Unsere “Volksvertreter”? 631 Abgeordnete – davon nur zwei aus Arbeitsberufen

Rainer Sturm / pixelio.de

Zitat von www.focus.de:

34 neue Abgeordnete haben einen Migrationshintergrund, erstmals gibt es auch zwei Abgeordnete mit afrikanischen Wurzeln […].

[…]

187 Abgeordnete sind Beamte und Angestellte aus dem öffentlichen Dienst. 111 Abgeordnete sind Mitarbeiter von Parteien, Fraktionen, Abgeordneten oder Gewerkschaften. Nur zwei kommen aus einem klassischen Arbeits-Beruf.

Kommentar von crash-news.com:

Sie sind die Repräsentanten von 80 Millionen Bundesbürgern und sollen offiziell allein deren Interessen im Parlament vertreten. 631 Abgeordnete sind es in der neuen Legislaturperiode, für die wir Bürger gut 250.000 Euro pro Tag aufbringen müssen. Doch die Koalitionsschlacht und andere Debatten beweisen: Diese Herrschaften haben mit Volksvertretung soviel gemein wie Zitronenfalter mit dem Falten von Zitronen.

Eigentlich ist es das wichtigste Element unserer sogenannten “Demokratie”: Der Bundestag vertritt uns Bürger in einem gemeinsamen Plenum, um dem Volk zum Wohle zu dienen, seinen Nutzen zu mehren sowie Schaden von ihm abzuwenden. Dass die Realität eine ganz andere ist, haben nicht zuletzt der Hochverrat durch das blinde Abnicken des ESM und viele weitere solcher Entscheidungen bewiesen.

Auch die Neuen in Berlin werden daran nichts ändern. In den Parteien geht es um weitaus bedeutsamere Fragen als die drängenden Angelegenheiten der Bürger. Beispielsweise war eine der wichtigsten Entscheidungen, welche Fraktion wieviele Plätze in der ersten Reihe im Plenum des Reichstags erhält, denn dort werden die Damen und Herren “Volksvertreter” am besten von den Fernsehkameras abgebildet.

Es geht den Parlamentariern hierbei also allein darum, den schönen Schein zu wahren, sich wichtig zu machen und sich in den Mittelpunkt zu stellen. Eine Volksvertretung ist jedoch per Definition lediglich die Vertretung anderer, nämlich des eigentlichen Souveräns. Jenen interessiert dabei allerdings überhaupt nicht, wer ganz vorne sitzt und das beste Bild abliefert, sondern wer sich am meisten für die vertretenen Menschen engagiert.

Den Parteien wiederum ist wichtig, sich als Ganzes perfekt politisch korrekt zu präsentieren. Daher befinden sich inzwischen unter den Abgeordneten 34 Personen mit ausländischen Wurzeln, als sogenannten “Migrationshintergrund” hochgeschwurbelt. Auch die obligatorische Frauenquote darf natürlich nicht fehlen: 229 Damen sitzen in der großen Runde – manchem Gutmenschen freilich immer noch viel zu wenig, denn erst bei 100% Frauenanteil scheinen solche Leute endlich zufrieden.

Mit welchem Engagement für uns Bürger tatsächlich zu rechnen ist, offenbart die Beamtenquote: 187 der Volksvertreter kommen aus dem öffentlichen Dienst oder sind Beamte. Weitere 111 haben zuvor für Parteien, Fraktionen, andere Abgeordnete oder Gewerkschaften “gearbeitet”. Nur sage und schreibe zwei Abgeordnete von 631 können tatsächlich einen klassischen Arbeitsberuf und entsprechende Lebenserfahrung vorweisen. Das ist erschreckend und bezeichnend gleichermaßen.

Diese Berufsstruktur ist jedoch nicht neu, denn bereits in der vergangenen Legislaturperiode bildeten Lehrer, Anwälte, Parteifunktionäre und klassische Beamte den größten Teil der Volksvertretung. Politologen, Islamwissenschaftler und Schauspieler füllen dann die Reihen weiter auf, während Angestellte aus der Wirtschaft oder Selbstständige zusammen nicht einmal 25% ausmachen.

Falls Sie sich insofern bisher nicht sonderlich gut durch Ihren Volksvertreter vertreten fühlten, dürfte dies mit ein Grund dafür sein, denn die Mehrzahl der Abgeordneten vertritt zwar arbeitende Menschen, hat jedoch selbst keinerlei eigene Erfahrung im freien Markt oder davon, sich seinen Lebensunterhalt mit entsprechenden ehrlichen Tätigkeiten und Fähigkeiten mühsam selbst zu erarbeiten.

Ideale Voraussetzungen also für ein “weiter so”, welches aus noch mehr Bevormundung, noch höheren Steuern, noch mehr Sozialismus und noch mehr Ausverkauf der Republik bestehen wird. Darauf zu hoffen, dass sich an der bisherigen Richtung in Berlin auch nur marginal etwas zum Wohle des Landes und der Bürger verbessern könnte, besteht insofern nicht der geringste Anlass.

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Ein Kommentar

  1. Faelschlicherweise wird die BRD als Demokratie bezeichnet und
    von sogenannten Volksvertretern gesprochen.
    Fest steht,das diese sogenannten Lobbyisten
    gemeine skrupellose marodierende,korrupte
    politische Verbrecherbanden sind welche
    den Restbestand von Demokratie und
    das Volk in Deutschland,in Geiselhaft nehmen.

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