Vorsicht Korruption – Ausgerechnet die Eurokraten zeigen auf Deutschland

Rainer Sturm / pixelio.de

Zitat von www.berliner-zeitung.de:

Die Europäische Kommission fordert Deutschland auf, den Wechsel zwischen Politik und Wirtschaft zu erschweren.

[…]

Die EU-Kommission kritisiert laut dem Bericht außerdem, dass die Bundesrepublik zu wenig dagegen vorgehe, dass kleine und mittlere Unternehmen bei Auslandsgeschäften mit Bestechung arbeiten. Auch die Finanzierung des deutschen Wahlkampfs hält die Kommission für problematisch.

Kommentar von crash-news.com:

Manchmal gibt uns selbst die Propagandapresse durchaus noch Anlass für einen herzhaften Lacher. Ausgerechnet die EUdSSR nämlich rügt jetzt die BRD bezüglich Korruption? Das wäre in etwa dasselbe, wie wenn ein Windelhersteller mit den Babys schimpfen würde, weil sie ständig die Windeln vollmachen. Wie heißt es so schön: Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen.

2011 beschloss die EU-Kommission, in zweijährigem Rhythmus einen Korruptionsbericht zu erstellen – natürlich nicht in erster Linie über die eigenen Gepflogenheiten, sondern bezüglich der Verfehlungen ihrer Mitgliedsstaaten. Dieses Mittel eignet sich natürlich perfekt, um von anderen und vor allem eigenen Problemen abzulenken, weswegen jetzt in Brüssel der Zeigefinger wieder einmal drohend gegen Deutschland erhoben wird.

Nicht dass wir hierzulande völlig frei von Korruption im Amt wären, im Gegenteil. Bundesdeutsche Politik ist heute eine feste Größe in diesem Bereich. Tausende von Lobbyisten sind tagtäglich im Dienst der Konzerne, um die Berliner Politik entsprechend der eigenen Ziele zu lenken und zu prägen, was bisweilen gar in der vollumfänglichen Ausarbeitung ganzer Gesetze ihren Höhepunkt findet.

Doch die EU wäre nicht das größte Übel des Kontinentes, wenn nicht auch dieser neu eingeführte Korruptionsbericht deutliche Spuren des kommunistischen Zentralkomitees in Brüssel aufweisen würde:

Bei der Veröffentlichung eines Berichts über Korruption in den Mitgliedsstaaten bleibt das Kapitel über die EU-Institutionen unter Verschluss.

[…]

Es sei schwierig, sich selbst zu einzuschätzen, denn anders als in den Mitgliedsstaaten gibt es keine externe Bewertung.

Eine weitere Erläuterung ist in diesem Zusammenhang sicherlich nicht notwendig. Das sieht freilich auch die Verbrecherbande der Eurokraten so und verweist daher demonstrativ mit dem Zeigefinger auf die BRD und die dort fehlenden Maßnahmen zur Verhinderung von Klientelpolitik. Berlin wiederum weist jegliche Schuld von sich und erklärt sich beispielsweise im Falle Pofalla für nicht zuständig, da der CDU-Politiker der Regierung nicht mehr angehören würde. Ist diese Frechdreistigkeit eigentlich noch zu fassen?

Spätestens seitdem Gas-Gerd Schröder unter Beweis stellte, dass es durchaus möglich ist, sich auch nach der Kanzlerkarriere unter Zuhilfenahme der im Amt erworbenen Kontakte noch üppig die Taschen zu füllen, müsste unseren sogenannten Volksvertretern klar geworden sein, dass hier Handlungsbedarf besteht. Insofern haben die mit dem Finger auf den Bundestag zeigenden Eurokraten nun durchaus Recht.

Ob sich allerdings tatsächlich etwas ändern würde, gäbe es eine Karenzzeit von 18 oder gar 36 Monaten, ist dagegen mehr als fragwürdig. Damit würde zwar offiziell ausgeschlossen, dass ein ehemaliger Minister oder sonstiger Spitzenpolitiker während dieser Zeit quasi nahtlos ins Angestelltendasein eines Konzernes wechseln könnte, doch was nebenbei freiberuflich oder “ehrenamtlich” geschieht, bekommt schließlich sowieso niemand mit.

Es geht offensichtlich allein darum, den schönen Schein zu wahren, denn natürlich kann damit niemals wirkungsvoll Korruption bekämpft werden. Dazu müsste das gesamte System der repräsentativen Demokratie durch ein anderes ersetzt werden. Wenn es diese Repräsentanten und -onkels nämlich nicht mehr gibt, können sie auch nicht bestochen werden.

Aber keine Sorge. Weder die Verantwortlichen der EUdSSR noch die Vertreter der Bundesregierung werden sich auch nur ansatzweise selbst verletzten oder ihre Macht und ihre nachamtlichen Karrierepläne gefährden. Ihr Selbsterhaltungstrieb, die blinde Gier nach Macht und Geld und eben die antrainierte Korrumpierbarkeit sorgen schon dafür, dass alles beim Alten bleibt.

Nach wie vor werden daher lediglich die bösen “Reichen” gejagt, während die wahren Verbrecher ungestört schalten und walten können, wie gehabt. Doch dank der täglichen medialen Märchenstunde und publikumswirksamer gegenseitiger Zurechtweisungen der “Elite” glaubt die Masse eben, unsere Führer unternähmen tatsächlich etwas gegen ihre eigene Korruption. Und wenn sie nicht gestorben wurden, betrügen sie uns noch heute.

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