Partei der Umfaller: CDU will jetzt doch Homo-Gleichstellung

Rainer Sturm / pixelio.de

Zitat von www.bild.de:

Noch am 4. Dezember 2012 hatte die CDU auf ihrem Parteitag in Hannover beschlossen: „Eine steuerliche Gleichstellung von eingetragenen gleichgeschlechtlichen Lebenspartnerschaften im Ehegattensplitting lehnen wir … ab.”

[…]

Nur 83 Tage später will Unionsfraktionschef Volker Kauder (63, CDU), dass Homo-Adoption und Ehegattensplitting angeglichen werden.

Kommentar von crash-news.com:

Es ist Wahlkampf und keine der großen Parteien möchte deshalb im Vorfeld unnötige Diskussionen um leidige Themen mit kritischen Parteigenossen oder Bürgern führen. Zu groß ist die Gefahr von Fettnäppchen und vor allem der Verwirrung seitens des Wählers. Je geringer die Unterschiede zwischen den zur Auswahl stehenden Parteien sind, desto leichter, glauben diese, könne die bisherige Gefolgschaft erhalten werden.

Um die eigentliche Frage, nämlich der finalen Zerstörung der Institution Ehe, geht es in der Diskussion sowieso nicht mehr. Das Bundesverfassungsgericht hat inzwischen schließlich Fakten geschaffen und die Homo-Ehe mit dem früheren “Normalfall” Vater-Mutter-Kind quasi gleichgestellt. Die CDU-Führung hat die daraus resultierende Schwierigkeit erkannt und schnell reagiert, indem sie sich unter dem selbst geschaffenen Problem einfach hinwegzuducken versucht.

Sie wird die Geister, die sie mit der Zustimmung zur Einführung der Homo-Ehe rief, nun nicht mehr los. Also bleibt ihr jetzt nichts anderes übrig als “Augen zu und durch” zu rufen, denn noch mehr Ärger mit den Karlsruher Richtern wollen sie sicherlich vermeiden. Zu häufig wurde in der jüngeren Vergangenheit offensichtlich, dass sich die schwarze Regierung nur allzu gerne über Recht und Gesetz hinwegzusetzen versuchte.

Doch so schlimm ist diese neue radikale Kehrtwende für eingefleischte CDU-Anhänger auch wieder nicht. Eine doppelte “Atomwende” – erst rein, dann gleich wieder raus -, Mindestlohn und Frauenquote sind nur ein paar Beispiele für die neu entdeckte Flexibilität dieser ehemaligen Volkspartei. Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit. Vor diesem Sprichwort scheinen sich die Bosse der ehemaligen Konservativen offenbar am meisten zu fürchten.

Aus der CDU wird daher jetzt die PDU, die “Partei der Umfaller”. Doch keine Angst, außer einem Buchstaben ändert sich dabei überhaupt nichts, denn das Programm der Umfallerpartei wurde bereits in der Vergangenheit unmerkelbar an die neuen Umstände im Lande angepasst. Anstatt ständiger Diskussionen um den Erhalt konservativer Werte hat sich die Parteiführung dazu entschlossen, in allen wesentlichen Fragen der Themenbereiche Gesundheit, Kultur, Religion, Energie, Umwelt, Erziehung und Wirtschaft stets auf den aktuellen Trend zu setzen.

Auf diese Weise weiß der Wähler nun immer, was ihn erwartet, wenn er CDU wählt: Nämlich exakt dasselbe, was die linksgrünen Wettbewerber anzubieten haben. Es gilt hierbei, sämtliche vorhandenen Minderheiten über alle Maßen hervorzuheben und der Mehrheit der Bevölkerung diese armen Außenseiter als wichtige Vorbilder überzuordnen. Althergebrachte Werte gibt es keine mehr bzw. sie werden zu Gunsten der allgemeinen Gleichstellung und Antidiskriminierung aufgelöst und nachhaltig beseitigt. Eine schöne, neue Politik.

Wer es wagt, diesem Trend entgegenzutreten, klassifiziert sich automatisch als “rechts” und in härteten Fällen sogar als “Terrorist”. Es ist daher die Pflicht unserer sogenannten Volksvertreter, alles dafür zu tun, damit die Toleranz für den kollektiven Irrsinn aus Berlin in der gesamten Bananenrepublik bis zur Schmerzgrenze ausgedehnt wird. Hierin sind sich alle Parteien seltsam einig, wie es scheint.

Dem Wähler bleibt im Herbst daher nur die Wahl:

Unterstütze ich den organisierten Wahnsinn, indem ich meine Stimme irgendeiner Partei gebe, oder ignoriere ich ihn, indem ich ungültig wähle?

Eine andere Alternative im politischen Sinne gibt es leider keine, da alle tatsächlichen Alternativen auf dem Stimmzettel entweder unfähig oder viel zu klein sind und Dank der schlafenden Masse im Lande niemals ernsthafte Aussichten auf eine Regierungsbeteiligung oder gar eine Mehrheit haben. Die exklusive Wahl zwischen Pest oder Cholera scheint hier unsere Zukunft zu bestimmen.

Gibt es also keinen Ausweg aus dieser gesellschaftszerstörenden Politik? Wahltechnisch gesehen nicht. Aber dafür haben wir an anderer Stelle die freie Wahl, die uns tatsächlich die alleinige Entscheidung überlässt, welchen Weg wir in unserem Leben gehen wollen. Diese Wahl ist absolut fair und gerecht und kann von jedem jederzeit durchgeführt werden. Aber treffen Sie bitte eine weise Wahl, denn dafür tragen Sie schlussendlich die alleinige Verantwortung.

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2 Kommentare

  1. “Eine andere Alternative im politischen Sinne gibt es leider keine, da alle tatsächlichen Alternativen auf dem Stimmzettel entweder unfähig oder viel zu klein sind und Dank der schlafenden Masse im Lande niemals ernsthafte Aussichten auf eine Regierungsbeteiligung oder gar eine Mehrheit haben. Die exklusive Wahl zwischen Pest oder Cholera scheint hier unsere Zukunft zu bestimmen.”

    Nun, wenn alle so denken, dann passiert nie was. Daher: Ich nutze inzwischen mein zumindest klitzekleines Stimmchen doch dazu, dass zumindest dass den anderen Wählern irgendwann vielleicht mal auffällt, dass es durchaus alternativen gäbe.

  2. Ich habe schon lange den Verdacht, dass man auch hier inzwischen vor massivster Wahlfälschung nicht haltmacht! -Es wird sodann eben als geringe Wahlbeteiligung verkauft….
    In trauter Einigkeit lassen die etablierten Bunten möglicherweise die Stimmen für diverse ungewünschten Parteien und Kandidaten einfach verschwinden?!
    Man sollte unmittelbar nach der Wahl die Papiertainer untersuchen, speziell auch nach hellrauem geschredderten Papier!

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