Schweizer Mitsprachemodell in der BRD? CDU wünscht keine Volksentscheide

Rainer Sturm / pixelio.de

Zitat von www.blick.ch:

72 Prozent der Deutschen wünschen sich die Einführung bundesweiter Volksentscheide, wie eine repräsentative Umfrage der «Bild am Sonntag» zeigt.

[…]

Die CDU von Kanzlerin Angela Merkel will das Volk in auch Zukunft nicht mitreden lassen. […] Auf Bundesebene sei die CDU dagegen, «da es dort um sehr schwierige Fragen geht, die nicht einfach auf ein Ja oder Nein reduziert werden können.»

Kommentar von crash-news.com:

Volksentscheide sind das Kernelement einer jeden echten Demokratie. Wenn der Deutsche jedoch in grundsätzlich allen Belangen nicht mitbestimmen, sondern allerhöchstens noch unter Duldung seine politisch korrekte Meinung kundtun darf, dann sollte ihm allmählich klar werden, dass er gar nicht unter einer Herrschaft des Volkes lebt, sondern lediglich einer einer reinen Demokratie-Simulation.

Europa erbebte gerade erst unter dem Paukenschlag der Schweizer Abstimmung zugunsten einer künftigen Einschränkung der Massenzuwanderung und schon werden immer mehr Stimmen laut, welche dieselbe Art von bürgerlicher Mitsprache auch in anderen Ländern des Kontinents fordern. Sogar einige Farbschläge der Einheitspartei Deutschlands können sich angeblich mit einem stärkeren Modell direkter Demokratie anfreunden.

Immerhin behaupten das die SPD sowie die Linken und Grünen. CSU-Chef Seehofer kann sich ebenfalls „ein bisschen mehr Schweiz“ in der BRD vorstellen, zumindest „würde es nicht schaden“. Ganz anders sieht das freilich die alternativlose Kanzlerin und ihre Partei, doch das verwundert wenig, denn gäbe es tatsächlich zu allen relevanten Fragen Volksentscheide, würde in unserem Land exakt das Gegenteil dessen geschehen, was die Verräterbande in Berlin seit Jahren abzieht.

Zur Begründung nennt CDU-Generalsekretär Tauber die „schwierigen Fragen“ auf Bundesebene, diese könnten nämlich nicht einfach mit Ja oder Nein beantwortet werden. Nicht einfach mit Ja oder Nein? Wie bitte? Nun, im Grunde hat er Recht. Die wirklich machtrelevanten Fragen im Bundestag werden schließlich nie dem Zufall oder gar der freiwilligen Entscheidungsfindung der sogenannten Volksvertreter überlassen. Dort gibt es daher in der Tat nicht einfach nur ein Ja oder Nein, sondern immer nur eine verbindliche, vordefinierte Abstimmungsvorgabe.

Bei sämtlichen wichtigen Beschlüssen haben die Abgeordneten also gar keine wirkliche Wahl bzw. echte Entscheidungsvollmacht. In solchen Fällen entfällt schlicht die Nein-Option und den Mitläufern der Partei wird dabei lediglich noch das Recht eingeräumt, mit Ja zu stimmen. Zum Beispiel mit einem Ja zu noch mehr Finanztransfer, zum ESM, zu höheren Steuern, mehr Schulden, mehr Überwachung, mehr Geld für Brüssel, weniger Mitsprache durch Berlin, sprich ein Ja zu allem, was zur völligen Zerstörung unserer Republik führt.

Es ist freilich wenig verwunderlich, dass ausgerechnet die Opposition den Wunsch von Plebisziten scheinbar fördert. Schließlich könnten jene dazu genutzt werden, der Regierung an den Karren zu fahren und mithelfen, selbst wiederum davon zu profitieren. Allerdings verwandelt sich diese Freizügigkeit zur Mitbestimmung der Bürger ganz schnell in Ablehnung, sollte die entsprechende Fraktion plötzlich einmal den Duft der Regierungsmacht eingeatmet haben.

Eines ist klar: Gäbe es in der BRD tatsächlich regelmäßig Volksabstimmungen zu den relevanten politischen Fragen, hätten wir heute keinen Euro und auch die EU wäre lediglich ein Minimalgebilde zur Förderung des europäischen Binnenhandels. Weder Glühbirnen noch krumme Gurken wären verboten noch müssten wir unsere Kinder dem Terror linkgsgrüner Homofanatiker an den Schulen aussetzen.

