Ehemalige US-Metropole ist pleite: Detroit erliegt gigantischer Schuldenlast

FreeImages.com/Walter Groesel

Zitat von www.manager-magazin.de:

Das Ex-Epizentrum der globalen Autoindustrie ist von finanziellem Siechtum dahingerafft worden. Die Stadt musste mit 17 Milliarden Dollar Schulden unter den Schutzschirm des US-Pleiterechts schlüpfen.

[…]

40 Prozent der Beleuchtung von Straßen und öffentlichen Plätzen ist ausgefallen. […] Mit 47 Prozent hat fast die Hälfte der 305.000 Hausbesitzer der Stadt im vergangenen Jahr keine Steuern auf ihre Immobilien gezahlt.

Kommentar von crash-news.com:

Das ist sie also, die vermeintliche wirtschaftliche Erholung in den USA und der angebliche Rückgang der dortigen Arbeitslosigkeit. Offensichtlicher könnten die verzweifelten Lügen der Regierung kaum mehr sein, denn Detroit ist lediglich die Spitze eines völlig bankrotten Eisbergs. Faktisch sind die gesamten Vereinigten Staaten pleite und werden allein durch die unaufhörliche Gelddruckerei der Fed gerade noch am Leben erhalten – und zwar solange, bis der Stecker gezielt gezogen wird.

Einst war sie die Autostadt der USA schlechthin, jetzt muss sie unter einen Rettungsschirm flüchten. Detroit ist am Ende, doch dieses kam nicht wirklich überraschend. In den vergangenen drei Jahren verließen etwa sieben Prozent der Einwohner die sterbende Stadt – die meisten von ihnen dürften entweder keine eigene Perspektive mehr gehabt haben oder aber sie flohen aus nackter Angst wegen der zunehmenden Kriminalität.

Es ist erstaunlich, dass eine Stadt der Größe von Frankfurt am Main mit rund 700.000 Einwohnern einen Schuldenberg von 17 Milliarden Dollar anhäufen konnte. Das entspricht knapp 25.000 Dollar Schulden pro Kopf. Eine vierköpfige Familie steht damit indirekt mit 100.000 Dollar in der Kreide, zusätzlich zu ihren eigenen Krediten. Niemand kann wohl ernsthaft angenommen haben, dass diese Beträge jemals wieder zurückbezahlt worden wären.

Die Konsequenzen für die Bürger werden hart sein. Nicht die größtenteils ausgeschaltete Straßenbeleuchtung und die rapide verfallene Infrastruktur werden ihnen am meisten zu schaffen machen, sondern die jetzt stark gerafften oder ganz gestrichenen Renten und Sozialleistungen und ebenso die teils erheblich steigenden Steuern.

Beschwerden sind selbstverständlich unangebracht, denn so funktioniert schließlich heute die „moderne Demokratie“. Der einfache Bürger muss für die immensen finanziellen Schäden der Politik aufkommen und die Verantwortlichen kommen wie üblich schadlos davon. Tatsächlich wird Detroit, wie auch viele andere Pleitestädte in den USA, nicht mehr von gewählten sogenannten „Volksvertretern“ regiert, sondern von einem „Finanz-Sheriff“.

Anders als über eine solche faktische Diktatur funktioniert das System einfach nicht mehr, denn welcher Bürger hat angesichts der fatalen Lage noch Lust, die 18.000 pensionierten Beamten der Stadt mit durchzufüttern, von denen viele maßgeblich schuld an der finanziellen Misere haben, weil sie stets viel mehr Geld ausgaben, als zur Verfügung stand.

Detroit ist jedoch lediglich der Anfang vom Niedergang der USA. Das einstige Land der unbegrenzten Möglichkeiten wurde längst zum Land der unbegrenzten Schulden und es ist absehbar, dass sich die Weltmacht binnen kürzester Zeit in ein regelrechtes Dritte Welt-Land verwandeln wird.

Noch hält die Druckerpresse der Fed unter den Fittichen von Ben Bernanke die USA am Leben. Frisches Geld aus dünner Luft ohne jeglichen Gegenwert in Höhe von zig Dutzend Milliarden Dollar werden nach wie vor monatlich in das sterbende Finanzsystem gepumpt. Bisher ergießt sich die Geldflut noch nicht in den Geldkreislauf, sondern bläht im Wesentlichen den Börsenhandel gefährlich auf. Doch das wird nicht so bleiben.

Einerseits ist der Petrodollar bereits seit Ende 2012 Geschichte, weil immer mehr Staaten auf der Erde den Handel mit Öl und Gas ohne den Greenback abwickeln. Andererseits lebt die US-Währung deswegen noch, weil der Rückfluss der weltweiten Dollarabstoßung erst langsam in Fahrt kommt. Über kurz oder lang wird sich diese Entwicklung jedoch in einer drastischen Inflation in den USA auswirken. Manche gehen gar von einer Hyperinflation aus.

All das sind sichere und eindeutige Vorzeichen eines weitaus größeren Ereignisses. Auch wenn unsere Politmarionetten uns unaufhörlich weiszumachen versuchen, alles sei im grünen Bereich, so stehen wir trotzdem unausweichlich vor dem größten finanziellen Zusammenbruch der Weltgeschichte – das sagt uns schon die pure mathematische Logik.

Der große Knall wird definitiv kommen. Das sicherste und endgültige Anzeichen dafür wird eine Zinsanhebung der Fed sein, wodurch über die Derivatemärkte eine gigantische Detonation im Geld- und Finanzsystem ausgelöst wird. Beim darauf folgenden weltweiten Crash werden sprichwörtlich die Lichter ausgehen.

Keiner von uns kennt den genauen Terminplan dafür, doch die derzeit vielschichtigen und eindeutigen Geschehnisse überall auf der Erde deuten auf ein baldiges Ereignis hin. Der Anfang vom Ende ist da. Sagen Sie hinterher bloß nicht, Sie wurden nicht gewarnt.

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