Nur ein erfahrener Betrüger taugt zum Politiker oder Bankenchef

Lupo / pixelio.de

Zitat von www.n-tv.de:

„Ich mache mir meine Gedanken“, sagt Wolfgang Schäuble zu den Vorgängen bei der Deutschen Bank.

[…]

Aus Sicht von Schäuble ist Ko-Chef Jürgen Fitschen nach wie vor der richtige Mann für die Spitze künftig auch des Bankenverbandes und damit als Ansprechpartner für die Politik.

Kommentar von crash-news.com:

Eine Krähe hackt einer anderen kein Auge aus. Selten traf dieses Sprichwort den Nagel besser auf den Kopf, als im Falle des CO2-Ablassbrief-Skandals der Deutschen Bank im Zusammenhang mit der jetzt durch Wolfgang Schäuble erteilten Absolution. Nur derjenige, welcher weiß, wie man mit Schwarz- und Schmiergeldern richtig umgeht, hat das Zeug zu noch mehr dunklen Machenschaften in Politik und im Finanzsektor.

Das hat auch Finanzminister Schäuble vollkommen richtig erkannt, indem er an Deutsche Bank-Chef Jürgen Fitschen als künftigem Spitzenmann des Bankenverbandes festhält. Die Regierung könnte sich keinen besseren Mann an solcher Position wünschen, denn zum einen weiß er, wie sich Korruption und Betrug anfühlen und wie damit idealerweise umgegangen wird. Zum anderen dürfte er noch genügend weitere Leichen im Keller haben, damit die Drahtzieher im Hintergrund gegebenenfalls den Notausschalter drücken und ihn entsprechend steuern können.

Wenn jemand richtig einschätzen kann, wer für einen solchen Posten in der Bankenwelt käuflich genug ist, dann der erfahrene Mann im Rollstuhl, der nämlich gelegentlich unter gewisser Vergesslichkeit leidet und auch schon mal 100.000 Mark in einer Schublade übersehen kann. Was sonst qualifiziert ihn schließlich als Finanzminister mit dem Ziel, das eigene Land vollständig ausbluten zu lassen?

Nun, so ein vergessenes Versehen passiert eben selbst dem besten Politiker, Ehrenwort. Genauso verhält es sich auch mit dem Anruf von Jürgen Fitschen beim hessischen Ministerpräsidenten, der sich dort nach der Großrazzia in seinem Haus beschwerte. Es kann schließlich nicht angehen, dass sich die weisungsgebundene Staatsanwaltschaft in die Geschäfte des größten Finanzinstituts der BRD einmischt. Wo kommen wir denn da hin, wenn das zur Gewohnheit wird?

Doch auch dieser Anruf war nur ein bedauerliches Versehen seinerseits und keineswegs die Absicht, kriminelle Machenschaften zu verdunkeln. Fitschen hat sich dafür inzwischen ja entschuldigt. Genauso wie unser letzter Bundesgrüßaugust mit dem immerklammen Portemonnaie, welcher der Bildzeitung drohte und dem das hinterher so schrecklich leid tat. Eine Entschuldigung für den Versuch zur Vertuschung krimineller Machenschaften findet auch Wolfgang Schäuble völlig ausreichend. „Dann ist auch wieder gut“ sagte er.

Recht hat er damit, denn wo kommen wir hin, wenn hier womöglich noch weiter gebohrt würde? Was geht die Bürger denn die schmutzige Wäsche der Obrigkeit und der Elite im Lande an? Zurück zur Tagesordnung, die nächsten Rettungspakete warten schließlich schon auf’s Abgenicktwerden. Zudem ist das Finanzsystem alles andere als stabil. Da könnten schon leichteste Vibrationen für eine fatale Kettenreaktion sorgen.

In diesem Sinne: Weitermachen wie bisher, es wird schon keiner merken, welche Verbrechen hier am helllichten Tag verübt werden. Je schneller der Alltag zurückkehrt, desto unauffälliger das Geschehen. Politik in Reinkultur nennt sich das übrigens.

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Ein Kommentar

  1. Was soll man dazu noch sagen. Das Spiel muss von deren Seite her weitergehen und es wird dies auch, solange wir (ALLE) noch das schmutzige Papiergeld (aus dem längst das Blut heraustropfen müsste, so wie es Zustande gekommen ist), noch immer in die Hände nehmen.
    Wird der BürgerInnen endlich aufwachen und das korrupteste Spiel aller Zeiten endlich enttarnen, oder wird „er“ weiter im Dornröschenschlaf verharren, solange es noch FastFoodTempel direkt vor seiner Nase gibt, die ihm Wohlstand;Fülle und (Irr-)Reichtum vorgaukeln?

    Es ist höchste Zeit sich zu vernetzen und unsere eigene Währung zu gestalten. Die eines gerechten Systems und mit friedlichen Lösungen…

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