Keine Burka im Tessin: Schweizer stimmen klar gegen Vermummung

chrisandre / pixelio.de

Zitat von www.nzz.ch:

Das Tessiner Stimmvolk hat sich mit 65,4 Prozent für ein Vermummungsverbot ausgesprochen – und will es in der Kantonsverfassung verankert sehen.

[…]

Der Islamische Zentralrat Schweiz wiederum warnte vor einer «Islamophobisierung» des Landes von unten, während Amnesty International das Plebiszit als beunruhigendes Signal für Intoleranz bezeichnete.

Kommentar von crash-news.com:

Die Schweizer Basisdemokratie hat wieder einmal Klartext gesprochen. Zwar ist selbstverständlich von Seiten der Politik und der erklärten politisch korrekten Bessermenschen die übliche Empörung zu vernehmen, aber dennoch wird an dieser Entscheidung deutlich, wie das Volk im Christlichen Abendland überwiegend denkt. Aus genau diesem Grunde ist es auch erklärtes Ziel unserer Politik, derlei Volksbefragungen um jeden Preis weiterhin zu verhindern.

Wie würde wohl eine solche Abstimmung in der BRD ausgehen? Wer noch mit einem Rest an gesundem Menschenverstand gesegnet ist, der wird zweifellos auch von einer ähnlichen allgemeinen Überzeugung in unserem Land ausgehen. In Anbetracht des ernüchternden Wahlergebnisses sind jedoch erhebliche Zweifel angebracht, denn die Obrigkeitshörigkeit, der blinde Glaube an die Medienpropaganda und die grassierende Seuche der politischen Korrektheit, haben mehr als deutliche Spuren und enormen Schaden in dieser Gesellschaft hinterlassen.

Insofern ist die Schweiz auch in dieser Hinsicht eine letzte Oase der Glückseligen, wobei das Burkaverbot seine letzte Hürde noch gar nicht genommen hat. Das Schweizer Bundesparlament muss die Verfassungsänderung nämlich noch beschließen. Ob dieser Volksentscheid jedoch einfach so angenommen wird, ist auch in der Schweiz inzwischen fraglich, da die politische Klasse es längst unseren angeblichen Volksvertretern gleichtut und brav jeden eurokratischen Wahnsinn abnickt.

Auch der Kommentar des Schweizer Bundespräsidenten Ueli Maurer klingt zweideutig. Er brachte durch seine Worte nämlich zum Ausdruck, dass die Integration von Ausländern – dieses “böse, diskriminierende” Wort ist in der Alpenrepublik offenbar noch erlaubt – zukünftig so umgestaltet werden müsse, damit es nicht zu weiteren derartigen Auswüchsen in der heimischen Bevölkerung komme. Was er damit meinte, ist nicht ganz eindeutig, sondern hört sich nach künftigen politischen Tricks an.

Selbstredend haben sich sofort die üblichen selbsternannten Welt-Ordnungshüter zu Wort gemeldet. Amnesty International sprach unmittelbar von Intoleranz. Auf den Gedanken, dass eine kleine Minderheit in einem für ihre Kultur fremden Land sich eigentlich stets der gastgebenden Gesellschaft anpassen müsste und nicht etwa umgekehrt, kommen diese überflüssigen Spinner offenbar nicht. Ihr Verhalten zeugt in eindrücklicher Weise von ihrer wahren Absicht, nämlich der völligen und undifferenzierten Gleichmacherei aller Menschen auf diesem Planeten.

Ebenso kritische Worte kamen natürlich vom “Islamischen Zentralrat Schweiz”. Auch dort wurden die typischen Begriffe wie “Islamophobisierung” gewählt, um ihr Missfallen auszudrücken. Schließlich wirft sie eine derartige Gesetzgebung weit in ihren Plänen zurück, den Westen nach und nach vollständig zu islamisieren. Wie an den Leserkommentaren zu erkennen, gibt es außerdem auch in der Schweiz jede Menge Gutmenschen, die ihr Land am liebsten heute als morgen genauso verraten würden, wie es bei uns inzwischen üblich ist.

Es wäre daher wirklich nicht mehr weiter verwunderlich, wenn es in der Eidgenossenschaft irgendwann zu einer Volksabstimmung über die Abschaffung der Volksabstimmung kommen würde. Sicherlich wäre das die Krönung der Absurdität, aber sind heute nicht die meisten politischen Entwicklungen ebenfalls Absurditäten, welche noch vor 20 Jahren als vollkommen undenkbar gegolten hätten, mittlerweile jedoch geltendes Recht darstellen?

Schweizer, stemmt Euch gegen den politisch korrekten Irrsinn und lass Euch von Euren Volksvertretern nicht ebenfalls verraten. Ihr seid unser letzter Hoffnungsträger auf diesem Kontinent, denn der Deutsche hat gerade erst wieder einmal eindrücklich bewiesen, wie sehr er die Freiheit und Selbstbestimmung hasst und sich seinen brutalen und kaltblütigen Schlächter sogar freiwillig selbst wählt.

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