Griechenpleite steht vor der Tür – wird die EU wieder einknicken?

FreeImages.com/Walter Groesel

Zitat von www.deutsche-mittelstan…chrichten.de:

Griechenland könnte kommende Woche in ernste Schwierigkeiten geraten. Obwohl das Land eigentlich seit zwei Jahren zahlungsunfähig ist, könnte nun auch das offizielle Ende kommen.

[…]

Der IWF glaubt nicht mehr an die positiven Prognosen der EU und fordert, dass die Europäer Verluste realiseren. […] Nach Informationen der FT gibt es Anzeichen, dass die Europäer am Ende doch einknicken werden, weil sie Angst vor Weiterungen in Europa haben.

Kommentar von crash-news.com:

Wie oft haben wir das in den vergangenen Jahren und Monaten eigentlich schon gehört: Jetzt ist endgültig Schluss, jetzt wird Griechenland wirklich fallengelassen, es gibt keine weiteren Rettungsgelder mehr. Und wieder einmal soll daher jetzt die Pleite Athens unmittelbar bevorstehen. In Anbetracht der massenhaften Vernichtung von Steuergeldern und Volksvermögen wäre es an der Zeit, aber wird tatsächlich jetzt der Stecker gezogen?

Natürlich werden die Verantwortlichen weiterhin alles Nötige tun, um Griechenland vor der Pleite zu bewahren. Doch nicht etwa aus sozialem Mitgefühl, sondern aus purer Angst vor dem eigenen Untergang, denn nach wie vor kann niemand vorhersagen, was passieren würde, wenn das Land in die Pleite rutscht und zur Drachme zurückkehrt. Das könnte zwar gutgehen, muss es aber nicht.

Insbesondere wäre es das klare Zeichen für das Ende der unseligen Währungsunion, denn wenn der erste Kandidat sich von dieser fürchterlichen Bürde erfolgreich befreien konnte, dann werden die nächsten auf dem Fuße folgen. Gezwungen, in der Eurozone zu bleiben, ist schließlich keines der EU-Länder, auch wenn es dafür keine offiziellen Ausstiegsbestimmungen gibt. Wer raus will, macht es einfach, mit allen Konsequenzen.

Solch ein Austritt käme jedoch auch gleichzeitig einer Art von Selbstopferung der griechischen Regierung gleich, denn die Drachme würde mitnichten sonderlich lange stabil gegenüber dem Euro bleiben. Importe würden schnell unbezahlbar und die Not im Lande dürfte die schon jetzt herrschende kritische Lage vieler Bürger nochmals dramatisch verschlimmern. Die Verantwortlichen wissen das selbstverständlich.

Das ist auch der Grund, warum nicht schon längst ein Kandidat die Eurozone verlassen hat. Zum einen wäre damit der eigene politische Tod der jeweiligen Regierung besiegelt und damit hätte das schmarotzerische Leben dieser widerlichen Maden im Speck ein Ende. Zum anderen fürchten sich die restlichen Euroländer sowie die Eurokraten vor einem möglichen Dominoeffekt. Dieses Risiko dürfte ihnen allesamt zu hoch sein, denn auch sie würden dadurch ihre Position aufs Spiel setzen.

Insofern ist davon auszugehen, dass der leere Krug solange weiter zum Eurobrunnen  gehen wird, bis er endgültig bricht. Alles Gerede von der letzten Chance und den nicht erfüllten Sparauflagen ist pure Propaganda einer verzweifelten Schar von Wichtigtuern und Angsthasen in Anzügen und Kostümen, welche jeweils auf undurchschaubare Weise an die Macht kamen und sich mit aller Kraft an diese Position klammern. Schlussendlich wird wie gewohnt das Geld wieder nach Athen bzw. an die Gläubigerbanken fließen.

Wer aus diesen europäischen Regierungskreisen möchte sich am Ende schon vorwerfen lassen, dass wegen läppischer fünf Milliarden Euro – die auch einfach nur gedruckt werden könnten – die gesamte Eurozone kollabiert und womöglich auch noch den Dollar mit in den Abgrund reißt? Vielleicht gibt es tatsächlich solche mutigen Gestalten, aber ganz bestimmt nicht in den obersten Rängen unserer Politik.

Die Party geht also weiter, koste es, was es wolle. Erst ganz am Schluss kommt die dicke Rechnung, aber dem Handeln nach gehen offensichtlich all die Machthaber davon aus, sie wären davon nicht mehr betroffen. Nun, wir werden es ja sehen. Vielleicht schon bald.

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