Sparaufschub wird teuer – Wieder neues Rettungspaket für Griechenland

Lupo / pixelio.de

Zitat von www.handelsblatt.com:

Die Europäische Währungsunion will Griechenland einen neuen Kredit zwischen 16 und 20 Milliarden Euro gewähren. Das zweite Hilfspaket vom Februar in Höhe von 130 Milliarden Euro reiche nicht aus.

[…]

Nötig werden die zusätzlichen Kredite, weil Griechenland in den nächsten Jahren weniger spart als bislang geplant.

Kommentar von crash-news.com:

Welche Überraschung: Griechenland braucht mal wieder ein paar neue Milliardenhilfen, weil das Land nicht wie gefordert sparen kann und will. Natürlich hat niemand mit diesem ungewöhnlichen Schritt gerechnet, denn Athen ist schließlich für seine außerordentliche Zuverlässigkeit in sämtlichen Finanzfragen bekannt. Wie ist es eigentlich möglich, dass sich IWF, EZB und EU derart von den Helenen an der Nase herumführen lassen?

Ganz einfach: Wenn Griechenland nicht weiterhin wie bisher gerettet wird, machen diese den Euro und damit die EU kaputt, das schöne Eliten-Prestigeprojekt für die Neue Weltordnung. Es handelt sich dabei schlichtweg um Erpressung. Sollten die Griechen nämlich die Eurozone verlassen, würde es wohl nicht lange dauern und auch andere Euro-Mitglieder kämen auf dieselbe sinnvolle Idee. Damit würde sich jedoch nicht nur die EU quasi auflösen, sondern dies könnte ebenfalls dem Weltfinanzsystem das Genick brechen.

Von daher waren sämtliche Verlautbarungen unserer und der anderen Regierungen in Euroland in Bezug auf einen möglichen Austritt Griechenlands nichts weiter als billige Lügen. Alle Beteiligten wissen, was auf dem Spiel steht, denn das sogenannte „Friedens“-Projekt EU muss um jeden Preis erhalten bleiben. Daher kommt es auf ein paar mehr Milliarden hin oder her auch nicht wirklich an, denn das Geld wird sowieso nur gedruckt. Dass dies gleichzeitig die Menschen mittelfristig enteignen und zu katastrophaler Armut in Europa führen wird, interessiert die Möchtegern-Herrscher gleich dreimal nicht.

Diese ständigen und alternativlosen Rettungen Griechenlands offenbaren auf wunderbar ehrliche Weise, welcher Betrug hinter dem gesamten EU- und Eurosystem steckt. Genausowenig wie die EU-Bürger in einer echten Demokratie leben, genausowenig können wir uns nämlich auf Versprechungen der Regierungen verlassen. Doch obwohl dieser Lug und Trug immer offensichtlicher vollzogen wird, scheinen die Menschen noch immer nichts zu begreifen. Das liegt sicherlich in erster Linie daran, dass insbesondere bei uns weiterhin eitel Sonnenschein herrscht und der allgemeine Sparzwang noch kaum beim Einzelnen angekommen ist. Doch das wird er.

Ob denn wenigstens das Gewissen unserer Abgeordneten inzwischen ein bisschen wacher wurde, wird sich zeigen, wenn demnächst dieses neue Rettungspaket wieder im Bundestag wie gewohnt blind durchgewunken wird. Aber selbst wenn sich die Anzahl der Kritiker unter den Volksvertretern verdoppelt hätte, wäre der Widerstand nach wie vor unmerklich. Sobald allerdings bei den Wählern tatsächlich einmal der direkte und offene Griff ins Portemonnaie erfolgt ist, wird sich das auch entsprechend in der Stimmung der Wähler gegenüber ihren angeblichen Vertretern bemerkbar machen.

Wie lange das Spielchen noch funktionieren wird, ist nicht abzusehen. Bisher gibt es weder bei den Marktmanipulationen großartige Ermüdungserscheinungen zu sehen noch ist die Hyperinflation ausgebrochen. Auch glauben weiterhin die meisten Bürger an ein Ende der Krise, wenn sie überhaupt noch Notiz von diesem Geschehen nehmen. Wir wissen jedoch, dass Lügen grundsätzlich kurze Beine haben und diese laufende massive Verwässerung unserer Währung am Ende äußerst dramatische Konsequenzen für uns alle haben wird.

Daher bleibt uns nichts anderes übrig, als weiterhin wachsam und auf alles vorbereitet zu sein und gleichzeitig mit dem jederzeitigen großen Knall zu rechnen. Denn während auf unsere Politik in keinster Weise mehr Verlass ist, die Grundregeln der Mathematik lassen sich nach wie vor weder bestechen noch anderweitig manipulieren, sodass wir uns auf das dicke Ende leider absolut verlassen können.

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