Vorbereitungen zur Eskalation: Bald Chemiewaffen-Einsatz in Syrien?

Gabi Eder / pixelio.de

Zitat von www.focus.de:

„Der Einsatz von chemischen Waffen ist und wäre völlig inakzeptabel“, sagte Obama […]. „Wenn Sie den tragischen Fehler begehen, diese Waffen einzusetzen, wird dies Konsequenzen haben und Sie werden dafür zur Verantwortung gezogen“ […].

[…]

Die Nato-Außenminister wollen am heutigen Dienstag in Brüssel die Stationierung von „Patriot“-Abwehrraketen in der Türkei zum Schutz des Landes vor syrischen Angriffen beschließen.

Kommentar von crash-news.com:

Die USA sind angeblich besorgt darüber, dass Syriens Präsident Assad zu einer “Verzweiflungstat” fähig wäre und Chemiewaffen einsetzen könnte. Damit ist jedoch etwas ganz anderes gemeint: Sollte Assad nicht endlich freiwillig das Feld räumen, wird es demnächst eben Berichte über den Einsatz seiner Chemiewaffen geben und anschließend die entsprechend angekündigten Konsequenzen folgen.

So langsam haben die Eliten das Warten in Syrien offenbar satt. Seit Monaten geht es nicht voran. Assad widersetzt sich weiterhin dem “arabischen Frühling”, also der “Befreiung” und “Demokratisierung” seines Landes. Gemeint ist natürlich auch hier etwas anderes: Um den Nahen Osten weiter zu destabilisieren, muss die Muslim-Bruderschaft möglichst überall an die Schalthebel der Macht gelangen und dazu dient der inszenierte Bürgerkrieg in Syrien.

In Ägypten sind bereits die Früchte dieser Arbeit zu bewundern. Seit dem Sturz von “Diktator” Mubarak vor knapp zwei Jahren befindet sich das Land in stetiger Unruhe. Der Friedensvertrag mit Israel ist mittlerweile quasi hinfällig geworden und nun droht bereits ganz offen die Einführung der Scharia als Verfassungsgrundlage im Lande unter dem neuen “Pharao” Mohammed Mursi. Wenn das kein großer Erfolg der heimlichen Aufrührer aus dem Westen ist, was dann?

Bei Syrien gibt es jedoch Probleme, weil die US-Eliten die Rechnung offenbar ohne Russland und China machen wollten. Um hier die widerspenstige Gegenseite nun auch unter Zugzwang zu setzen, bietet sich der Einsatz von Chemiewaffen förmlich an, denn wenn die Russen diesen billigen würden, wäre der Aufschrei weltweit enorm.

Das könnte nun der letzte Joker in den Händen der “Frühlings-Boten” sein, damit dem Regime Assad jetzt das finale Ende bereitet wird. Falls die Drohung allein nicht genügt, kommt eben das Nervengases Sarin real zum Einsatz und der Schuldige wird natürlich Baschar al Assad heißen.

Doch was ist, wenn Assad nicht mitspielen möchte? Nun, es gibt hier verschiedene Wege, zum Ziel zu gelangen. Zum einen könnte Assad durch pure Provokation oder Erpressung bis zum Äußersten getrieben werden, weil ihm dann schlussendlich selbst alles egal ist und er tatsächlich den Einsatz dieser brutalen Waffe bestimmt.

Falls auch der größte Druck nichts nützen sollte oder Syrien überhaupt nicht über derartige Waffen verfügt, werden sie eben kurzerhand von den Amerikanern selbst eingesetzt und dann mit dem Finger auf Assad gezeigt. Mit Anschlägen unter falscher Flagge haben die amerikanischen Geheimdienste schließlich große Erfahrung.

Zwischenzeitlich ist das Internet in Syrien wieder verfügbar, es wurde offenbar bewusst ab- und jetzt wieder angeschaltet. Was innerhalb dieser Offline-Tage geschah, wozu bewusst die Verbindung unterbrochen wurde, wissen wir noch nicht. Es wird sich aber vielleicht demnächst zeigen. Klar ist nur, es geschah sicherlich nicht ohne Grund und gehört zur aktuellen Eskalation dazu.

Die “Frühlings”-Drahtzieher sind sich hoffentlich bewusst, dass sie bei einem Fehler nicht nur Syrien und seine Nachbarn in ein Kriegsgebiet verwandeln, sondern sogar den dritten Weltkrieg auslösen können. Das scheint jedoch derzeit noch nicht beabsichtigt zu sein, sondern erst zu einem späteren Zeitpunkt.

Dennoch, die bösartige Inszenierung im Nahen Osten ist noch lange nicht zu Ende und wir dürfen uns noch auf die eine oder andere Überraschung gefasst machen. Schließlich steht die Welt vor einem finanziellen Großdesaster und dafür braucht es zwingend die passende Ablenkung.

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