Armut hält Einzug: Immer mehr Rentner auf Grundsicherung angewiesen

Frank Ulbricht / pixelio.de

Zitat von www.spiegel.de:

Rund 465.000 Rentner in Deutschland waren 2012 auf Grundsicherung angewiesen – 6,6 Prozent mehr als im Jahr zuvor.

[…]

Insgesamt erhielten rund 900.000 Menschen in Deutschland Grundsicherung – rund 55.000 mehr als im Vorjahr und so viele wie nie zuvor.

Kommentar von crash-news.com:

In der ständigen Aufschwungspropaganda geht manches besorgniserregende Wachstum leider unter: Vor acht Jahren gab es in der BRD lediglich 343.000 Rentner mit Anspruch auf Grundsicherung, doch diese Zahl hat sich seit 2005 um 35% erhöht. Im selben Zeitraum sind die Renten zwar kaum gestiegen, dafür aber können die Schecks an diverse Pleitebanken und -staaten, die EU und andere gierige Kraken schon lange nicht mehr gezählt werden.

Auch wenn die absolute Anzahl dieser unterstützen Rentner im Vergleich zur Gesamtbevölkerung relativ gering erscheint, so zeigt doch der steigende Trend, wohin die Reise geht. Wenn es das erklärte Ziel sein sollte, die Menschen in der BRD allmählich im Lebensstandard abzusenken und in Richtung Massenarmut zu entwickeln, dann wäre unsere Politik auf einem sehr erfolgreichen Weg. Leider nur zieht kaum jemand in Betracht, dass genau diese Agenda tatsächlich verfolgt wird.

Das Bild vom Frosch im kalten Wasser, welches nur allmählich auf Siedetemperatur erhitzt wird, ist wohl jedem bekannt. Doch ganz offensichtlich fehlt den meisten Menschen die Fähigkeit zur Übertragung dieses Bildes auf ihr eigenes Leben, denn genau dieses langsame Kochen geschieht seit vielen Jahren mit uns. Wir werden allmählich an die höhere Temperatur gewöhnt, die Inflation steigt, die Einkommen stagnieren oder sinken und die Belastungen aus Ökowahn und Eurorettung nehmen gleichzeitig immer weiter zu.

Diese vom Statistischem Bundesamt veröffentlichten Zahlen über die wachsende Altersarmut kommen sicherlich nicht ohne Grund gerade jetzt an die Öffentlichkeit. Es gilt schließlich, eine weitere Klasse der Gesellschaft abzuzocken, nämlich jene der Selbstständigen. Auch diese, im Gegensatz zur Allgemeinheit, fast grundsätzlich sehr viel eigenverantwortlicher agierenden Menschen sollen künftig weiter abkassiert und dazu gezwungen werden, in die gesetzliche Rentenversicherung einzubezahlen.

Zur Begründung entsprechender gesetzlicher Maßnahmen bedarf es der passenden schlechten Zahlen und jene liefert die Regierung einfach selbst. Dass die allgemein zunehmende Altersarmut mit einer fehlenden Vorsorge speziell von Selbstständigen im Zusammenhang steht, ist zwar absurd, aber der Politik freilich egal, denn so genau schauen schließlich weder Medien noch Bürger hin. Und warum sollten denn die Selbstständigen davon verschont bleiben, während alle Lohnsklaven in den Rententopf einbezahlen müssen?

Schließlich wartet Brüssel auf die nächsten Blankoschecks, denn die Krise ist natürlich entgegen sämtlicher Beteuerungen und trotz primitiver Propaganda keineswegs ausgestanden. Die nächste Rechnung aus der Eurozone liegt bereits auf dem Tisch und will demnächst beglichen werden. Und dazu ist jedes Mittel recht, denn solange eine Steuererhöhung vermeintlich gut begründet ist und nur eine Minderheit betrifft, hält sich das Gemurre im Volk erfahrungsgemäß in Grenzen.

Klar ist, jeder sollte grundsätzlich für sich selbst finanzielle Vorsorge treffen, sowohl fürs Alter als auch für schlechte Zeiten. Wer sich dagegen auf den Staat verlässt und auf eine Rente hofft, von der er gut leben kann, ist ein blinder Träumer. Ganz davon abgesehen, dass auch die BRD im Crash ihre Pleite erleben wird und danach keinerlei Rente mehr bezahlen kann. Die herkömmlichen Produkte zur “Altersvorsorge” sollten aus diesem Grund schnellstmöglich aufgekündigt und der Erlös besser in krisensicheres Edelmetall umgeschichtet werden.

Außerdem schadet es nicht, schon heute damit zu beginnen, die eigenen Ausgaben nach Möglichkeiten zu senken und den unnötigen Konsum einzuschränken, denn das eingesparte Geld kann jetzt noch bequem in echte Werte angelegt und damit für die Zeit nach dem großen Knall vorgesorgt werden. Es ist ratsam, sich schon heute daran zu gewöhnen, dass uns der Staat im Ernstfall alleinlassen wird, denn genau das wird geschehen.

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