Planwirtschaft und Regulierung: Die EU in ihrem sozialistischen Element

Rainer Sturm / pixelio.de

Zitat von www.rp-online.de:

Künftig bekommen Verbraucher mit Wohnsitz in der EU – unabhängig von ihrer finanziellen Situation – das Recht auf ein Basiskonto.

[…]

Mit dem Basiskonto kann ein Kunde Geld überweisen und Strom- oder Telefonrechnungen bezahlen. Er kann Zahlungen erhalten – wie Rente oder Gehalt.

Kommentar von crash-news.com:

In der BRD leben laut Schätzungen der Eurokraten etwa 670.000 Menschen ohne Bankkonto, in der gesamten EU sogar fast 60 Millionen. Ganz offensichtlich ist ein Leben ohne die Abhängigkeit von Banken also tatsächlich möglich, denn von einer höheren Sterblichkeit dieser Klientel wird nichts berichtet. Jetzt sollen diese Kontolosen ein gesetzliches Anrecht auf elektronisches Geld bekommen – und vermutlich folgt die Pflicht auf selbiges kurz darauf.

Kurz vor der Wahl des EU-Parlaments wollen sich die Politiker nochmal von ihrer besten Seite zeigen und beschließen vermeintlich Positives für den ansonsten systematisch betrogenen Europäer. Zwar gibt es das Basiskonto nicht umsonst, natürlich nicht, aber das Recht darauf ist jetzt beschlossene Sache. Auch wer von einer Bank zur anderen wechselt soll es künftig einfacher haben, denn die Banken werden verpflichtet, sich um die Formalitäten und notwendigen Transfers zu kümmern.

Auch das geschieht natürlich nicht umsonst, soll aber “kostengünstig” erfolgen. Worin hier der Mehrwert für den Bürger besteht, ist fraglich, denn viele Banken bieten solches schon lange an. Die Antwort auf diese Frage ist einfach: Es geht überhaupt nicht um den Bürger, sondern zum einen nur um den Wähler, dem etwas Honig ums Maul geschmiert werden soll, und zum anderen wird die sozialistische Planwirtschaft dadurch weiter ausgebaut.

Dazu gehört auch die neue Pflicht, dass in jedem EU-Staat eine unabhängige Webseite einen Kostenvergleich zwischen sämtlichen Anbietern von Girokonten ermöglichen soll. Wer diese “unabhängige” Seite betreiben wird, dürfte klar sein. Es wird die “unabhängige” Regierung sein, denn es handelt sich ja schließlich um eine gesetzliche Verpflichtung. Die Eurokraten erhoffen sich auf diese Weise sinkende Preise.

Echter Wettbewerb sorgt üblicherweise tatsächlich für sinkende Preise sowie für bessere Leistungen. Doch ein künstlich erzwungener Wettbewerb ist in Wahrheit keiner, denn die vermeintliche Transparenz schafft nur eines: Vollständige Gleichschaltung des Angebots ohne jegliche Unterscheidungsmerkmale und ein identischer Preis auf dem höchstmöglichen Niveau – willkommen im perfekten Sozialismus mit einheitlichem Verkaufspreis.

In keinem einzigen Bereich hat es die EU bislang geschafft, den Bürgern einen wirklich positiven Nutzen zu schaffen. Das kann sie auch gar nicht, da Bürokratie und Planwirtschaft der natürliche Feind jeglicher Freiheit, Selbstbestimmung und Motivation sind. Doch davon wollen die Diktatoren und ihre hoch bezahlten zehntausenden von Helfershelfern plus ebensoviele Lobbyisten freilich nichts wissen.

Die EU ist nichts anderes als ein gigantischer Apparat von Interessenvertretern der Wirtschaft, insbesondere der Großkonzerne und Banken. Sie tarnt sich als “demokratische” Institution, doch selbst der dümmste Bürger erkennt auf den ersten Blick, dass er keinerlei Einfluss auf das Geschehen in Brüssel hat. Sein einziges Mitwirken besteht in der Pflicht, den Anweisungen dieser Diktatur brav Folge zu leisten und seine Runden im Hamsterrad zu drehen.

Obwohl dieser satanische Moloch, das bürokratische Monster von Europa, von Tag zu Tag unerträglicher wird und seine zu tiefst kommunistischen Züge eigentlich selbst für Blinde offenkundig sind, scheint die breite Masse immer noch kaum Notiz davon zu nehmen. Sie freut sich stattdessen an den ihnen zugeworfenen Brosamen wie dem “Konto für Jeden” und nimmt allerhöchstens schulterzuckend zur Kenntnis, welche neuerlichen Einschränkungen die EU ihnen gleichzeitig zur “Klimarettung” auferlegt.

Was muss denn noch geschehen, damit diese unfähige und gleichzeitig hochkriminelle Verbrecher- und Diebesbande endlich davon gejagt wird? Werden die Menschen wohl dann aufwachen, wenn sie ihren kalten Kaffee im unbeheizten Wohnzimmer bei Quecksilberfunzelbeleuchtung genießen dürfen und sechs Tage die Woche ohne Auto zum Ein-Euro-Job laufen müssen? Nein, auch dann werden sie noch sagen: “Was kann ich denn schon dagegen machen?”

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