OECD warnt vor großer globaler Rezession und munkelt vom Aufschwung

Dieter Schütz / pixelio.de

Zitat von www.nzz.ch:

«Die Krise im Euro-Raum ist derzeit immer noch die grösste Bedrohung für die Weltwirtschaft», erklärte die Organisation am Dienstag in ihrem Wirtschaftsausblick.

[…]

Zudem sollten die Währungshüter ihren konjunkturstützenden Kurs noch für lange Zeit fortsetzen. Sollte sich die Lage verschlechtern, müssten die Zentralbanker auf weitere unkonventionelle Schritte zurückgreifen.

Kommentar von crash-news.com:

Die aktuelle OECD-Prognose offenbart eindrücklich, dass diese “Experten” nicht erkannt haben, in welcher Lage sich das weltweite Finanz- und Wirtschaftssystem tatsächlich befindet. In den Modellen dieser selbsternannten Fachleute gibt es nach wie vor keinen Platz für den Gedanken an das zerstörerische Ende des bisherigen Wachstums.

Angeblich wird in 2013 die Wirtschaftskraft des Euroraums nur noch von einer schwachen Rezession gedrückt, um dann ein Jahr später wieder ins Positive zu gleiten. Genauso soll der Konsum wieder ansteigen, allein des besseren Vertrauens wegen. Ob diesen Spezialisten entgangen ist, wie sich die reale Inflation inzwischen immer höher schraubt und insbesondere in den Euro-Pleitestaaten die Bürger durch Massenarbeitslosigkeit in die Armut gestürzt werden?

Den Leitzins noch weiter zu senken, wird an den Problemen nichts ändern, denn dadurch werden die Staatsschulden auch nicht kleiner. Im Gegenteil, sie werden weiterwachsen und damit die Fallhöhe beim großen Finale optimieren. Selbstverständlich hat genau jenes Ereignis, ein weltweiter Crash des Finanzsystems, überhaupt keinen Platz in den Gehirnen dieser Spezies.

Das großangelegte Sparen der Regierungen verhindere nach dieser Denkart die Rückkehr zur “Normalität”, damit würde sogar die Weltwirtschaft gefährdet. Freilich, so kann das durchaus betrachtet werden, wenn der Grundfehler des Geldsystems übersehen wird oder vielleicht gar nicht bekannt ist. Schließlich war es in der Vergangenheit auch kein Problem, auf einer endlichen Welt ein unendliches Wachstum hinzulegen. Warum sollte das also in Zukunft plötzlich anders werden?

Eigentlich können diese “Experten” nichts dafür, dass sie den Ernst der Lage nicht erkennen. Es liegt schlicht an ihrer viel zu geringen Lebenserwartung. Würden die Menschen durchschnittlich 150 oder 200 Jahre alt, wäre jedem bekannt und bewusst, wie ein Zinseszins-Fiat-Geldsystem zwangsläufig enden muss und jeder würde dieses bittere Ende mindestens einmal im Leben sogar real miterleben. Die Expertenwelt wäre eine völlig andere und ein derartig betrügerisches Geldsystem wäre erst recht nicht mehr durchsetzbar.

Insofern sollten wir Verständnis für diese unwissenden Fachleute haben, denn woher sollten sie auch wissen, dass es keine dauerhafte Lösung sein kann, Pleitestaaten immer weiter durchzufüttern, ohne den Kern des Problems zu beseitigen? Woher sollten sie wissen, warum unser Geldsystem am Ende in eine steilen Exponentialfunktion mündet und wieso wir uns gerade in einer solchen Phase befinden? Sie haben all das nie gelernt, denn das Thema fehlt in sämtlichen Lehrplänen der Welt.

Es ist wirklich traurig, auch von dieser Seite nur Lügen und Propaganda zu hören, obwohl fraglich ist, inwieweit diese “Experten” die Lage wirklich verstehen können und daher eher unwissentlich die Unwahrheit verbreiten. Im Gegensatz zur Politik, wo fast ausschließlich Lügen und Korruption herrschen, sind viele Wirtschaftsfachleute tatsächlich überzeugt von ihren diversen irrigen Ansichten und hegen nicht zwingend böse Absichten.

Leider ändert dies dennoch nichts an der Sache, denn genauso wie der politisch äußerst bösartig motivierte Vorsatz wird auch die Unwissenheit dieser angeblichen “Experten” die meisten Bürger ins Verderben führen. Jene sind jedoch selbst schuld, denn ihre Obrigkeitshörigkeit ist ungebrochen und wird noch einen sehr hohen Tribut fordern.

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