans Kreuz geschlagen und starb für die Schuld jedes einzelnen von uns. Wer dieses großartige Opfer für sich annimmt, seine Verfehlungen bekennt, sein Leben ändert und umkehrt und an den drei Tage später Auferstandenen Jesus glaubt, für den gilt: Er ist erlöst und frei von aller Schuld.

Nur so funktionieren Moral und Werte. Würde die Menschheit sich dessen bewusst sein, wäre die Welt sprichwörtlich gut. Doch leider lehnt die Mehrheit dieses Opfer für sich ab und bleibt auf dem eigenen, falschen Weg, der unweigerlich ins Verderben führt. Selbst viele sogenannte “Christen” landen dort, denn sie haben sich nicht geändert, obwohl sie an Jesus “glauben”. Nun, selbst der Teufel glaubt an Jesus, kommt dieser jetzt etwa in den Himmel?

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