Auch der Zuzug von Millionen von Sozialtouristen, die Kriminalisierung von Menschen, welche die gefährliche „Religion des Friedens“ ablehnen oder der kranke Gleichstellungs- und Quotenirrsinn wären niemals zu einem derart enormen Problem eskaliert, sondern all diese durch unsere Regierung hausgemachten Zerstörungsfolgen wären niemals geschehen.

Bis zum Schluss werden deswegen die Pfründe der selbsternannten, gierigen Macht-„Elite“ von ihnen verteidigt und das Volk sprichwörtlich für dumm verkauft. Wehe, wenn sich hier einmal der Wind dreht oder das Herrschaftsgebäude dieser widerwärtigen Polittyrannen in sich zusammenbricht. Dann wird das Volk nämlich gänzlich ohne offizielle Abstimmungen handeln und die Täter einfach nach eigenem Ermessen abstrafen.

Nachdem das System sowieso kurz vor dem Zusammenbruch steht, wäre es eigentlich schlauer von unseren sogenannten Volksvertretern, sich jetzt nicht noch mehr mit dem Souverän anzulegen und ihn für unmündig zu erklären, denn derartige Arroganz könnte ganz schnell zu einem gefährlichen Bumerang werden.

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2 Kommentare

  1. Wir werden doch schon seit 30 Jahren nicht mehr gefragt, was wir wollen.
    Ein souveräner und demokratischer Staat sieht anders aus.
    Dänemarks Bürger konnten wenigstens noch über die Euro-Einführung abstimmen – wir nicht.

    Das wird sich doch jetzt auch nicht ändern, wo eifrig darauf hin gearbeitet wurde, eine NWO zu installieren und das geht nunmal einher mit einer Diktatur Nordkorea 2.0

    Was ist aus diesem schönen Land geworden? Ein Saustall!
    Und Dummichl pennt, will von nichts was wissen und wählt den selben Mist immer wieder.
    Was die Politiker machen und noch vorhaben ist die eine Sache. Die andere ist, dass es mit einer selbstbewussten und wehrhaften Bevölkerung nie so weit gekommen wäre. Wo ist der Kampfgeist, wo das Ehrgefühl. Warum wird nicht demonstriert, aufbegehrt?
    Daran geht Deutschland zugrunde.
    Wer noch was taugt, wandert aus. Allein 2012 waren es 700.000.
    Die Zahl spricht erstmal für sich. Die Gründe mögen unterschiedlich sein und vielleicht sind auch ein paar gescheitert und zurückgekommen, aber normal ist die immense Zahl auch nicht.
    Spürten sie vielleicht instinktiv, dass es töricht ist, bei der Mentalität der autochthonen Bevölkerung, noch hierzubleiben?
    Für sie war es kein Land mehr, in dem es sich zu leben, zu arbeiten und für das es sich zu kämpfen lohnt.
    Jedes Tier flüchtet bei Gefahr. (Islamisierung)
    Alles was uns der Staat nach der Finanzierung der übernächsten Katastrophe zu bieten hat, ist Altersarmut.

    Sieht so die Option aus: Entweder in einem EU-Gefängnis leben, mit Chip und Tötungseinheit im Oberarm und bewaffneten Wärter, oder Rübe ab, wenn nicht zum Islam konvertiert wird?

    Wenn ich das diskutiere, bin ich paranoid und ein Verschwörungstheoretiker… Beides Mitnichten. Ich sehe die Dinge nunmal wie sie sind und nicht, wie ich sie gerne hätte.
    Ich hab mein Leben im Griff und ich lass mich nicht veräppeln. Aber genau damit bin ich ein Windlicht im Orkan – geworden.

    Ich erkenne meine Landsleute nicht mehr wieder.

    • Volltreffer, Locke, genauso ist es!
      – Was man hier in diesem ,UNSEREM Land erleben muss, ist einfach nur ein materialisierter Albtraum. Hier ist inzwischen ein Zensur- und Meinungsterror entstanden, der vor garnichts Halt macht!
      Heute ist Angelika Kassner, alias Merkel mit iher ganzen Baggage in Israel, dem weltweiten Problem-und Kriegstreiber NR1…
      -Jedoch ist es NICHT so, dass sich alle Deutschen das gefallen lassen. Sie gehen auch auf die Straße, aber die Systemlinge Medien berichten einfach nicht darüber, oder es wird als Aufmarsch der Rechten bezeichnet, oder besser noch als eine Demonstration in dem Sinne des Gutmenschenterrors umgemünzt.
      Hol Dir bitte unbedingt das Buch: Satans Banker. Die Weltpolitik wird darin bis zu Anfang 2012 geschildert.
      Da werden Roß und Reiter mutig ohne eingeimpfte Schuldgefühle und Angst genannt.
      MFG:
      Martin

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